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1. FSV Mainz 05

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VfL Bochum

 
1. FSV Mainz 05

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VfL Bochum
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1. FSV Mainz 05
VfL Bochum
1.
15.
30.
45.

46.
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90.









Herrlichs Wechsel stoppt den Mainzer Angriffselan

Bochum erkämpft Punkt in Mainz

Die Mainzer verpassten es in der ersten Halbzeit früh die Weichen Richtung Sieg zu stellen. Die Hausherren vergaben reihenweise gute Gelegenheiten, bis Bochums Trainer Heiko Herrlich die taktische Ausrichtung seines Teams änderte. Bei der defensiveren Ausrichtung der Gäste taten sich die Tuchel-Schützlinge schwer und konnten kaum noch Torgelegenheiten herausspielen. Die leidenschaftlich verteidigenden Bochumer ließen bis zum Schluss keine Mainzer Chance mehr zu.

Kein Durchkommen: Freier scheitert an Soto.
Kein Durchkommen: Freier scheitert an Soto.
© picture-allianceZoomansicht

Nach dem 1:1 bei Hertha BSC Berlin stellte Thomas Tuchel die Startformation des FSV Mainz 05 auf zwei Positionen um: Für Zabavnik kam Heller und für Szalai Trojan ins Team. Ivanschitz musste nach einer Grippe-Erkrankung zunächst auf der Bank Platz nehmen. Beim VfL Bochum wechselte Coach Heiko Herrlich im Vergleich zum 2:1 über 1899 Hoffenheim im Mittelfeld Dedic ein und nahm Maric aus der Mannschaft.

Mainz zeigte von Beginn an, dass es mit Druck auf die Bochumer Abwehr agieren wollte. Trojan umkurvte bereits in der 2. Minute Fuchs und Mavraj, scheiterte aber am hellwachen Heerwagen im Bochumer Kasten.

Danach hatten die Bochumer ihre Defensive aber zunächst einmal sortiert und die Mainzer suchten das entscheidende Loch im Bochumer Abwehrverband.

Die Chancen für die Hausherren sollten sich auch umgehend einstellen, alleine das Sportgerät wollte das Ziel "Bochumer Gehäuse" nicht finden. Zuerst schickte Karhan auf der rechten Seite Heller mit einem Steilpass los. Der bediente mustergültig Trojan, der aber freistehend in Höhe des Elfmeterpunktes über das Tor schoss (12.).

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Nachdem im Anschluss Bancé bereits mit einem Kopfball die Latte traf, (16.) hatte er in der 23. Minute die nächste Riesenmöglichkeit. Ein Zuspiel von Polanski ließ Schürrle zu Bancé prallen. Dieser scheiterte aber am glänzend reagierenden Heerwagen im Bochumer Tor.

Danach waren aber erstmals die Gäste an der Reihe. Sestak legte in der 25. Minute für Epallé auf, dessen Schuss aber von Müller zur Ecke geklärt werden konnte. Eine Minute später bediente Holtby Dedic, der noch Noveski aussteigen ließ, aus 13 Metern aber knapp verzog.

Damit hatten sich die offensiven Glanzpunkte der Gäste allerdings für die erste Hälfte erschöpft und Thomas Tuchels Team war wieder an der Reihe: In der 28. Minute köpfte Bancé eine Soto-Ecke Richtung rechte obere Ecke, doch Heerwagen flog durch den Bochumer Torraum und rettete.

Als in der 31. Minute Polanski einen zu kurz abgewehrten Ball von Mavraj aus 15 Metern beinahe im Tor der Bochumer untergebracht hatte, sah sich Heiko Herrlich gezwungen, die Taktik des VfL zu verändern. Mit Johansson für Epallé waren die Gäste nun defensiver orientiert.

Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Die Angriffe der Mainzer verloren an Gefährlichkeit und Heerwagen hatte weniger Arbeit. Einzig ein Kopfball von Noveski Sekunden vor der Pause sorgte noch einmal für ein Raunen im Stadion. Ein Tor war dem aufgerückten Verteidiger aber auch nicht vergönnt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte Heiko Herrlichs taktische Umstellung endgültig Wirkung. Bochum stand jetzt in der Defensive solide und den Hausherren schienen die Ideen zu fehlen den Abwehrverband der Gäste zu knacken.

Die Tuchel-Elf versuchte viel, konnte aber im zweiten Durchgang keine echte Torchance herausspielen. Thomas Tuchel reagierte daraufhin in der 67. Minute und brachte mit Ivanschitz und Szalai für Karhan und Trojan neue Offensivkräfte.

Der VfL hatte sich inzwischen aber in der Defensive eingerichtet und ließ sich nicht mehr überraschen. Im Gegenteil: Die gefährlichste Szene hatten die Bochumer bei einem Konter in der 78. Minute als Johansson frei vor dem Mainzer Tor angespielt wurde. Der Schwede traf den Ball aber nicht richtig und scheiterte zehn Meter vor dem Tor kläglich.

Mainz mobilisierte in der Schlussphase noch einmal alle Kräfte. Mit Simak kam noch ein weiterer Kreativspieler ins Team, doch die leidenschaftlich verteidigenden Bochumer ließen keinen Treffer zu und nahmen einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg aus dem Stadion am Bruchweg mit.

Am kommenden Spieltag empfängt der 1. FSV Mainz 05 samstags Werder Bremen, während zeitgleich der VfL Bochum den Club aus Nürnberg im Rewirpowerstadion zum "Abstiegs-Schlager" empfängt.

20.02.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
H. Müller (3) - 
F. Heller (3,5)    
Svensson (3,5)    
Noveski (3,5)    
Fathi (4) - 
Karhan (3)    
Polanski (3,5) , 
Soto (4) - 
Trojan (3,5)    
Schürrle (5)    
Bancé (3)

Einwechslungen:
67. Ivanschitz für Karhan
67. Szalai für Trojan
83. Simak für Schürrle

Trainer:
Tuchel
VfL Bochum
Aufstellung:
Heerwagen (2,5) - 
Concha (3,5) , 
Maltritz (3,5)    
Mavraj (4) , 
Fuchs (4) - 
Dabrowski (3,5) , 
Holtby (4) - 
Freier (4) , 
Dedic (5)        
Epalle (4)    
Sestak (3,5)    

Einwechslungen:
32. Johansson (3) für Epalle
69. Prokoph für Dedic
79. Hashemian für Sestak

Trainer:
Herrlich

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Mainz:
Svensson
(3. Gelbe Karte)
,
F. Heller
(3.)
Bochum:
Dedic
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
20.02.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
19000
Spielnote:  3,5
einer unterhaltsamen ersten Hälfte, die Mainz weitgehend dominierte, folgten 45 Minuten Langeweile.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2
zog seine Linie konsequent durch. Lag richtig, großzügig in der Zweikampfbeurteilung zu sein. Ließ sich von Schauspielereien, um Freistöße zu schinden, nicht blenden.
Spieler des Spiels:
Philipp Heerwagen
Der Torwart war da, als er gefordert war. Hielt mit Glanztaten gegen Bancé (23., 27.) sein Team im Spiel und damit den Punkt fest.
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