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Bayer 04 Leverkusen

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SC Freiburg

 
Bayer 04 Leverkusen

3:1 (3:0)

SC Freiburg
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Bayer 04 Leverkusen
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.







Drei Tore in vier Minuten - 4. SC-Niederlage in Folge

Kießling beendet seine Torflaute

Vier Minuten höchste Effizienz genügten Leverkusen kurz vor der Pause, um den zuvor nahezu gleichwertigen Aufsteiger Freiburg in die Schranken zu weisen. Nach dem klaren Vorsprung war die nur phasenweise temporeiche Partie frühzeitig entschieden, woran auch der Anschlusstreffer der Breisgauer Mitte des zweiten Durchgangs nichts mehr ändern konnte.

Kroos (li.) gegen Schuster
Nein, Leverkusen und Toni Kroos - hier gegen Julian Schuster - kamen gegen Freiburg nicht ins Straucheln.
© picture-allianceZoomansicht

Leverkusens Coach Jupp Henyckes vertraute nach einem 3:0-Auswärserfolg beim 1899 Hoffenheim seiner siegreichen Elf.

Beim SC stellte Trainer Robin Dutt im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart auf drei Positionen um: Für Mendy, Banovic und Caligiuri spielten Cha, Schuster und Afrika-Cup-Rückkehrer Idrissou.

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Nach zehnminütiger Anlaufzeit nahm die bis dorthin überschaubare Partie ordentlich Fahrt auf. Kießling scheiterte vollkommen frei vor Pouplin am SC-Keeper (11.). Auf der Gegenseite in ähnlicher Situation Makiadi an Adler (12.) Der Nationalkeeper reagierte wieder nur eine Minute später gerade noch rechtzeitig und beförderte den Ball ins Feld zurück, den Schwaab und Idrissou zeitgleich Richtung Tor gestupst hatten.

Wer eine einseitige Begegnung erwartet hatte, sah sich getäuscht. Zwar hatte Bayer Vorteile, aber die taktisch prima eingestellten Breisgauer hielten sowohl kämpferisch als auch spielerisch prima mit. Nur sporadisch gelang es der Heynckes-Elf, den Druck hochzuhalten - Vidal scheiterte nach einem Getümmel im Strafraum zweimal an einem gegnerischen Abwehrbein (18.).

Bayer war optisch leicht überlegen, doch mehr als eine Halbchance durch Friedrich, noch dazu in klarer Abseitsposition (31.), gab es nicht zu notieren. Auf der anderen Seite blieb der Aufsteiger im Spiel nach vorne mutig, wenn auch nicht zwingend.

Für die Breisgauer sollten allerdings vor der Pause noch die Minuten des Wahnsinns folgen: Erstmals lief Leverkusens Kombinationsmaschinerie so richtig an, der Ball lief direkt über mehrere Stationen und lag am Ende folgerichtig zur Führung im Netz: Kroos passte rechts raus zu Barnetta, dessen punktgenaue Flanke Kießling im Duell mit Toprak ins linke untere Eck einnickte - 13. Saisontor des Goalgetters und das erste seit dem 14. Spieltag (36.).

Genau 65 Sekunden später folgte Treffer Nummer zwei, mit freundlicher Unterstützung von Pouplin: Der Keeper spielte Derdiyok unbedrängt die Kugel in die Beine. Der Schweizer lief in zentraler Position noch ein paar Schritte und netzte dann per Rechtsschuss aus 14 Metern flach ins rechte Eck ein (37.).

Freiburg hatte seine Ordnung komplett verloren, und die Rheinländer legten nochmals nach: Eine Ecke von Kroos segelte von links in die Mitte, wo Hyypiä bedrängt von Idrissou aus sechs Metern ins linke untere Eck einköpfte (40.).

Frühzeitig war die Partie entschieden, die beide Teams nach der Pause personell unverändert aufnahmen. Der alte und neue Tabellenführer kontrollierte souverän Ball und Gegner, der kaum an den gegnerischen Strafraum kam. Von Zeit zu Zeit zog Bayer das Tempo an, was Derdiyok erst gegen Pouplin und Sekunden später gegen den auf der Linie klärenden Butscher eine Doppelchance eröffnete (63.).

Bei einsetzendem dichten Schneefall hatte dann der SC zumindest kurzzeitig den besseren Durchblick: Bastians setzte sich am linken Flügel gegen Schwaab durch und drang in den Strafraum ein. Aus spitzem Winkel zog der Blondschopf ab und traf ins kurze Eck, wobei Adler alles andere als gut aussah (66.).

Mit der Dominanz der Heynckes-Schützlinge war es erstmal vorbei, Hyypiä & Co. verloren vorübergehend die Ordnung, was Idrissou nur zwei Minuten später eine Doppelchance eröffnete.

Freiburgs Zwischenspurt endete aber so plötzlich, wie er begonnen hatte. Die Rheinländern standen in der Defensive wieder sicher, konnten nach vorne aber nur noch wenig Akzente setzen.

So schleppte sich die Begegnung etwas schwerfällig ihrem Ende entgegen, ohne weitere Höhepunkte abzuliefern. Helmes kam nicht zum Zug, obwohl er sich über eine halbe Stunde warmgemacht hatte.

Am Ende hatte sich Leverkusen die Tabellenführung zurückgeholt und die Sorgen Freiburgs waren nach der vierten Pleite in Folge nicht kleiner geworden.

Bayer Leverkusen tritt am Samstag beim VfL Bochum an. Zeitgleich empfängt der SC Freiburg Schalke 04.

31.01.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (4) - 
Schwaab (4) , 
M. Friedrich (3,5)    
Hyypiä (2)    
Kadlec (4) - 
Vidal (2)    
Reinartz (2,5) - 
Barnetta (3,5)    
T. Kroos (2) - 
Kießling (3)    
Derdiyok (3)    

Einwechslungen:
88. Renato Augusto für Barnetta
90. + 1 L. Bender für Vidal

Trainer:
Heynckes
SC Freiburg
Aufstellung:
Pouplin (5) - 
Williams (4,5) , 
Toprak (5) , 
Butscher (3,5)    
Bastians (3)    
Flum (4) , 
Schuster (4)        
D.-R. Cha (4) , 
Idrissou (5)        
Makiadi (5)    

Einwechslungen:
68. Bechmann für Schuster
80. Jäger für Idrissou
87. Abdessadki für Makiadi

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kießling (36., Kopfball, Barnetta)
2:0
Derdiyok (37., Rechtsschuss)
3:0
Hyypiä (40., Kopfball, T. Kroos)
3:1
Bastians (66., Linksschuss)
Gelbe Karten
Leverkusen:
-
Freiburg:
Idrissou
(4. Gelbe Karte)
,
Schuster
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
31.01.2010 17:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
26000
Spielnote:  2,5
nicht immer hochklassig, dafür viel Tempo und viele Torszenen.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
6:1
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 2
die kniffligste Situation in der 13. Minute löste das Gespann richtig, der Ball von Idrissou war nicht hinter der Linie. Ohne Fehler in einem fairen und leicht zu leitenden Spiel.
Spieler des Spiels:
Sami Hyypiä
Ein umsichtiger Abwehrchef mit sehr guten Zweikampfwerten, erzielte zudem im zweiten Spiel hintereinander einen Treffer.
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