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Eintracht Frankfurt

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1. FC Köln

 
Eintracht Frankfurt

1:2 (0:0)

1. FC Köln
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Eintracht Frankfurt
1. FC Köln
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.













Halil Altintop feiert Debüt - Tosic kommt erstmals in der Bundesliga zum Einsatz

Unglücksrabe Russ beendet Frankfurts Serie

In einem vor allem in der ersten Hälfte mäßigen Duell gewann der 1. FC Köln bei der Eintracht aus Frankfurt mit 2:1. Die Eintracht war zwar das aktivere Team, fand aber kaum ein Mittel gegen gut sortierte und organisierte Kölner, die in einem lebhafteren zweiten Durchgang in Führung gingen. Daraufhin bewiesen die Hessen Moral, hatten letztlich aber Pech.

Frankfurts Chris (re.) im Duell mit Freis.
Kein Durchkommen: Frankfurts Chris (re.) ließ Freis kaum zur Entfaltung kommen.
© picture-allianceZoomansicht

Eintracht Frankfurts Trainer Michael Skibbe tauschte nach dem 1:1 beim 1. FC Nürnberg zweimal: Chris kehrte nach Gelbsperre in die Startelf für Jung zurück. Zudem ersetzte Neuzugang Halil Altintop Schwegler (Bänderriss im Sprunggelenk). Der Türke bildete mit Liberopoulos das Sturmduo, während Meier ins Mittelfeld rückte. Kölns Coach Zvonimir Soldo hingegen vertraute der gleichen Elf, die in der Vorwoche beim VfL Wolfsburg mit 3:2 gewonnen hatte. Zoran Tosic, Neuzugang von Manchester United, fand sich ebenso auf der Bank wieder wie Novakovic.

Beiden Mannschaften war der gegenseitige Respekt von Beginn an anzumerken. Die Frankfurter waren zwar etwas aktiver, gingen letztlich aber ebenso wenige Risiken ein wie die dicht gestaffelten Kölner. Hüben wie drüben lag die Priorität auf der Defensive, folglich blieben Torraumszenen lange Zeit aus. Die einzige Ausnahme gab's nach sechs Minuten, als Meier der FC-Defensive entwischte und ans Leder kam. Sein feines Zuspiel auf Ochs eröffnete diesem plötzlich die große Chance, der 25-Jährige jagte den Ball aber aus 15 Metern über das Tor.

Auf der Gegenseite gab Chihi mit einem Fernschuss, der drüber ging, ein Lebenszeichen für die Geißböcke ab (17.). Ansonsten plätscherte das Match ereignislos vor sich hin. Den Akteuren fehlte es auf dem tiefen Rasen einfach an Ideen und Kreativität. Frankfurt versuchte es häufig mit langen Bällen, die jedoch kein großes Problem für Geromel & Co. darstellten. Die Kölner indes kamen aufgrund ihres unsauberen Passspiels gar nicht erst in den gegnerischen Sechzehner.

Kurz und knapp gesagt wurde den 45100 Zuschauern fußballerische Magerkost geboten, die von den Anhängern auch nach einer halben Stunde mit Pfiffen quittiert wurde. In einer mäßigen ersten Hälfte sorgte lediglich noch ein Standard für etwas Aufregung: Köhlers Ecke von links landete bei Russ, der aber aus sieben Metern knapp über den Querbalken köpfte (37.).

"Bambi" feiert sein Debüt als Geißbock

Frankfurts Teber (li.) und Freis beharken sich.
Gerangel: Frankfurts Teber (li.) und Freis beharken sich.
© picture-allianceZoomansicht

Nach Wiederanpfiff nahm die Begegnung etwas mehr Fahrt auf, auch wenn es zunächst keine personellen Änderungen gab. Vor allem die Rheinländer agierten nun mutiger und kamen ihrerseits zu Einschussgelegenheiten, doch Chihi scheiterte an Nikolov (50.), während Yalcin rechts vorbeischoss. Für Yalcin war das Spiel dann zu Ende, der 19-Jährige musste Tosic, dessen Spitzname "Bambi" ist, weichen. Der Serbe sorgte zugleich für frischen Wind im Kölner Spiel, am Treffer war er aber nicht beteiligt.

Freis narrte Russ und passte sehenswert in den Strafraum zu Maniche, der sich nicht lange bitten ließ und aus elf Metern per rechtem Außenrist sein erstes Bundesligator markierte (59.). Die Eintracht musste nun mehr machen, was sie auch tat. Skibbe sorgte zudem mit der Hereinnahme von Korkmaz und Caio für frisches Blut bei den Hessen. Und diese spielten plötzlich wie ausgewechselt. Frankfurt agierte druckvoll und ging hohes Tempo, vergab zunächst aber die sich bietenden Gelegenheiten. Meier wurde geblockt (71.), Teber zog gegen Mondragon den Kürzeren (72.), ehe auch Meier am kolumbianischen Keeper scheiterte (75.).

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Nur eine Minute später war es dann passiert: Nach einer Ecke von rechts vergab Caio zuerst per Kopf gegen Mondragen, den Nachschuss von Meier rettete Brecko auf der Linie. Gegen Chris' resoluten Schuss aus sechs Metern hatten die Kölner aber kein Mittel parat. Die Eintracht wollte nun mehr, drängte auf den Siegtreffer. Das nächste Tor verbuchten aber die Gäste für sich: Petit zog einen Freistoß aus dem linken Halbfeld direkt aufs Tor, diesen fälschte Russ per Kopf unglücklich ins linke Eck ab (84.), so dass die Frankfurter Erfolgsserie von zuletzt sechs Partien ohne Niederlage ein Ende fand.

Die Eintracht tritt am kommenden Spieltag sonntags bei Borussia Dortmund an. Köln bestreitet bereits tags zuvor ein Heimspiel gegen den Hamburger SV.

30.01.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3) - 
Franz (4)        
Russ (5,5) , 
Chris (2,5)    
Spycher (4)    
Teber (3)    
Ochs (4) , 
Meier (5) , 
Liberopoulos (4,5)    
Köhler (4,5)    

Einwechslungen:
62. Korkmaz für Köhler
68. Caio für Liberopoulos
87. Alvarez für Franz

Trainer:
Skibbe
1. FC Köln
Aufstellung:
Mondragon (3) - 
Brecko (3,5) , 
Geromel (3) , 
Mohamad (3)    
Wome (4) - 
Petit (3) , 
Pezzoni (4) - 
Chihi (3) , 
Maniche (2,5)        
Yalcin (4,5)        
Freis (3,5)    

Einwechslungen:
54. Tosic (3)     für Yalcin
71. Novakovic für Freis
87. McKenna für Maniche

Trainer:
Soldo

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Maniche (59., Rechtsschuss, Freis)
1:1
Chris (76., Linksschuss)
1:2
Russ (84., Eigentor, Kopfball, Petit)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Franz
(7. Gelbe Karte)
,
Teber
(9.)
Köln:
Yalcin
(1. Gelbe Karte)
,
Tosic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
30.01.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
45100
Spielnote:  4
Offensivaktionen eine Halbzeit lang Mangelware, auch danach nur mäßiges Niveau.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 3,5
teilweise recht zweifelhafte Zweikampfbeurteilung, noch vertretbar allerdings die Freistoßentscheidung nach der Berührung von Chris an Novakovic (84.) und beim Foul von Tosic an Korkmaz (62.) es bei Gelb zu belassen.
Spieler des Spiels:
Maniche
Brachte die Kölner erstmals in Führung als er ein Zuspiel von Freis verwertete, leistete wertvolle Defensivarbeit.
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