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1. FC Nürnberg

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TSG Hoffenheim

 

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1. FC Nürnberg
TSG Hoffenheim
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.










Club seit fünf Spielen ungeschlagen - 1899 drei Partien ohne Tor

Carlos Eduardo trifft nur den Balken

Nürnberg sicherte sich gegen Hoffenheim in einer mäßigen Partie einen glücklichen Punkt. Das technisch bessere und spielerisch klar überlegene 1899 konnte gegen den offensiv ängstlichen und defensiv anfälligen Club beste Chancen nicht in ein Tor ummünzen und ließ einen möglichen Dreier fahrlässig liegen.

Ibertsberger (Hoffenheim, li.) gegen FCN-Angreifer Choupo-Moting
Lange Zeit Alleinunterhalter im Club-Angriff: Eric-Maxim Choupo-Moting, hier gegen Andreas Ibertsberger (Hoffenheim, li.).
© picture-allianceZoomansicht

Club-Coach Dieter Hecking stellte seine Anfangself nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Hertha BSC auf einer Position um. Für Bunjaku (Muskelfaserriss) begann Frantz.

Im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen drehte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick zweimal am Personalkarussell: Ibertsberger und Luiz Gustavo rückten für Raitala und Vukcevic ins Team.

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Beide Mannschaften hielten in den trägen Anfangsminuten ihre taktische Grundordnung strikt ein. Vorsicht war oberstes Gebot, Überraschungsmomente blieben aus, einzig im Mittelfeld spielte sich das Geschehen ab.

Hoffenheim hatte mehr Ballbesitz und erarbeitete sich gegen den defensiv vor allem auf den Außenverteidigerpositionen anfälligen Club langsam aber sicher ein Übergewicht. Fast mit Folgen für die Hausherren: Salihovic versetzte links im Sechzehnmeterraum Wolf und legte an Schäfer vorbei auf Ibisevic zurück. Der Bosnier scheiterte aus zehn Metern am auf der Linie postierten Pinola, Carlos Eduardo zimmerte die Kugel beim Nachschuss aus fünf (!) Metern an den Balken (13.).

Nürnberg, weiter mit eindeutigem Hauptaugenmerk auf die Defensive, schaltete bei Ballgewinn zu langsam um, 1899 hatte sich längst wieder sortiert, wenn das Leder von den Franken nach vorne gespielt wurde. Ängstlich rückte die Hecking-Elf kaum nach, wenn die einzige Spitze Choupo-Moting das Sportgerät gegen die gegnerische Übermacht einmal gesichert hatte. Bis auf eine Ausnahme, als Gündogan Pinolas scharfes Zuspiel am Strafraum gut verarbeitete und knapp am Winkel vorbeischoss (16.), passierte offensiv im ersten Durchgang nur noch wenig bei Nürnberg.

Der Club mutlos, die überlegene TSG trotz guter Ansätze - vor allem über den quirligen Carlos Eduardo - uneffektiv. Salihovic (28.) und Ibisevic (37.) versemmelten in aussichtsreicher Situation nach jeweils guter Vorarbeit des Brasilianers.

Mit der Einwechslung von Mintal für Tavares verschob sich Nürnberg nach Wiederanpfiff etwas weiter nach vorne, versuchte, das Aufbauspiel der Rangnick-Schützlinge früher zu stören. Dies gelang nur unzureichend: Schäfer musste Carlos Eduardos Fernschuss entschärfen (49.) und hatte Riesenglück, dass der Brasilianer nach Salihovics Traumflanke per Kopf Zentimeter danebennickte (52.).

Überhaupt war Hoffenheims Nummer 10 nicht in den Griff zu kriegen, fast jeder gefährliche Angriff lief über den kleinen Dribbler. Nach seiner Vorlage grätschte der auch ansonsten wackelige Wolf ins Leere, doch Schäfer bewahrte seine Elf zweimal gegen Ibisevic vor dem fast überfälligen Rückstand (58.).

Die Offensivbemühungen der Franken blieben auch mit Mintal überschaubar. Von Struktur war beim Abstiegskandidat in keiner Phase der Partie zu sprechen, weite Pässe als auch hohe Hereingaben wurden zur sicheren Beute der souveränen Deckung von Simunic & Co.

Nach zehn Minuten Leerlauf sorgte Choupo-Moting für die erste Gelegenheit des Altmeisters. Der Youngster wackelte Ibertsberger aus und prüfte Hildebrand mit einem Schlenzer aufs lange Eck (68.).

Frische Kräfte sollten in der Schlussviertelstunde für neues Feuer in der mittlerweile sehr schläfrigen Atmosphäre sorgen: Beck und Tagoe kamen bei 1899 für Eichner und Ibisevic, beim FCN verstärkte Charisteas für Frantz die Offensive.

Viel aber kam nicht mehr von beiden Teams, die sich mit dem Remis zufrieden zeigten. Carlos Eduardo (84.) auf der einen, Risse auf der anderen (85.) zielten nicht genau genug, der "lucky Punch" gelang keinem der beiden Teams, obwohl die Kraichgauer diesen verdient gehabt hätten.

Der Club muss nächste Woche Samstag bei Werder Bremen ran. Hoffenheim trifft einen Tag später im Heimspiel auf den SC Freiburg.

20.03.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2) - 
Diekmeier (5) , 
Wolf (5)    
Maroh (3)    
Pinola (4) - 
Ottl (3) - 
Tavares (5)    
Risse (4,5) , 
Gündogan (3,5) , 
Frantz (4)    
Choupo-Moting (4)    

Einwechslungen:
46. Mintal (5) für Tavares
76. Charisteas für Frantz
84. Boakye für Choupo-Moting

Trainer:
Hecking
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Hildebrand (3) - 
Ibertsberger (4)    
Simunic (2)    
Compper (3) , 
Eichner (4)    
Weis (3,5) , 
Carlos Eduardo (3)    
Salihovic (3)    
Maicosuel (4,5) - 
Ibisevic (5)    

Einwechslungen:
72. Beck für Eichner
72. Tagoe für Ibisevic
87. Vukcevic für Carlos Eduardo

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Nürnberg:
Maroh
(2. Gelbe Karte)
Hoffenheim:
Simunic
(9. Gelbe Karte)
,
Ibertsberger
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
20.03.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
40421
Spielnote:  4
eine Partie mit vielen Längen,weil sich das Hauptgeschehen meist im Mittelfeld abspielte und dies zudem einseitig meist unter Hoffenheimer Regie.
Chancenverhältnis:
3:8
Eckenverhältnis:
2:3
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
hatte die faire Partie souverän und wohltuend unaufgeregt im Griff, ließ viel laufen, mitunter - der einzige kleine Kritikpunkt - ein bisschen zu viel, hätte zum Beispiel Frantz bei seinem Kopfballduell gegen Simunic (63.) Gelb zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Josip Simunic
Am Boden wie in der Luft - an ihm gab?s kein Vorbeikommen. Und wie souverän er die eroberten Bälle verarbeitete, war eine Augenweide.
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