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VfL Wolfsburg

 - 

Eintracht Frankfurt

 

3:1 (3:0)

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VfL Wolfsburg
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








Wolfsburg bringt die Saison versöhnlich zu Ende.

Dzeko schießt sich zur Torjäger-Kanone

Nachdem die Hausherren eine Viertelstunde brauchten um ins Spiel zu kommen reichten den "Wölfen" danach 15 Minuten Druck um gegen die Eintracht einen beruhigenden Vorsprung herauszuschießen. Danach versuchte die Köstner-Elf das Tore-Konto von Dzeko noch weiter zu erhöhen. Der Bosnier kam aber über 22 Saisontore, was zum Sieg freilich reichte, nicht mehr hinaus. Die Frankfurter Ergebnis-Kosmetik in der Schlussphase kam zu spät.

Jubel nach dem 22. Streich: Dzeko und Martins
Jubel nach dem 22. Streich: Dzeko und Martins
© picture-allianceZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner stellte bei seinem vermeintlich letztem Auftritt gegenüber dem 1:1 in Dortmund in der Vorwoche auf drei Positionen um. Riether, Josue und Martins kamen für Pekarik, Santana und Grafite in die Startformation. Auch Michael Skibbe auf Seiten der Frankfurter Eintracht nahm in seiner Startelf gegenüber dem 1:2 gegen Hoffenheim in der Vorwoche drei Veränderungen vor: Für Chris, Schwegler und Korkmaz begannen Heller, Teber und Fenin.

Das Spiel war erst wenige Sekunden alt, als die Hausherren die erste gute Torchance hatten. Bei einer Ecke von Misimovic segelte Eintracht-Keeper Fährmann unter dem Ball hindurch und nur mit Glück konnten seine Vorderleute den Ball aus der Gefahrenzone befördern (1.).

Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und versuchten zurückzuschlagen. Dabei brachte in der 4. Minute Heller den Ball per Kopf im Tor unter. Schiedsrichter Guido Winkmann versagte dem Treffer aber wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung.

Auch in der 19. Minute mussten die Köstner-Schützlinge eine Schrecksekunde überstehen, als Heller aus gut 20 Metern nur den Pfosten traf.

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Danach kamen die Hausherren immer besser ins Spiel und wurden auch in der 21. Minute mit dem Führungstreffer belohnt. Gentner hob den Ball hoch vor das Eintracht Tor. Dort schien Torwart Fährmann Wurzeln schlagen zu wollen und klebte auf der Linie. Misimovic bedankte sich und verwandelte die Flanke aus kurzer Distanz per Direktschuss.

Frankfurt versuchte zwar dagegen zu halten, kam vor dem Wolfsburger Tor aber nicht richtig zum Abschluss. Anders die "Wölfe": Wieder brachte Gentner den Ball hoch vor das Tor von Fährmann, der erneut Schwierigkeiten hatte die Flanke zu berechnen und drunter durch tauchte. Am zweiten Pfosten sagte Riether danke und nickte ein (30.).

Danach war die Unordnung in der Eintracht-Defensive groß, und die Hausherren nutzten dies. Misimovic brachte Dzeko im Mittelfeld ins Spiel. Der drehte sich mit dem Ball um Verteidiger Jung und zog Richtung Tor davon. Von der Strafraumgrenze ließ er Torwart Fährmann keine Chance und erhöhte nicht nur auf 3:0, sondern auch sein persönliches Torekonto im Kampf um die Torjäger-Kanone auf 22.

Nach einer weiteren Torchance für Misimovic in der 37. Minute rissen sich die Gäste noch einmal am Riemen und brachten Ruhe in die eigenen Reihen. Eine kleine Torchance vergab Clark allerdings in der 43. Minute.

Während die Frankfurter in der zweiten Hälfte auf Schadensbegrenzung aus waren und wenig nach vorne zu Stande brachten, waren die VfL-Spieler bemüht, Dzeko endgültig zum Torschützen-König zu machen. Immer wieder brachten sie den Bosnier in gute Position. Doch Fährmann hatte in der 52. Minute etwas dagegen und keine Minute später kam Dzeko bei einem Gentner-Zuspiel nicht richtig an den Ball.

In der 63. Minute wiesen aber die Frankfurter noch einmal auf ihre Existenz hin. Ochs servierte von der rechten Seite vor das Tor der Wolfsburger, wo Altintop in den Ball grätschte. Torwart Benaglio brauchte die Hilfe der Querlatte um sein Tor sauber zu halten.

Als Misimovic in der 67. und 68. Minute zwei Mal in aussichtsreicher Position nicht auf 4:0 erhöhen konnte schalteten beide Teams endgültig auf Sommerbetrieb um. Das Tempo wurde langsamer, wenngleich noch Torchancen zu verzeichnen waren. Martins vergab für Wolfsburg (71.) aber genauso wie der eingewechselte Tosun für die Eintracht (82.).

Gegen immer mehr nachlassende Wolfsburger konnten die Gäste in der 86. Minute doch noch Ergebnis-Kosmetik betreiben. Ochs flankte unbedrängt vor das Tor von Benaglio. Zunächt verpasste Köhler, doch dahinter warf sich Altintop in den Ball und drückte das Leder über die Linie.

Der Treffer für die Gäste fiel aber zu spät, um noch einmal Kräfte frei zu setzen. Beide Mannschaften spielten die Schlussminuten unaufgeregt herunter und verabschiedeten sich in die lange WM-Sommerpause.

08.05.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3) - 
Riether (2,5)    
Madlung (3) , 
Barzagli (3)    
M. Schäfer (3) - 
Josué (3)    
Hasebe (3,5) , 
Gentner (2)    
Misimovic (2)    
Martins (3,5)    
Dzeko (2)    

Einwechslungen:
55. Pekarik (3,5) für Barzagli
72. Dejagah für Gentner
79. Kahlenberg für Martins

Trainer:
Köstner
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Fährmann (4) - 
Ochs (4,5)    
Franz (3) , 
S. Jung (5) , 
Köhler (4,5) - 
Clark (4) , 
Meier (4) - 
M. Heller (3,5) , 
Teber (5)    
Halil Altintop (4)        
Fenin (5)    

Einwechslungen:
46. Petkovic (4,5) für Teber
75. Tosun für Fenin
89. Tsoumou für Halil Altintop

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Misimovic (21., Rechtsschuss, Gentner)
2:0
Riether (30., Kopfball, Gentner)
3:0
Dzeko (34., Rechtsschuss, Misimovic)
3:1
Halil Altintop (86., Linksschuss, Ochs)

Spielinfo

Anstoß:
08.05.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
30000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
viele Chancen, wenig Spannung - ein Spiel auf mittlerem Niveau.
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
7:8
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 5
grundsätzlich solide, allerdings mit zwei schweren Fehlern. Entschied bei Hellers Tor zu Unrecht auf Abseits (2.) und hätte nach Foul von Clark an Gentner Strafstoß für den VfL geben müssen (10.).
Spieler des Spiels:
Christian Gentner
Nimmermüde auf der linken Seite. In seinem letzten Spiel für den VfL sorgten seine maßgenauen Flanken für die frühe Entscheidung.
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