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VfB Stuttgart

 - 

1. FSV Mainz 05

 

2:2 (0:0)

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VfB Stuttgart
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.
















Mainz schenkt 2:0-Führung her

Marica braucht nur Sekunden für zwei Tore

Der VfB Stuttgart holte im Heimspiel gegen den FSV Mainz einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand auf und verdiente sich durch eine Leisterungssteigerung den einen Zähler im letzten Heimspiel der Saison. Die Gäste bereiteten dem VfB lange Zeit große Schwierigkeiten, sorgten dann durch ein großes Missgeschick für den Stuttgarter Anschlusstreffer und mussten sich mit einem Punkt begnügen. Dem VfB fehlt somit nur noch ein Remis am letzten Spieltag, um nächste Saison international starten zu dürfen.

Vergab die große Chance zur VfB-Führung: Ciprian Marica, hier bedrängt vom Mainzer Elkin Soto.
Vergab die große Chance zur VfB-Führung: Ciprian Marica, hier bedrängt vom Mainzer Elkin Soto, sollte dann aber noch zweifach treffen.
© picture-allianceZoomansicht

Stuttgarts Coach Christian Gross schickte die Siegerelf vom 2:0-Erfolg in Bochum unverändert in das letzte Heimspiel der Saison. Auf Mainzer Seite hingegen musste Trainer Thomas Tuchel im Vergleich zum 3:3 gegen Frankfurt umbauen. Stammkeeper Müller fiel mit einem Bluterguss im Knie aus, Wetklo nahm seinen Platz ein. Zudem starteten Bungert, Schürrle und Soto für Szalai, Heller und Svensson.

Direkt nach dem Anpfiff brauste der Jubel auf in der Mercedes Benz-Arena - das lag aber nicht an einem frühen Tor der Gastgeber: Cacaus Vertragsverlängerung bis 2013 wurde via Video-Wand öffentlich gemacht. Die Partie selber taugte hingegen nicht zu Begeisterungsrufen. Der VfB begann das Spiel zwar druckvoll und arbeitete sich schnell Vorteile heraus, doch ehe es gefährlich wurde vor dem Mainzer Tor verstrichen ganze zehn Minuten. Dann aber hatte Marica den Führungstreffer auf dem Fuß, vergab aber nach feiner Molinaro-Vorarbeit kläglich.

Und das war es dann auch mit der Stuttgarter Herrlichkeit im ersten Durchgang. Die Gäste fingen sich nun, fanden immer besser in die Partie und überzeugten durch kluges Stellungsspiel, das den Gastgeber immer mehr zu überfordern schien. Jetzt war die Tuchel-Elf am Drücker! Zabavnik (19.), Schürrle (21.), Polanski (23.) und Bancé (24.) konnten sich aber nicht in die Torschützenliste eintragen.

Der VfB tat sich im Spielaufbau schwer, spielte den Mainzern durch allzu leichte Ballverluste und Ungenauigkeiten in die Karten. Der FSV schaltete in diesen Fällen schnell auf Offensive um, fand aber mit langen Zuspielen in die Spitze bis zum Kabinengang nicht mehr zum Erfolg. Torlos endete die erste Hälfte.

Zum zweiten Durchgang traten die Hausherren neu formiert an. Osorio blieb in den Stadionkatakomben, Träsch verteidigte hinten rechts und Kuzmanovic durfte sich neu im Mittelfeld versuchen. Doch es waren die Gäste, die unverändert aufgestellt den ersten Höhepunkt setzten. Simak war auf dem rechten Flügel nicht zu stoppen, flankte fein vor das Tor und Fathi narrte Lehmann mit der Hacke! Es stand 1:0 für die Gäste (52.).

Den Ball im Blick: Stuttgarts Marica und der Mainzer Karhan (vorne).
Den Ball im Blick: Stuttgarts Marica und der Mainzer Karhan (vorne).
© picture-allianceZoomansicht

Damit war es aber nicht genug. Die kalte Dusche für den VfB hielt an. Wieder glänzte Simak als Vorbereiter, Schürrle profitierte, ließ sich auch von einer ersten, erfolgreichen Lehmann-Parade nicht aufhalten und traf zum 2:0 (63.).

Ein Doppelwechsel sollte den VfB dann wieder auf Kurs bringen - Hleb und Schieber ersetzten Gebhart und Hilbert (66.). Prompt war mehr Leben im Stuttgarter Spiel, das sich spektakulär wenden sollte. Marica egalisierte den Spielstand binnen weniger Sekunden ( 73., 75.). Zunächst profitierte er von einem unfassbaren Missverständnis zwischen Bungert und Wetklo, dann setzte er eine Cacau-Vorlage aus kurzer Distanz in die Maschen.

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Die Schlussphase geriet spannend und hektisch - beide Mannschaften wollten den Sieg und besaßen durchaus noch ihre Chancen. Stuttgart stürmte wie entfesselt, Marica (79.) und Träsch (80.) verpassten knapp, dann hatte FSV-Joker Amri seinen großen Auftritt. Er startete aus der eigenen Hälfte einen Solo-Lauf am halben VfB-Team vorbei, scheiterte dann aber an Lehmann, der den Winkel gut verkürzte (85.). Es blieb beim 2:2, letztendlich ein leistungsgerechtes Ergebnis.

Stuttgart muss am letzten Spieltag in Hoffenheim antreten, Mainz beendet die Saison mit dem Heimspiel gegen Schalke.

01.05.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Lehmann (2) - 
Osorio (4)   
Tasci (3) , 
Delpierre (3,5)    
Molinaro (2,5) - 
Khedira (4) , 
Träsch (3,5) - 
Gebhart (4)      
Hilbert (4)      
Cacau (4)   
Marica (2,5)        

Einwechslungen:
46. Kuzmanovic (4) für Osorio
66. Hleb für Hilbert
66. Schieber für Gebhart

Trainer:
Gross
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (4,5) - 
Zabavnik (4)   
Bungert (3,5) , 
Noveski (3)    
Fathi (2,5)    
Karhan (3,5)   
Polanski (3)   
Soto (3,5) - 
Simak (2,5)   
Schürrle (2,5)    
Bancé (4)

Einwechslungen:
78. Amri für Polanski
78. Szalai    für Simak
83. F. Heller für Szalai

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Fathi (52., Rechtsschuss, Simak)
0:2
Schürrle (63., Rechtsschuss, Simak)
1:2
Marica (73., Rechtsschuss)
2:2
Marica (75., Rechtsschuss, Cacau)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Hilbert
(2. Gelbe Karte)
,
Gebhart
(10., gesperrt)
,
Cacau
(7.)
Mainz:
Karhan
(3. Gelbe Karte)
,
Zabavnik
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
01.05.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena
Zuschauer:
41600
Spielnote:  3
spannende zweite Halbzeit nach langweiligen ersten 45 Minuten.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
4:8
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 5
übersah Schürrles klares Abseits vor dem 0:2. Als es hektischer und anspruchsvoller wurde, verlor er völlig seine Linie. Ließ viel zu wenig nachspielen.
Spieler des Spiels:
Jens Lehmann
Eine Riesenparade gegen Schürrle (21.), eine Weltklasseabwehr gegen den allein durchgebrochenen Amri (85.) - er rettete so den Punkt.
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