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Hamburger SV

Hamburger SV

0
:
1

Halbzeitstand
0:1
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


HAMBURGER SV
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.


60.
75.
90.





Dämpfer für den ideenlosen HSV

Hamburg ohne Ideen - Mainz mit Bancé

Die Generalprobe des HSV für das Europa-League-Halbfinale ging gründlich schief. Ohne Ideen operierten die Hausherren vor der Mainzer Abwehr und konnten kaum Tormöglichkeiten herausspielen. Den Mainzern genügte eine solide Abwehrleistung und ein gut zu Ende gespielter Konter um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Finsterer Blick in eine vielleicht finstere Zukunft: HSV-Trainer Bruno Labbadia.
Finsterer Blick in eine vielleicht finstere Zukunft: HSV-Trainer Bruno Labbadia.
© picture-allianceZoomansicht

Nach dem 2:1 in Bochum musste HSV-Coach Bruno Labbadia seine Startelf auf einer Position umbauen. Für Petric, der mit Adduktorenproblemen ausfiel, rückte Berg in den Angriff. Nach dem 1:0 über den BVB ersetzte der Trainer des FSV Mainz 05, Thomas Tuchel, im Mittelfeld Trojan durch Polanski.

Das Spiel begann verhalten. Während die Hamburger sich immer wieder an der soliden Mainzer Defensive festrannten, lauerten die Gäste auf Konter. Chancen konnten sich aber beide Teams in der Anfangsphase nicht herausspielen.

Während beim HSV aber in der Vorwärtsbewegung weiterhin Ideenlosigkeit vorherrschte, legten die Gäste nach einer Viertelstunde eine Schippe drauf. Zunächst köpfte Bancé eine Flanke von Schürrle aus fünf Metern knapp am rechten Pfosten vorbei (16.), doch in der 20. Minute war die Führung für die Tuchel-Elf fällig. Schürrle steckte an der Mittellinie den Ball durch zu Bancé. An der Seitenauslinie verschlief Demel die Abseitsfalle, so dass der Mainzer alleine auf Rost zusteuern konnte. An der Strafraumgrenze zog er ab und ließ dem HSV-Keeper keine Chance.

Zunächst versuchten die Mainzer nachzulegen, doch in der 23. Minute scheiterte Schürrle mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Danach war der HSV aber endlich aufgewacht.

Zunächst zimmerte Trochowski noch einen Versuch aus der Distanz deutlich über das Mainzer Tor (25.), doch danach rückte der Keeper des FSV immer mehr in den Mittelpunkt. Doch Heinz Müller ließ sich von den anrennenden Hausherren nicht so einfach bezwingen. Nacheinander entschärfte er Versuche von Trochowski (35.), Tesche (36.) und Berg (37.).

Vor der Pause war den Hausherren keine Chance mehr vergönnt, doch die Mainzer hätten fast noch auf 2:0 erhöht. Wieder tauchte Bancé vor Rost auf, doch diesmal fehlte dem Stürmer die Entschlossenheit, so dass der HSV-Keeper klären konnte.

Auch nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gäste den besseren Start. Torwart Rost konnte einen 20-Meter-Schuss von Bancé in der 48. Minute allerdings entschärfen.

Die Hamburger kamen aber im zweiten Durchgang schneller in die Gänge. In der 52. Minute vergab allerdings Tesche die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Torwart Müller war unter einer Trochowski-Flanke hindurch gesprungen, doch der HSV-Mittefeldakteur setzte seinen Kopfball über das Tor.

Danach stellten die Hausherren wieder minutenlang ihre Einfallslosigkeit unter Beweis. Der FSV hatte wenig Probleme die ideenlosen Versuche der Hausherren im Keim zu ersticken. Bruno Labbadia war zum Handeln gezwungen. Mit Torun und Bertram für Tesche und Jarolim sollten ab der 69. Minute frische Kräfte für Gefahr sorgen.

Aber auch diese Maßnahme des Hamburger Trainer verpuffte. Lediglich Berg hatte in der 73. Minute eine Chance nach Flanke von Torun, schoss aber deutlich über das Tor. Als in der 77. Minute ein Heber von van Nistelrooy auf dem Tor der Mainzer landete, schienen die Hausherren endgültig entmutigt.

Der HSV wirkte zwar bis in die Schlussminuten bemüht, aber den Mainzern genügte eine solide Defensivleistung, um den enttäuschenden Labbadia-Schützlingen nicht einmal mehr eine echte Torchance zu gestatten.

Der HSV erwartet am Donnerstag den FC Fulham zum Halbfinal-Hinspiel in der Europa-League. Am Sonntag geht es dann zum Liga-Spiel nach Hoffenheim. Mainz tritt am Samstag zu Hause gegen Eintracht Frankfurt zum Derby an.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3) - 
Demel (5) , 
J. Boateng (5) , 
Mathijsen (5) , 
Aogo (4,5)    
Jarolim (4,5)        
Zé Roberto (5) - 
Tesche (5)    
Trochowski (3,5) - 
van Nistelrooy (5,5) , 
Berg (6)

Einwechslungen:
69. Bertram für Jarolim
69. Torun für Tesche
82. Beister für Aogo

Trainer:
Labbadia
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
H. Müller (2) - 
Zabavnik (4) , 
Svensson (3,5) , 
Noveski (3)    
Fathi (3) - 
Polanski (3,5) , 
Soto    
Karhan (4) , 
Schürrle (2,5)    
Bancé (2)    
Szalai (4,5)    

Einwechslungen:
7. F. Heller (3,5) für Soto
67. Hoogland für Szalai
84. Amri für Schürrle

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Bancé (20., Rechtsschuss, Schürrle)
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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
13
5x
 
Hradecky, Lukas
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Eintracht Frankfurt
13
5x
 
Neuer, Manuel
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Bayern München
13
5x
 
Hitz, Marwin
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FC Augsburg
13
5x
 
5.
Casteels, Koen
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VfL Wolfsburg
8
4x
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Spielinfo

Anstoß:
17.04.2010 15:30 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
55292
Spielnote:  4
hatte den Unterhaltungswert eines Sommerfußballkicks.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2
souveräne Leitung in einem Spiel ohne Nicklichkeiten.
Spieler des Spiels:
Aristide Bancé
Immer in Bewegung, bearbeitete Hamburgs Innenverteidigung und blieb nach Schürrles Traumpass eiskalt im Abschluss.

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