Vielleicht ist es seine unspektakuläre Art, die Sami Tuomas Hyypiä (35) so spektakulär erscheinen lässt. Er fegt nicht dazwischen, er grätscht nicht, er dirigiert nicht lautstark und legt sich nicht mit dem Gegner an. Er steht da, wo andere hinlaufen, der Ball gehorcht ihm, egal mit welchem Fuß er ihn spielt und außerdem schlägt Sami Hyypiä präzise Pässe mit dem Kopf. Für den Finnen wird die Leistung vom Samstag nichts Besonderes gewesen sein. Für Bayer schon. Es scheint, als habe man mit ihm lange vermisste Stabilität gefunden.
Frank Lußem


















