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Werder Bremen

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SC Freiburg

 
Werder Bremen

4:0 (1:0)

SC Freiburg
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Werder Bremen
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Hugo Almeida feiert sein 100. Bundesligaspiel

Pizarro und Co. verpassen Freiburg die nächste Abreibung

Nach 6:0, 4:1 und 6:0 nun 4:0 - zum vierten Mal in Folge kassierte der SC Freiburg im Duell mit Werder Bremen eine deftige Klatsche. Dabei verteidigten die Breisgauer gegen über 90 Minuten überlegene Bremer zumindest im ersten Durchgang bis auf wenige Ausnahmen hochkonzentriert und durften zur Pause noch von einem Punktgewinn träumen. Dann aber drehte Werder auf und verpasste den defensiv nun katastrophal auftretenden Gästen die nächste Abreibung.

Pizarro trifft gegen Pouplin zum 1:0
Der erste Streich: Claudio Pizarro bringt Werder 1:0 in Front. Simon Pouplin kommt zu spät.
© picture allianceZoomansicht

Bremens Trainer Thomas Schaaf nahm nach der 1:2-Pleite in Dortmund einen Wechsel vor. Frings kehrte nach seiner Rotsperre zurück vor die Abwehr. Hunt rutschte nach vorne, Hugo Almeida musste auf die Bank.

Auf Freiburger Seite stellte Coach Robin Dutt im Vergleich zum 1:1 gegen den VfL Bochum ebenfalls einmal um. Makiadi begann nach abgesessener Gelbsperre anstelle von Abdessadki.

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Nach gemächlichen Anfangsminuten war es der SC Freiburg, der im Weserstadion das erste Ausrufezeichen setzte. Idrissou behauptete sich rechts gegen Naldo und legte zurück für Flum, der Wiese mit einem Flachschuss Mühe bereitete. Makiadi kam freistehend an den Abpraller, traf zehn Meter vor dem Tor aber den Ball nicht richtig (7.). Das tonangebende Team war aber der SV Werder, der sich zunehmend immer öfter nach vorne aufmachte und bemüht war, Druck zu erzeugen. Allerdings verteidigte der Sportclub geschickt und verhinderte so erfolgreich Großchancen der Gastgeber.

Für die meiste Gefahr sorgte Marin aus der zweiten Reihe. Der kleine Dribbler zielte zunächst aber haarscharf am rechten Winkel vorbei (13.), ehe er später an Pouplin scheiterte (34.). Ansonsten kam Bremen über klare Feldvorteile und ein deutliches Plus in Sachen Ballbesitz nicht hinaus. Die dickeren Möglichkeiten hatten so die Breisgauer, die sich nicht oft, wenn dann aber vielversprechend dem Tor von Wiese annäherten. Barth legte eine Schuster-Ecke per Kopf für Cissé ab, der aus fünf Metern mit einem Drehschuss im glänzend reagierenden Wiese seinen Meister fand (23.).

Einmal setzte sich Werder dann aber doch entscheidend im Freiburger Sechzehner durch. Bargfredes Flanke aus dem Halbfeld verlängerte Naldo in den Lauf von Pizarro, und der Peruaner spitzelte das Leder mit links am aus dem Tor stürzenden Pouplin vorbei ins Netz - 1:0 (35.). Fritz hätte vor der Pause sogar fast noch nachgelegt, doch Pouplin hatte Glück, dass der von Butscher gefährlich abgefälschte Fritz-Schuss um Zentimeter links vorbeistrich (40.).

Wie schon der erste Abschnitt benötigte auch der zweite Durchgang einige Minuten, um in Fahrt zu kommen, dann aber drehte Werder auf. Von Naldo bedient, scheiterte Özil noch frei vor Pouplin am Keeper (51.), zwei Minuten später war es soweit. Pizarro zog 17 Meter vor dem Tor von links nach innen und ließ drei Freiburger stehen, bevor er das Leder dem kreuzenden Hunt überließ, der plötzlich alleine vor Pouplin stand und abgeklärt zum 2:0 einschob (53.).

Freiburg war nun völlig von der Rolle und hatte defensiv kaum mehr etwas dagegenzusetzen. Özil ließ links zwei Breisgauer aussteigen und flankte nach innen, wo es ihm Pizarro gleichtat und auf 3:0 erhöhte (56.). Wäre der von seinen Vorderleuten sträflich im Stich gelassene Pouplin nicht gewesen, die Hanseaten hätten nach Großchancen von Bargfrede (58.), Özil (59.) und Naldo (60.) nach einer Stunde mit 5:0 geführt.

Dutt reagierte und brachte Reisinger sowie Caligiuri für Cissé und Jäger. Merklich besser wurde es aus Sicht des Sportclubs dadurch aber nicht. Vielmehr legte Özil per Traumtor nach. Nach Doppelpass mit Marin düpierte der Nationalspieler erst Mujdza, bevor er auch noch Pouplin austanzte und aus fünf Metern das 4:0 markierte (66.).

Die Messe war damit natürlich längst gelesen. Zeit für Thomas Schaaf, Hugo Almeida sein 100. Bundesligaspiel zu bescheren (70., für Pizarro) und den leicht angeschlagenen Naldo zu schonen - Prödl kam für ihn (76.).

Bremen blieb auch in der Schlussphase das klar tonangebende Team, war aber nicht mit letzter Konsequenz darauf aus, die Breisgauer komplett zu demontieren. Das 5:0 hätten Hugo Almeida und Co. dennoch gerne mitgenommen. Am Ende aber blieb es beim klaren 4:0, das aufgrund der zweiten Hälfte auch in der Höhe in Ordnung ging.

Am kommenden Samstag gastiert Werder beim VfL Wolfsburg, Freiburg empfängt gleichzeitig den 1. FC Nürnberg.

10.04.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (2) - 
Fritz (3) , 
Mertesacker (3) , 
Naldo (2,5)    
Pasanen (3) - 
Bargfrede (3)    
Frings (3)    
Marin (1,5) , 
Özil (1,5)    
Hunt (3)    
Pizarro (1)            

Einwechslungen:
70. Hugo Almeida für Pizarro
70. Borowski für Bargfrede
76. Prödl für Naldo

Trainer:
Schaaf
SC Freiburg
Aufstellung:
Pouplin (3) - 
Mujdza (5,5) , 
Barth (5) , 
Butscher (5,5)    
Bastians (4,5) - 
Schuster (5)    
Jäger (5)    
Makiadi (4) , 
Flum (5) , 
Idrissou (5) - 
P. Cissé (5)    

Einwechslungen:
61. Reisinger für P. Cissé
61. D. Caligiuri für Jäger
71. Banovic für Schuster

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Pizarro (35., Linksschuss, Naldo)
2:0
Hunt (53., Linksschuss, Pizarro)
3:0
Pizarro (56., Rechtsschuss, Özil)
4:0
Özil (66., Rechtsschuss, Marin)

Spielinfo

Anstoß:
10.04.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
37000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
hoher Unterhaltungswert, anfangs mischte auch Freiburg mit, dann nur noch Bremer Ballzauber.
Chancenverhältnis:
15:3
Eckenverhältnis:
13:1
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 1
souverän, gute Beurteilung der Zweikämpfe, perfekte Vorteilsauslegung, klare Ansprache, die ihm erlaubte, ohne Verwarnungen auszukommen.
Spieler des Spiels:
Claudio Pizarro
Der Mann mit der Torgarantie. Erneut ?Mister Effizienz?. Immer gefährlich im Strafraum, immer gerissen, kaum zu stoppen.
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