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Hamburger SV

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VfL Wolfsburg

 
Hamburger SV

1:1 (0:1)

VfL Wolfsburg
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Hamburger SV
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Wolfsburgs Negativserie hält weiter an

Trochowski vermiest Köstners Trainer-Debüt beim VfL

Der Hamburger SV kam vor eigenem Publikum gegen den VfL Wolfsburg in letzter Sekunde noch zu einem 1:1 und verhindert dadurch die zweite Pleite in Folge. Die Hamburger waren dabei über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, bissen sich aber gegen äußerst defensive und engagierte Wölfe die Zähne aus. Doch bei der letzten Aktion des Spiels trat Trochowski zum Freistoß an.

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Wolfsburgs Hasebe (re.) lässt gegen Jarolim nicht locker.
Engagiert: Wolfsburgs Hasebe (re.) lässt gegen Jarolim nicht locker.
© picture-alliance Zoomansicht

HSV-Coach Bruno Labbadia tauschte nach der 0:1-Auswärtsniederlage bei Borussia Dortmund zweimal: Elia und Berg ersetzten Trochowski und Torun. Wolfsburgs Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner musste im Vergleich zur 2:3-Pleite gegen Köln , nach der Armin Veh als VfL-Trainer entlassen wurde, einmal umstellen. Für den unter der Woche zum OSC Lille gewechselten Ricardo Costa rutschte Madlung in die Startelf.

Von Beginn an zeigte sich bei den Wolfsburgern die Handschrift des neuen Trainers Köstner, dessen Vorliebe für eine defensive Spielweise bekannt ist. Die Wölfe standen tief, machten die Räume sehr eng und zeigten sich bissig in den Zweikämpfen. Nach vorne sollte der Erfolg über schnelle Konter herbeigeführt werden, doch Dzeko kam einen Tick zu spät (4.), während Grafite aus abseitsverdächtiger Position drüber schoss (12.).

Mehr Ballbesitz und folglich auch mehr Spielanteile hatten indes die Hamburger, die ihr Spiel breit aufzogen, um so die dicht gestaffelte Defensive der Gäste ein wenig auseinanderzuziehen - lange Zeit ohne Erfolg. Erst nach 23. Minuten sorgte der HSV für Gefahr, als Petric per Freistoß den rechten Pfosten touchierte. Das war der Auftakt für eine Sturm- und Drangphase der Hanseaten, die sich zusehends am und im VfL-Strafraum festsetzten. Doch sowohl Jansen (24.) als auch Berg (25., 32.) vergaben in aussichtsreicher Position.

Die Strafe folgte auf den Fuß! Ein weiter Ball landete bei Dzeko, der wunderbar Mathijsen vernaschte und die Kugel letztlich sehenswert aus 15 Metern ins linke Eck schlenzte (34.). Der HSV reagierte mit wütenden Angriffen, biss sich aber weiterhin an der äußerst disziplinierten Deckung der Wölfe die Zähne aus und musste schließlich mit einem Rückstand den Gang in die Pause antreten.

Hamburg mit dem Glück des Tüchtigen

Ruud van Nistelrooy
Prominenter Zuschauer: Hamburgs Neuzugang Ruud van Nistelrooy musste gegen den VfL noch zuschauen.
© picture-alliance Zoomansicht

Nach Wiederanpfiff zeigte sich das gleiche Bild, die Labbadia-Elf drückte mit aller Gewalt nach vorne, während der VfL mit Glück und Geschick verteidigte und auf Konter lauerte. Und Dzeko hatte auf einmal die Möglichkeit zum 2:0, diesmal verfehlte der Bosnier den rechten Pfosten aber knapp (49.). Der HSV legte noch eine Schippe drauf und bot nun Einbahnstraßenfußball, allerdings wurden Einschussgelegenheiten fahrlässig liegen gelassen. Rozehnal köpfte an den Querbalken (53.), während Jansen nach 56 Minuten ebenso am glänzend reagierenden Lenz scheiterte wie Elia (62.).

Die Niedersachsen kamen mittlerweile kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Das mussten sie aber auch nicht, schließlich lagen sie immer noch in Führung. Labbadia reagierte und wollte seiner Mannschaft mit einem Dreifachwechsel neues Leben einhauchen. Demel, Pitroipa und Trochowski kamen ins Spiel, am Verlauf änderte sich freilich nichts. Die Hanseaten drückten weiter, den Ball konnten sie aber nicht im Tor unterbringen. Berg schoss vom rechten Fünfereck über das Ziel (74.), Trochowskis 22-Meter-Freistoß sauste rechts vorbei (81.), ehe Boateng per Kopf am auf der Linie stehenden Josué scheiterte (84.).

Alles sah nach einem Sieg des VfL aus, doch dann schlug die zweite Minute der Nachspielzeit: Trochowski trat zum Freistoß an und zirkelte diesen aus 23 Metern halblinker Position ins rechte Eck zum hochverdienten 1:1-Endstand.

Der Hamburger SV tritt am kommenden Spieltag samstags beim 1. FC Köln an, zeitgleich empfängt der VfL Wolfsburg den FC Bayern München.

29.01.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3) - 
J. Boateng (3,5)    
Rozehnal (3)    
Mathijsen (5) , 
Aogo (4) - 
Jarolim (3)        
Rincon (4) - 
Elia (5) , 
Jansen (3)    
Berg (4)        
Petric (3)

Einwechslungen:
78. Pitroipa für Berg
78. Trochowski     für Jarolim
78. Demel für J. Boateng

Trainer:
Labbadia
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Lenz (3) - 
Riether (3) , 
Madlung (3,5) , 
Barzagli (4,5) , 
M. Schäfer (3) - 
Josué (3)    
Hasebe (4,5)    
Gentner (4)    
Misimovic (4,5)    
Grafite (4) , 
Dzeko (2)    

Einwechslungen:
85. Dejagah für Misimovic

Trainer:
Köstner

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dzeko (34., Linksschuss, Riether)
1:1
Trochowski (90. + 2, direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
HSV:
Berg
(2. Gelbe Karte)
,
Jansen
(2.)
,
Rozehnal
(3.)
Wolfsburg:
Gentner
(2. Gelbe Karte)
,
Hasebe
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
29.01.2010 20:30 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
51845
Spielnote:  2,5
viel Tempo und eine Fülle von Tor-Chancen, wenn auch einseitig verteilt.
Chancenverhältnis:
12:5
Eckenverhältnis:
9:0
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
eine fast perfekte Leistung: Richtig, Dzekos Ballmitnahme vorm 0:1 nicht als Handspiel zu werten (34.), entschied bei Jansens minimaler Abseitsstellung zu Recht nicht auf Tor (66.) und verhängte nach Hasebes Einsteigen gegen Elia vor dem 1:1 (90./+2) einen berechtigen Freistoß. Einziger Makel: Hasebes absichtliches Handspiel (38.) musste Gelb sein, der Japaner hätte somit später Gelb-Rot gesehen.
Spieler des Spiels:
Edin Dzeko
So lange der VfL mitspielte, eine Augenweide, immer anspielbar und pfeilschnell. Sein Tor erzielte er in Weltklasse-Manier.
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