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Bayer 04 Leverkusen

 - 

Eintracht Frankfurt

 

4:0 (3:0)

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Bayer 04 Leverkusen
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.








1. Ligator für Reinartz - Caio nach 22 Minuten ausgewechselt

1, 2, 3 - nach elf Minuten war alles vorbei

Drei Tore in den ersten elf Minuten - und die Messe war in Leverkusen gelesen. Bayer düpierte die gänzlich ungeordnete Eintracht in der Anfangsphase und spielte die faire Partie in der Folge im Schongang zu Ende, ohne gegen in allen Belangen unterlegene Hessen jemals in Gefahr zu geraten.

Leverkusens Reinartz überspringt Meier
Bild mit Symbolcharakter: Leverkusens Torschütze Stefan Reinartz gewinnt das Luftduell gegen Alexander Meier.
© picture-allianceZoomansicht

Leverkusens Trainer Jupp Henyckes musste nach dem 2:2 bei Schalke 04 auf Stammkeeper Adler (Hornhautentzündung) verzichten, für den Giefer (Bundesligadebüt) in den Kasten rückte. Ansonsten vertraute Heynckes derselben Startelf.

Bei der Eintracht musste auch Coach Michael Skibbe bei der Rückkehr an alte Wirkungsstätte nach dem 2:1-Heimsieg gegen den VfL Bochum einen Torwartwechsel vornehmen und brachte Fährmann für Nikolov (Knieprellung). Davor standen Vasoski und Bajramovic für die verletzten Chris und Ochs (Rippenbruch) neu in der Anfangsformation.

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Den Auftakt seines erstes Bundesligaspiels für Frankfurt hatte sich Fährmann sicherlich ganz anders vorgestellt: Es war eine gute Minute gespielt, als Derdiyok von rechts flankte und Reinartz freistehend vom Fünfmetereck am Keeper scheiterte. Barnetta aber brachte den Abpraller im Kopfballduell mit Teber etwas glücklich wieder vors Tor, und Kießling staubte mit seinem achten Saisontreffer aus zwei Metern gedankenschnell ab (2.).

Die Eintracht hatte sich immer noch nicht richtig sortiert, da schlug es schon wieder ein: Nach einer Ecke von Barnetta von der rechten Seite war Reinartz am Fünfmeterraum frei und konnte von Liberopoulos nicht am Kopfball ins kurze Eck gehindert werden. Fährmanns Reaktion kam zu spät - erstes Ligator des Youngsters (6.).

Damit nicht genug: Kießling erlief auf der rechten Seite einen von Schwaab im Mittelfeld erkämpften Ball und spielte in die Mitte auf Derdiyok. Der Schweizer kam nicht ran, dafür aber Franz, der unfreiwillig auf Kroos auflegte. Die Bayern-Leihgabe netzte aus 16 Metern hoch ins rechte Eck ein (11.).

Nach diesem fulminanten Auftakt der Hausherren organisierten sich die Hessen zumindest defensiv etwas besser. Und vorne hatte wohl Vidal Mitleid mit dem Gegner, als er am eigenen Strafraum Liberopoulos den Ball am Elfmeterpunkt auflegte, der Grieche aber in letzter Sekunde von Friedrich abgeblockt wurde (19.).

Diese Aktion konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bayer die Partie ganz fest im Griff hatte und vor allem bei Standards gefährlich blieb: Spycher klärte bei Hyypiäs Kopfball nach Barnettas Ecke auf der Linie (22.).

Danach war eher Kräfte schonen angesagt bei der Heynckes-Elf, die einen Gang zurückschaltete. Worüber die bis dorthin ganz schwache Eintracht sicherlich nicht undankbar war, die bis zum Pausenpfiff zwar Offensivakzente vermissen, hinten aber nichts anbrennen ließ. Zumindest bis zur 40. Minute: Kaum ging's schnell bei den Rheinländern, waren die Gäste überfordert, auch wenn Vidal die Verwirrung in der gegnerischen Abwehr in günstiger Position nicht ausnutzen konnte.

Personell unverändert begannen die beiden Teams Durchgang zwei. Bayer kombinierte wieder flüssiger, bestach durch hohe Ballsicherheit, wollte es aber fast schon zu schön machen und den Ball quasi ins Tor tragen. Die letzte Konsequenz im Abschluss blieb so auf der Strecke (Derdiyok, 47., 51.).

Und Frankfurt? Die Hessen zeigten etwas mehr Laufbereitschaft, waren aber vor allem in der Offensive weiterhin harmlos. Giefer, ansonsten überhaupt nicht gefordert, initiierte wie Vidal im ersten Durchgang die zweite Gelegenheit der Gäste, als er bei einem Abschlag genau Liberopoulos anvisierte, seinen Fauxpas aber selbst wieder reparierte (59.).

Die Qualität der Partie ließ immer mehr nach, die Luft war früh raus. Leverkusen wollte nicht, die Eintracht konnte nicht. Ohne große Aufreger spielte der Tabellenführer, der in den zweiten 45 Minuten vor allem lange Ballstaffetten im Mittelfeld "übte", das Spiel im Schongang zu Ende.

Einen Pfeil hatten die Heynckes-Schützlinge noch im Köcher: Reinartz erhielt den Ball im Mittelfeld, lief ein paar Schritte Richtung Strafraum und spielte diagonal links in den Sechzehnmeterraum auf Bender, der an Fährmann vorbeiging und das Leder aus spitzem Winkel einschob - ebenfalls das erste Ligator für den Neuzugang von 1860 (86.).

Nach dem vierten Heimdreier wird die Heynckes-Elf auch nach dem 12. Spieltag ganz oben stehen.

Leverkusen gastiert am Sonntag (22. November) bei Bayern München, Frankfurt erwartet einen Tag zuvor die Borussia aus Mönchengladbach.

06.11.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Giefer (3,5) - 
Schwaab (3) , 
M. Friedrich (3)    
Hyypiä (2,5) , 
Castro (1) - 
Vidal (2)    
Reinartz (1,5)    
Barnetta (2,5)    
T. Kroos (2)    
Kießling (2)    
Derdiyok (2,5)    

Einwechslungen:
83. L. Bender     für Derdiyok
88. Gekas für Barnetta
89. Zdebel für Vidal

Trainer:
Heynckes
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Fährmann (4) - 
Franz (5) , 
Vasoski (5) , 
Russ (5) , 
Spycher (4)    
Schwegler (4) - 
Teber (5)    
Bajramovic (5)    
Meier (5,5) , 
Caio (5,5)    
Liberopoulos (5)    

Einwechslungen:
22. Korkmaz (5)     für Caio
73. Fenin für Liberopoulos
88. Steinhöfer für Teber

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kießling (2., Rechtsschuss, Barnetta)
2:0
Reinartz (6., Kopfball, Barnetta)
3:0
T. Kroos (11., Rechtsschuss)
4:0
L. Bender (86., Linksschuss, Reinartz)
Gelbe Karten
Leverkusen:
-
Frankfurt:
Bajramovic
(1. Gelbe Karte)
,
Korkmaz
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
06.11.2009 20:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
30000
Spielnote:  2,5
zunächst überrollte Bayer die Eintracht, dann spielte sie Katz' und Maus mit ihr - am Ende stand ein unterhaltsames Spiel.
Chancenverhältnis:
7:1
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 2,5
ordentliche Leistung in einem fairen Spiel ohne große Aufreger.
Spieler des Spiels:
Gonzalo Castro
Leitete fast jeden Angriff ein, gewann fast jeden Zweikampf, nutzte seine Freiheiten und harmonierte prächtig mit Kroos.
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