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SC Freiburg

 - 

VfB Stuttgart

 

0:1 (0:1)

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SC Freiburg
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.











Cissé-Tor bleibt Anerkennung versagt

Maricas Tor entscheidet hitziges Derby

Vor allem dank einer starken ersten Spielhälfte gewinnt der VfB Stuttgart den badisch-schwäbischen Vergleich gegen den SC Freiburg. Die Gastgeber spielten vor allem in Durchgang zwei mit Herz und Leidenschaft, standen dicht vor dem Ausgleichstreffer und gingen schließlich mit leeren Händen vom Platz. Der VfB bleibt im Jahr 2010 noch unbesiegt, der SC wartet noch auf den ersten Punkt nach der Winterpause.

Tankt sich durch: Stuttgarts Hleb zieht am Freiburger Williams vorbei.
Tankt sich durch: Stuttgarts Hleb zieht am Freiburger Williams vorbei.
© picture-allianceZoomansicht

Der SC Freiburg trat nach der 0:2-Niederlage beim Hamburger SV auf gleich vier Positionen neu besetzt zum Derby gegen den VfB an. Toprak begann erstmals nach seiner schweren Verletzung, Flum und Williams, ein Debütant, erhielten wie Neuzugang Cisse das Vertrauen von Coach Robin Dutt. Abdessadki, Reisinger, Bechmann und Cha blieben draußen. Stuttgarts Trainer Christian Gross beließ die Elf, die gegen Wolfsburg mit mit 3:1 gewonnen hatte unverändert. Auch Keeper Ulreich konnte nach einer überstandenen Gehirnerschütterung nochmals als Ersatz für den weiter gesperrten Lehmann auflaufen.

Es ging in Freiburg gleich richtig zur Sache - viel Tempo, viel Einsatzfreude und Engagement auf beiden Seiten - der SC wollte spürbar den schlechten Eindruck aus der Vorwoche vergessen machen, der VfB hielt dagegen und übernahm nach und nach auch die Kontrolle über das Derby.

Vor allem über Standards waren die Schwaben jederzeit gefährlich. Pogrebnyak prüfte Pouplin aus 18 Metern (14.), Marica köpfte nach einer Hilbert-Vorlage knapp drüber (16.) und Niedermeier um Zentimeter rechts vorbei (18.). Freiburg schwamm gewaltig und war weiter mit dem Glück im Bunde. Nach feiner Hleb-Vorlage verpassten erst Khedira aus 18 Metern, dann Pogrebnyak im Nachschuss den Führungstreffer (28.).

Die erste Möglichkeit der Badener, die sich mühevoll, aber immer besser ins Spiel kämpften, war Bastians vorbehalten, der aufgerückt von der Strafraumgrenze das VfB-Tor mit einem klugen Schuss knapp verfehlte (30.). Gerade als der SC sich anscheinend etwas freigeschwommen hatte, schlugen die Gäste eiskalt zu. Hleb bereitete mustergültig vor, über Pogrebnyak und die Stiefelspitze von Williams gelangte der Ball kurz vor dem Tor zu Marica, der kühl vollendete (41.).

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Der zweite Durchgang hielt schnell den nächsten Aufreger parat. Hleb war der Ausgangspunkt, niemand konnte den Weißrussen auf dem linken Flügel stoppen und nur mit vereinten Kräften kurz vor dem Tor aufhalten. Toprak kratzte dann den Nachschuss von der Linie (48.).

Doch der SC bewies Moral! Die Breisgauer erhöhten noch einmal die Schlagzahl, die Partie wogte hin und her. Marica vergab eigensinnig eine gute Konterchance, im Gegenzug verpasste Bastians knapp (61.). Zwei Minuten später landete der Ball im Stuttgarter Tor, doch Cissé traf mit seinem Schuss Butscher, der deutlich Abseits stand. Es blieb bei der Gästeführung.

Freiburgs Cissé behauptet den Ball gegen Stuttgarts Khedira.
Freiburgs Cissé behauptet den Ball gegen Stuttgarts Khedira.
© imagoZoomansicht

Doch der VfB, jetzt mit Gebhardt und Hitzlsperger für Hilbert und Hleb, musste sich weiter heftig gegen die Ausgleichsbemühungen der Breisgauer stemmen. Caligiuri setzte einen Freistoß in die schwäbische Mauer (69.), Bastians Kopfball konnte Niedermeier vor der Linie noch klären (75.).

Freiburg stürmte die letzten Spielminuten mit Mann und Maus, doch ein Tor wollte den Breisgauern trotz allem Drängens nicht mehr gelingen. Auch der VfB, der nun vermehrt zu Kontergelegenheiten kam, verpasste es in hitzigen letzten Minuten nachzulegen. Maricas Abstauber wurde wegen gefährlichem Spiels die Anerkennung versagt (86.). Es blieb beim knappen Sieg der Stuttgarter, die einen Traumstart ins Jahr 2010 erlebten, während die Dutt-Elf im neuen Jahr noch ohne Punktgewinn dasteht.

Der Sportclub tritt am Sonntag in einer Woche bei Bayer Leverkusen an. Stuttgart empfängt am gleichen Tag Borussia Dortmund.

22.01.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Pouplin (3) - 
Williams (4,5)    
Toprak (3)    
Butscher (3)    
Mendy (4) - 
Flum (4)    
Banovic (4,5)    
D. Caligiuri (3,5)    
Bastians (3) - 
P. Cissé (3) , 
Makiadi (5)    

Einwechslungen:
67. D.-R. Cha für Banovic
82. Jäger für Flum
87. Reisinger für Williams

Trainer:
Dutt
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Celozzi (3) , 
Niedermeier (3) , 
Tasci (3)    
Molinaro (4,5) - 
Khedira (3,5)    
Träsch (3)    
Hilbert (4)    
Hleb (3)    
Marica (2,5)    

Einwechslungen:
60. Gebhart (3) für Hilbert
72. Hitzlsperger für Hleb
85. Kuzmanovic für Träsch

Trainer:
Gross

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Marica (41., Linksschuss)
Gelbe Karten
Freiburg:
Toprak
(1. Gelbe Karte)
,
D. Caligiuri
(2.)
,
Makiadi
(3.)
Stuttgart:
Tasci
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
22.01.2010 20:30 Uhr
Stadion:
Badenova-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
23900
Spielnote:  3,5
leidenschaftlich und kampfbetont, aber ohne den großen spielerischen Glanz.
Chancenverhältnis:
3:8
Eckenverhältnis:
1:4
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
gute Zweikampfbeurteilung in einer intensiven Begegnung, er übersah jedoch Butschers Foul an Marica (24.). Beiden Teams je ein Tor abzuerkennen war korrekt. Bei Cissés Torschuss (63.) berührte der im Abseits stehende Butscher den Ball, bei Maricas Treffer erkannte er zu Recht auf gefährliches Spiel (gestrecktes Bein).
Spieler des Spiels:
Ciprian Marica
Der Rumäne erzielte nicht nur den Siegtreffer, sondern war enorm fleißig, oft anspielbar, zeigte Zug zum Tor und suchte den Abschluss.
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