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Bayer 04 Leverkusen

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1. FC Köln

 

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Bayer 04 Leverkusen
1. FC Köln
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.








Matuschyk feiert Profi-Debüt

Bayer knackt den Rekord, aber nicht den FC

Durch die 24. Partie in Folge ohne Niederlage sicherte sich Bayer Leverkusen zwar den alleinigen Rekord von ungeschlagenen Spielen in Serie in einer Bundesliga-Saison, verpasste es aber, im Fernduell mit den Bayern vorzulegen. Köln machte der Werkself durch eine höchst disziplinierte Defensivleistung das Leben schwer, ließ wenig zu und hätte mit etwas Glück sogar selbst getroffen.

Vidal gegen Matuschyk
Voller Einsatz zur Premiere: Adam Matuschyk (hier gegen Vidal) erkämpfte sich mit dem 1. FC Köln einen Punkt in Leverkusen.
© picture allianceZoomansicht

Leverkusens Trainer Jupp Heynckes wechselte im Vergleich zum 2:2 in Bremen einmal. Hyypiä kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Innenverteidigung. Reinartz rückte dadurch wieder nach vorne neben Vidal, Bender musste auf die Bank.

Auf Kölner Seite war Coach Zvonimir Soldo zu Umstellungen gezwungen und veränderte seine Startelf im Vergleich zum 1:5-Debakel gegen den VfB Stuttgart auf drei Positionen. Für die verletzten Pezzoni (Muskelfaserriss) und Chihi (Syndesmoseriss) sowie Tosic (Bank) begannen McKenna, Freis und der 21-jährige Debütant Matuschyk.

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Das Derby ging flott los und hatte in Köln einen Außenseiter zu bieten, der sich zu Beginn keineswegs versteckte. Schon nach vier Minuten musste Bayer-Keeper Adler aus seinem Tor sprinten, um außerhalb des Strafraums vor dem von Freis auf die Reise geschickten Podolski zu klären. Nur eine Minute später setzte Kießling mit einem etwas zu hoch platzierten Kopfball ein erstes Ausrufezeichen auf der Gegenseite (5.).

Bayer warf immer wieder seine technische Überlegenheit in die Waagschale und kombinierte sich dadurch ansehnlich durch die Zone vor dem Kölner Strafraum, der finale Pass kam zunächst aber nicht an. Der FC verteidigte engagiert und war zumindest bemüht, nach Ballgewinnen den Vorwärtsgang einzuschalten - mit überschaubarem Erfolg. Für die erste hochkarätige Gelegenheit der Werkself sorgte allerdings eine Standardsituation. Kroos hob die Kugel aus halblnker Position auf den Kopf von Hyypiä, dessen Abschluss Mondragon mit ganz viel Mühe von der Linie kratzte. Der Abpraller prallte zu Friedrich, der zu überrascht reagierte und den Ball aus einem Meter drüber schaufelte (13.).

Ansonsten machte der FC seine Sache vor allem defensiv gut. Kießling (19.) und Derdiyok (28.) kamen lediglich aus der zweiten Reihe zum Abschluss. Bayer kontrollierte das Spiel augenscheinlich sicher, wäre nach einer guten halben Stunde aber um ein Haar in Rückstand geraten. Nach einem weiten Pass von Schorch kam Freis gegen die schlafenden Friedrich und Schwaab an den Ball und stand plötzlich alleine vor Adler, schoss dem Keeper jedoch genau ins Gesicht (33.). Viel mehr tat sich nicht in einer ersten Halbzeit, die in der Schlussviertelstunde immer zerfahrener wurde und merklich abflachte.

Heynckes reagierte zur Pause, setzte auf mehr Offensive und brachte Renato Augusto für Schwaab. Vidal rückte auf die rechte Seite. Der eingewechselte Brasilianer sorgte sofort für Schwung, als er rechts gleich drei Kölner aussteigen ließ, nach innen zog und aus spitzem Winkel schoss. Mondragon bekam die Hand an den Ball und hatte Glück, dass die Kugel vom Boden über den kurz vor der Linie lauernden Barnetta hinwegsprang (54.).

Während die Gäste sich immer weiter zurückfallen ließen, erhöhte die Werkself langsam, aber sicher die Schlagzahl. Leverkusen schnürte den FC in der eigenen Hälfte ein, hatte aber weiter Probleme, Großchancen zu generieren.

Heynckes zog die nächste Option und versuchte durch die Hereinnahme von Kadlec (für Castro) für mehr Schwung über die linke Seite zu sorgen (69.) - ohne Erfolg. Die Soldo-Elf wehrte sich weiter tapfer und schützte ihren eigenen Sechzehner nach Kräften. Leverkusen biss sich am Bollwerk der Gäste die Zähne aus. Stattdessen machte sich Freis bei einem Konter ein zweites Mal auf den Weg, Vidal verhinderte hart an der Grenze zum Strafstoß aber den Torschuss des einstigen Karlsruhers (77.).

Leverkusen wollte unbedingt den Sieg und rannte weiter verzweifelt an, doch der FC stand bombensicher. Kießlings Drehschuss, der Mondragon vor keinerlei Probleme stellte, war eine seltene Ausnahme (84.). Kießling war es auch, der nach einer Hyypiä-Flanke per Kopf die letzte Chance vergab, ehe Referee Knut Kircher den rheinischen Vergleich beendete.

Bayer Leverkusen gastiert nächste Woche am Sonntag in Nürnberg, der 1. FC Köln hat am Samstag den FC Bayern zu Besuch.

27.02.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (2,5) - 
Schwaab (5)    
M. Friedrich (3,5)    
Hyypiä (2,5) , 
Castro (4)    
Vidal (3)    
Reinartz (4) - 
Barnetta (4,5)    
T. Kroos (3,5) - 
Kießling (3,5) , 

Einwechslungen:
46. Renato Augusto (2,5) für Schwaab
69. Kadlec für Castro
75. L. Bender für Barnetta

Trainer:
Heynckes
1. FC Köln
Aufstellung:
Mondragon (2,5) - 
Schorch (3) , 
Geromel (3) , 
Mohamad (3)    
Brecko (4) - 
McKenna (4) - 
Petit (3) , 
Matuschyk (4) - 
Freis (3,5)    
Novakovic (4)    
Podolski (4)    

Einwechslungen:
89. Ehret für Freis

Trainer:
Soldo

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Leverkusen:
Vidal
(7. Gelbe Karte)
Köln:
Novakovic
(2. Gelbe Karte)
,
Podolski
(7.)

Spielinfo

Anstoß:
27.02.2010 18:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
30210 (ausverkauft)
Spielnote:  4
eine Partie, die von der taktischen Disziplin der Kölner bestimmt wurde, und so kaum Torchancen und wenig Spektakuläres bot.
Chancenverhältnis:
3:1
Eckenverhältnis:
4:0
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 4,5
mit großen Problemen bei der Beurteilung von Zweikämpfen, hätte Reinartz (27.) und Castro (34.) jeweils nach Foul an Podolski verwarnen müssen. Äußerst großzügig, Vidal und Novakovic, die nach einem Zweikampf (58.) tätlich aneinander gerieten, nur mit Gelb zu bestrafen.
Spieler des Spiels:
Sami Hyypiä
Souverän in der Defensivarbeit, trieb als Innenverteidiger bis zum Schluss an, war per Kopfball (13.) einem Treffer ganz nahe.
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