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Werder Bremen

Werder Bremen

2
:
2

Halbzeitstand
1:1
Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen


WERDER BREMEN
BAYER 04 LEVERKUSEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.
















Kroos packt wieder den Hammer aus

Mertesacker rettet Werder einen Punkt

Leverkusen war bis in die Nachspielzeit hinein auf der Siegerstraße, doch dann köpfte Mertesacker den unter dem Strich gerechten 2:2-Ausgleich. Das Spiel, das lange Zeit von Taktik und vielen Fehlern geprägt war, hatte nicht das erhoffte Niveau. Bayer bleibt ungeschlagen und oben.

Fußball, Bundesliga: Leverkusens Stefan Kießling (re.) gegen Bremens Petri Pasanen.
Mäßiges Duell, aber auf Augenhöhe: Leverkusens Stefan Kießling (re.) gegen Bremens Petri Pasanen.
© imagoZoomansicht

Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf tauschte seine Startformation im Vergleich zum 5:1 bei Hannover und zum 0:1 bei Twente Enschede jeweils auf einer Position. Hunt, der Oberschenkelprobleme hat, wurde beide Male durch Borowski ersetzt.

Leverkusens Coach Jupp Heynckes baute die erste Elf auf zwei Positionen um: In der Innenverteidigung fehlte im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg der Finne Hyypiä, der gegen die Wölfe seine fünfte Gelbe Karte sah. Für ihn rückte Reinartz aus dem defensiven Mittelfeld nach hinten, nominell kam Vidal dafür ins Team. Zudem stellte Heynckes Castro für Kadlec auf die linke Abwehrseite, da dieser eher zum wendigen Marin passte.

In den ersten 45 Minuten wollten beide Mannschaften kaum das Visier öffnen. Leverkusen war anfangs etwas besser im Spiel, doch dies änderte sich nach gut 20 Minuten, ohne dass der Spitzenreiter größere Chancen gehabt hätte. Bremen wurde dann etwas aktiver - speziell über die linke Angriffseite konnten sich die Werderaner öfter gegen Schwaab durchspielen, doch fehlte der Schaaf-Elf die letzte Konsequenz. Zudem war das Spiel dank vieler kleinerer Fouls dauernd unterbrochen, so dass kaum Spielfluss aufkam.

Angesichts des mäßigen Niveaus fielen die beiden Tore nicht aus dem Spiel heraus, sondern nach direkten Freistößen. Leverkusen ging durch Derdiyok in Front, der den direkten Freistoß aus 23 Metern über die Mauer ins Tor schlenzte - der Ball war lange unterwegs und auch nicht allzu platziert, dennoch griff Werders Keeper Wiese daneben (29.). Möglicherweise hatte sich Wiese zu sehr auf Kroos als Freistoß-Schützen konzentriert. Fünf Minuten später stand Wieses Nationalmannschaftskollege Adler neben sich: Der Bayer-Keeper ließ einen Naldo-Freistoß durch die Beine rutschen. Der Ball tänzelte auf der Linie und Pizarro drückte ihn letztlich drüber (34.).

Der zweite Durchgang begann mit einem Wechsel bei Werder: Rechtsverteidiger Fritz blieb mit muskulären Problemen in der Kabine, für ihn kam Abdennour. Große Auswirkungen hatte dies aber nicht auf das Spielgeschehen. Dies schlief in der Anfangsviertelstunde der 2. Halbzeit förmlich ein, beziehungsweise spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab.

Obwohl noch keine Stunde gespielt war, hatte es den Anschein, dass beide Teams mit dem Remis zufrieden wären. Doch dann spielte Barnetta den Ball auf Kroos und der Techniker nahm aus 27 Metern genau Maß - der Ball flatterte ein wenig und schlug im Bremer Tor ein (57.). Werders Schlussman Wiese war wieder dran, doch parieren konnte er den Schuss nicht.

Bremen reagierte, wurde etwas aktiver, doch alle Zuspiele in die Spitze versandeten schon im Ansatz. Die Leverkusener standen nun noch tiefer und noch engmaschiger, so dass Werders Trainer Schaaf alles auf eine Karte setzte: Er brachte die Stürmer Hugo Almeida und Ayik (Bundesliga-Debüt für den 20-Jährigen) und nahm die Mittelfeldspieler Niemeyer und Borowski vom Feld.

Nun war die Richtung vorgegeben: In der Schlussviertelstunde fand das Geschehen fast ausnahmslos in der Hälfte der Leverkusener statt, doch dort gab es kaum Lücken. Bremen fiel nicht viel ein, die neuformierte Abwehr der Werkself (erst ohne Hyypiä, dann mit den späten Einwechslungen von Sarpei und Kadlec) rettete den knappen Vorsprung bis in die Nachspielzeit, doch dann kam Mertesacker im Fünfer an den Ball und drückte ihn per Kopf rein (90./+2). Kurz zuvor, in der 84. Minute, hatte Kießling die Chance, alles klar zu machen, doch nach schöner Vorarbeit des eingewechselten Renato Augusto konnte Werder-Keeper Wiese den Schuss aus 13 Metern klasse parieren.

Bereits am Donnerstag empfängt Werder Bremen Twente Enschede zum Rückspiel der Europa-League-Zwischenrunde, ehe die Werderaner am Samstag bei Mainz 05 antreten.

Bayer Leverkusen empfängt kommenden Samstag im Spätspiel den rheinischen Rivalen 1. FC Köln.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (5) - 
Fritz (3,5)    
Mertesacker (2)    
Naldo (2) , 
Pasanen (4) - 
Niemeyer (3,5)    
Frings (3,5)        
Borowski (5)        
Özil (4) , 
Marin (3) - 
Pizarro (4)        

Einwechslungen:
46. Abdennour (3)     für Fritz
66. Hugo Almeida für Borowski
66. Ayik für Niemeyer

Trainer:
Schaaf
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (5) - 
Schwaab (5)        
M. Friedrich (3)    
Reinartz (3)    
Castro (3,5)    
Vidal (3)    
L. Bender (3) - 
Barnetta (2,5)    
T. Kroos (3)        
Kießling (4,5) , 
Derdiyok (2)        

Einwechslungen:
66. Kadlec für Castro
67. Sarpei für Schwaab
82. Renato Augusto für Barnetta

Trainer:
Heynckes

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Derdiyok (29., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:1
Pizarro (34., Rechtsschuss, Naldo)
1:2
T. Kroos (57., Rechtsschuss, Barnetta)
2:2
Mertesacker (90. + 2, Kopfball, Marin)
Gelbe Karten
Bremen:
Borowski
(3. Gelbe Karte)
,
Abdennour
(1.)
,
Pizarro
(3.)
,
Frings
(5., gesperrt)
Leverkusen:
Reinartz
(4. Gelbe Karte)
,
Schwaab
(3.)
,
Derdiyok
(1.)
,
Vidal
(6.)
,
T. Kroos
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
21.02.2010 17:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
37500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
ein packendes Kampfspiel ohne spielerische Glanzlichter.
Chancenverhältnis:
8:6
Eckenverhältnis:
7:0
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Hasede)   Note 4,5
zunächst viel zu kleinlich, dann mit einigen Ungenauigkeiten in der Zweikampfbeurteilung.
Spieler des Spiels:
Per Mertesacker
Schütze des wichtigen Ausgleichstores, in der Schlussphase nur noch im Angriff, zuvor ein starker Stabilisator an der Seite Naldos.

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