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VfL Wolfsburg

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Hertha BSC

 
VfL Wolfsburg

1:5 (1:3)

Hertha BSC
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VfL Wolfsburg
Hertha BSC
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.









Rückschlag für den VfL im Kampf um die internationalen Plätze

Gekas' erster Dreierpack lässt Hertha hoffen

Hertha BSC ist zurück im Kampf um den Klassenerhalt! Die totgesagten Berliner stürmten beim amtierenden deutschen Meister zu einem hoch verdienten 5:1-Sieg und dürfen bei nun nur noch fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz weiter von der Rettung träumen. Nach vier Bundesliga-Siegen in Folge und dem Erreichen des Europa-League-Viertelfinales zollte Wolfsburg dem kraftraubenden Match gegen Kasan Tribut.

Ale lieben Gekas! Hertha bejubelt den Griechen (2. v. r.), der drei Tore erzielte!
Ale lieben Gekas! Hertha bejubelt den Griechen (2. v. r.), der drei Tore erzielte!
© picture allianceZoomansicht

Nach dem 2:1-Heimerfolg gegen Rubin Kasan in der Verlängerung in der Europa League brachte Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner Hasebe und Martins für Pekarik und Dejagah (beide Bank).

Bei der Hertha nahm Coach Friedhelm Funkel nach der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg zwei Veränderungen vor: Kacar und Lustenberger spielten an Stelle von Kringe (Prellung am Mittelfuß) und Dardai (Bank).

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Die Berliner legten los wie die Feuerwehr, übten vom Anpfiff weg großen Druck auf Wolfsburg aus und gingen durch einen Doppelschlag von Gekas und Ramos (6., 8.) früh in Front.

Wolfsburg musste den Schock erst einmal verdauen, versuchte nun aber, Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Das Mittelfeld wurde schnell überbrückt, die Anspiele in den Strafraum waren aber allesamt zu ungenau. Die Berliner bewiesen hinten großen Kampfgeist und konterten nach Balleroberung schnell und gefährlich.

Der VfL wurde immer dominanter, steigerte seine Spielanteile, ohne aber wirklich Gefahr auszustrahlen. Ganz anders die konternde Hertha, die im Vergleich zu den Vorwochen diesmal große Effizienz vor dem Tor bewies: Cicero steckte geschickt durch für Gekas, der direkt mit links an Hitz vorbei zum 3:0 einschob (26.).

Die Funkel-Schützlinge verdichteten die Räume hinten effektiv, schalteten blitzschnell um und blieben bei den schnellen Gegenstößen stets brandgefährlich. Cicero scheiterte aus 20 Metern am linken Außenpfosten (33.). Dann wechselte VfL-Coach Köstner Torschützenkönig Grafite für Verteidiger Simunek ein. Der Brasilianer war noch keine Minute auf dem Platz, da erzielte er nach Dzeko-Pass das 1:3 (36.).

Hertha ließ sich dadurch jedoch nicht verunsichern und stemmte sich erfolgreich gegen die etwas ungestüm anstürmenden Wölfe.

Nach der Pause zog sich die Hertha weit zurück. Wolfsburg hatte eine schwierige Aufgabe vor der Brust: Der Weg in den Berliner Strafraum war von zwei dichten Viererketten versperrt. Zudem überzeugten die Berliner mit großem Kämpferherz und unbändigem Willen. Zudem war der weit aufgerückte VfL hinten naturgemäß anfällig. Cicero verfehlte aus gut 20 Metern freistehend nur um Haaresbreite.

Der Elan der Wölfe, mit dem sie aus der Kabine kamen, war bald verflogen. Hertha gestaltete die Partie ausgeglichen. Pech hatte der VfL, als Dzeko aus 17 Metern am rechten Außenpfosten scheiterte.

Bei Wolfsburg ging nach vorne ansonsten sehr wenig zusammen, ganz im Gegensatz zur Hertha: Friedrich passte in den Strafraum zu Gekas, fünf Wolfsburger standen außen herum und sahen zu, wie der Grieche flach ins linke Eck vollendete (63.). Gekas', immerhin in der Saison 2006/07 als Bochumer mit 20 Saisontreffern Gewinner der kicker-Torjägerkanone, erster Dreierpack in der Bundesliga!

Die Partie verflachte danach zusehends, Wolfsburgs Moral war weitgehend gebrochen, zumindest der Glaube daran, das Spiel noch umbiegen zu können. Berlin spielte mit großer Freude nach vorne, die Angriffe aber nicht mehr mit letztem Biss zu Ende.

Kurz vor dem Ende wurde es peinlich für Wolfsburg, das sich nicht mehr wehrte, sondern nur noch Spalier stand. Ramos, der Madlung locker aussteigen ließ, verwandelte nach Lustenberger-Zuspiel aus elf Metern in den rechten Winkel (84.).

Der VfL Wolfsburg muss am Samstag beim FSV Mainz 05 antreten. Die Berliner empfangen zeitgleich Borussia Dortmund im Olympiastdion.

21.03.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Hitz (4) - 
Riether (5) , 
Madlung (5,5) , 
Simunek (6)    
M. Schäfer (4,5) - 
Josué (5)        
Hasebe (5) , 
Gentner (4,5)    
Misimovic (5) - 
Dzeko (4) , 
Martins (5)    

Einwechslungen:
35. Grafite (4)     für Simunek
64. Ziani für Gentner
74. Dejagah für Martins

Trainer:
Köstner
Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (3)    
Piszczek (3)    
A. Friedrich (2)    
Hubnik (3) , 
Kobiashvili (3) - 
Lustenberger (2) - 
Kacar (3,5)    
Cicero (1,5) - 
Raffael (2) - 
Gekas (1)                
Ramos (1)        

Einwechslungen:
85. Wichniarek für Gekas
87. Dardai für Kacar
90. Bengtsson für Piszczek

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gekas (6., Linksschuss, Raffael)
0:2
Ramos (8., Rechtsschuss, Drobny)
0:3
Gekas (26., Linksschuss, Cicero)
1:3
Grafite (36., Linksschuss, Dzeko)
1:4
Gekas (63., Rechtsschuss, A. Friedrich)
1:5
Ramos (84., Rechtsschuss, Lustenberger)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Josué
(9. Gelbe Karte)
Hertha:
Drobny
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
21.03.2010 17:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
29353
Spielnote:  2,5
insgesamt ein flottes Spiel mit vielen Torchancen und einer überraschend starken Hertha, allerdings war früh die Spannung raus.
Chancenverhältnis:
5:8
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
unauffällig, bei den wenigen kniffligen Situationen ohne Probleme.
Spieler des Spiels:
Theofanis Gekas
Vor dem Tor eiskalt. Drei Chancen, drei Tore. Half zudem sehr lauffreudig häufig in der Defensive aus.
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