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Hamburger SV

Hamburger SV

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


HAMBURGER SV
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.
60.
75.
90.








HSV seit sieben Spielen ohne Sieg

Ideenlos, schmucklos, torlos!

In einem unterdurchschnittlichen Verfolgerduell trennten sich Hamburg und Hoffenheim gerechterweise torlos. Der HSV, seit mittlerweile sieben Partien ohne Sieg, war nur zu Beginn das bessere Team in einem umkämpften Duell, das wenig spielerische Elemente zu bieten hatte. Nach dem Wechsel hatte Hoffenheim vereinzelt Vorteile, einen Sieger hatte das Match jedoch nicht verdient.

Tesche gegen Luiz Gustavo (re.).
Viel Kampf, wenig Spiel: So wie hier zwischen Luiz Gustavo (re.) und Tesche sah es oft aus in Hamburg.
© picture allianceZoomansicht

Hamburgs Trainer Bruno Labbadia verzichtete nach dem 2:0-Heimsieg gegen Rapid Wien in der Europa League auf personelle Veränaderungen.

Auf Hoffenheimer Seite musste Coach Ralf Rangnick umstellen und wechselte nach der 1:2-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund zweimal. Für den verletzten Beck (Muskelfaserriss) und Ibisevic begannen Vorsah und Weis. Dies hatte ein 4-4-2 mit einem sehr variablen Carlos Eduardo zur Folge, in dem Vorsah hinten rechts agierte.

Gegen eine Hoffenheimer Mannschaft, die sich zunächst auf kämpferische Elemente besann, legte der HSV vielversprechend los und übernahm das Kommando. Die Hamburger suchten den Weg in die Spitze, drängten 1899 zurück und kombinerten bisweilen ansehnlich. Richtig dicke Möglichkeiten wollten für die Hanseaten nicht herausspringen. Nachdem Boateng freistehend weit drüber geköpft hatte (8.), hätte es gefährlich werden können, der von Berg perfekt freigespielte Jarolim brachte alleine vor Hildebrand das Leder aber nicht unter Kontrolle (12.).

Gut eine halbe Stunde lang bestimmten die Gastgeber das Duell, kamen über Halbchancen durch Trochowski (14., 24.) und Jansen (29.) aber nicht hinaus. Es war ein umkämpftes Duell, in dem Referee Wolfgang Stark härtere Aktionen nicht sonderlich streng ahndete. Von den Kraichgauern war bis auf seltene Ausnahmen offensiv kaum etwas zu sehen. Die TSG beschränkte sich vorerst darauf, keinen Gegentreffer zu kassieren.

Je länger die Begegnung dauerte, desto mehr verflachte das Spiel. Der HSV konnte den Druck nicht mehr aufrecht erhalten, Hoffenheim schien mit dem Remis nicht unglücklich. Erst kurz vor dem Wechsel setzten die Gäste ein erstes dickes Ausrufezeichen. Von Ba und Obasi sehenswert per Hacke freigespielt, drang Weis zur Grundlinie vor und passte flach in den Fünfer, wo Carlos Eduardo einen Schritt zu spät kam und das mögliche 0:1 verpasste (42.).

1899 schien nach dem Seitenwechsel in der weiter alles andere als hochklassigen Partie langsam besser ins Spiel zu finden. Die Gäste wurden aktiver, die Chance hatte aber der HSV. Eine missglückte Flanke von Aogo segelte direkt aufs kurze Eck, wo Hildebrand Mühe hatte und nur mit viel Glück zur Ecke klären konnte (58.).

Beide Trainer reagierten: Rangnick brachte Vukcevic für Weis, Labbadia schickte Petric, der bereits in der Europa League sein Comeback gefeiert hatte, und Elia für Berg und Tesche aufs Feld (61.). Eine merkliche Verbesserung erfuhr das Duell dadurch nicht. Salihovics dicke Chance nach einer genauen Obasi-Flanke (65.) stellte eine seltene Ausnahme dar. Ansonsten beharkten sich die Kontrahenten auf tiefem Geläuf vorwiegend im Mittelfeld. Auf zielführenden Kombinationsfußball warteten die Zuschauer vergeblich, weil beide Teams defensiv konsequent zu Werke gingen und gegnerische Angriffsbemühungen meist schon im Keim zunichte machten.

Wenn es doch einmal interessant wurde, dann vor Rost. Salihovic brach über links durch, jagte das Leder aus 14 Metern aber nur ans Außennetz (78.). Bis in die Schlussphase hinein plätscherte das Match unansehnlich vor sich hin, ohne dass ein Team Druck auf den Gegner erzeugen konnte. So blieb es beim torlosen Remis, einem Resultat das dem über 90 Minuten Dargebotenen vollauf gerecht wurde.

Der HSV reist am kommenden Samstag zum 1. FC Nürnberg, Hoffenheim empfängt am selben Tag Eintracht Frankfurt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (2,5) - 
Demel (4,5)    
J. Boateng (3) , 
Mathijsen (3,5) , 
Aogo (4) - 
Jarolim (4)    
Rincon (3)    
Trochowski (4,5) , 
Tesche (5)    
Jansen (4) - 
Berg (5)    

Einwechslungen:
61. Petric     für Berg
61. Elia für Tesche

Trainer:
Labbadia
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Hildebrand (3) - 
Vorsah (4,5) , 
Simunic (3) , 
Compper (3) , 
Eichner (3,5)    
Weis (4)    
Salihovic (3,5)    
Obasi (4,5)    
D. Ba (4)

Einwechslungen:
61. Vukcevic für Weis
74. Ibisevic für Obasi

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
HSV:
Demel
(2. Gelbe Karte)
,
Petric
(1.)
,
Rincon
(1.)
Hoffenheim:
Eichner
(2. Gelbe Karte)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
11
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2.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
10
4x
 
3.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
11
4x
 
4.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
10
3x
 
5.
Bredlow, Fabian
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1. FC Nürnberg
7
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Spielinfo

Anstoß:
05.12.2009 15:30 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
52725
Spielnote:  4
intensiv geführte Partie auf spielerisch mäßigem Niveau.
Chancenverhältnis:
3:3
Eckenverhältnis:
6:2
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 2
starke Leistung in einem schwierig zu leitenden Spiel, mehrfach umsichtig bei der Vorteilsauslegung, hätte aber Rincon Gelb zeigen müssen, als er Carlos Eduardo mit der Hand im Gesicht traf (30.).
Spieler des Spiels:
Frank Rost
Großartig gegen Salihovic (65.) und zweimal auf dem Posten, als Mathijsen und Rincon ihn mit Rückpässen in Gefahr brachten.

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