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1. FSV Mainz 05

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Bayer 04 Leverkusen

 
1. FSV Mainz 05

2:2 (1:2)

Bayer 04 Leverkusen
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1. FSV Mainz 05
Bayer 04 Leverkusen
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.










Barnetta verschießt Strafstoß

Gunkel rettet Mainz einen Punkt

Leverkusen verschlief zwar den Spielbeginn und musste früh einem Rückstand hinterher laufen, doch ein Doppelschlag kurz vor der Pause schien die Heynckes-Elf auf die Siegerstraße zu bringen. Im zweiten Durchgang taten die Bayer-Profis aber zu wenig in der Offensive, so dass der Aufsteiger durch einen Freistoß noch zum Ausgleich kommen konnte.

Jubel der Leverkusener Torschützen: Derdiyok und Kießling
Jubel der Leverkusener Torschützen: Derdiyok und Kießling
© picture-allianceZoomansicht

Mainz schied nach schwacher Vorstellung im Pokal mit einem 1:2 verdientermaßen beim VfB Lübeck aus dem Pokal aus. Danach brachte auch noch ein überraschender Trainerwechsel Unruhe beim Aufsteiger. Coach Thomas Tuchel ließ bei seiner Premiere im Profifußball zwei Neuerwerbungen, Ivanschitz und Torwart Heinz Müller beginnen. Bayer 04 setzte sich im Pokal verdient, aber nicht besonders souverän gegen den Regionalligisten SV Babelsberg 03 durch und gewann mit 1:0. Mit Hyypiä, Reinartz, Schwaab und Derdiyok befanden sich vier Neuzugänge in der Startformation von Jupp Heynckes.

Wer eine lange Abtastphase oder gar einen verunsicherten Aufsteiger erwartet hatte, sah sich von Beginn an getäuscht. Der FSV Mainz begann gut sortiert und spielte druckvoll nach vorne, während Leverkusen in den ersten Minuten verschlafen wirkte.

Dies bestraften die Tuchel-Schützlinge sofort. In der 5. Minute ließ Ivanschitz seinen Gegenspieler Schwaab auf der linken Seite locker stehen und flankte in aller Seelenruhe auf Hoogland. Der übersprang Kadlec ohne Mühe im Kopfball-Duell und ließ Adler im Leverkusener Tor keine Chance.

Der FSV Mainz versuchte nachzulegen und die Startschwierigkeiten der Heynckes-Elf auszunutzen, doch Heller scheiterte in der 8. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze.

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In der Folgezeit wurden die Leverkusener jedoch stärker und setzten den FSV unter Druck. Nach einem Steilpass von Kroos in der 16. Minute stürzte Torwart Müller aus seinem Gehäuse um Kießling abzulaufen. Der Keeper kam jedoch zu spät, brachte den Stürmer zu Fall und Schiedsrichter Aytekin entschied zu Recht auf Strafstoß. Der Mainzer Torwart reagierte aber gegen den von Barnetta getretenen Elfmeter glänzend und hielt die Führung fest.

Bayer kam aber nach dem verschossenen Strafstoss besser ins Spiel, zumal die Mainzer defensiver standen und den Gegner mehr kommen ließen. Ein Kopfball von Hyypiä nach Kroos-Ecke (29.) und einen Schuss von Kroos konnte (40.) Mainz' Torwart Müller abwehren. Auf der Gegenseite konnte sich Adler in der 34. Minute auszeichenen, als er einen Schuss von Schürrle entschärfte.

Kurz vor der Pause wurden aber die Angriffsbemühungen der Leverkusener belohnt, und dies gleich doppelt. Zunächst setzte sich Derdiyok zentral vor dem Tor durch und hämmerte eine Barnetta-Flanke volley in die Maschen (42.). Nur wenige Sekunden nach dem Anstoß schickte wiederum Barnetta Kießling gegen eine geschockt wirkende Mainzer Abwehr mit einem Steilpass los. Der guckte noch Torwart Müller aus und stellte mit einem Schuss in die rechte obere Ecke die Leverkusener Pausenführung sicher (43.).

Mit Wiederbeginn brachte FSV-Coach Tuchel mit dem gerade genesenen Bancé für Ivanschitz einen zweiten Stürmer, um mehr Druck zu entwickeln. Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatte aber Bayer, als Renato Augusto einen Flachschuss aus spitzem Winkel gegen das Außennetz setzte (48.).

Leverkusen hatte sich aber jetzt, mit der Führung im Rücken, etwas zurückgezogen und die Mainzer taten sich schwer gegen die Bayer-Defensive zu Chancen zu kommen. Erst in der 63. Minute war Leverkusens Keeper Adler gefordert, als Pekovic einen indirekten Freistoß aus 25 Metern auf das Tor zog. Adler war jedoch im bedrohten Eck und parierte den tückischen Aufsetzer.

Danach begann die Partie zu verflachen, da Bayer das Spiel kontrollierte und die Mainzer sich immer wieder an der soliden Abwehr der Heynckes-Elf festrannten.

Ein Freistoß in der 81. Minute brachte aber doch noch den Ausgleich für den Aufsteiger. Aus 22 Metern hatte der eingewechselte Gunkel Maß genommen und den Ball über die Mauer, in der Derdiyok nicht hochsprang, ins rechte obere Eck gehämmert.

In der Schlußphase versuchten die Leverkusener noch einmal alles in der Offensive. Jupp Heynckes brachte mit Gekas für Derdiyok noch einen frischen Stürmer, doch alle Versuche verpufften schließlich gegen eine aufmerksame Mainzer Abwehr.

Mainz tritt am zweiten Spieltag Samstags auswärts in Hannover an. Ebenfalls Sonnabend empfängt Leverkusen Hoffenheim im heimischen Stadion.

08.08.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
H. Müller (2) - 
F. Heller (4) , 
Bungert (3) , 
Noveski (3,5) , 
van der Heyden (4)    
Karhan (4)    
Pekovic (4) - 
Hoogland (3)            
Ivanschitz (3)    
Soto (3,5) - 
Schürrle (2,5)

Einwechslungen:
46. Bancé (4) für Ivanschitz
61. Gunkel     für Karhan
84. Svensson für Hoogland

Trainer:
Tuchel
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (2,5) - 
Schwaab (4) , 
M. Friedrich (3)    
Hyypiä (3,5) , 
Kadlec (4) - 
Reinartz (3)        
Barnetta (4) - 
T. Kroos (4)        
Derdiyok (3)        
Kießling (2,5)    

Einwechslungen:
61. Rolfes für Reinartz
61. Castro für T. Kroos
86. Gekas für Derdiyok

Trainer:
Heynckes

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hoogland (5., Kopfball, Ivanschitz)
1:1
Derdiyok (42., Rechtsschuss, Barnetta)
1:2
Kießling (43., Rechtsschuss, Barnetta)
2:2
Gunkel (82., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Mainz:
van der Heyden
(1. Gelbe Karte)
Leverkusen:
T. Kroos
(1. Gelbe Karte)
,
Reinartz
(1.)

Besondere Vorkommnisse
H. Müller hält Foulelfmeter von Barnetta (17.)

Spielinfo

Anstoß:
08.08.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
20000
Spielnote:  2,5
ein Spiel mit etlichen Turbulenzen und Spannung bis zum Schlusspfiff.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
3:5
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 4
lag beim Elfmeter (17.) und auch beim aberkannten Tor von Gekas (87.) richtig. Weil nicht der Grieche, sondern Kießling bei Schwaabs Vorlage im Abseits stand. Durch sein Blocken von Noveski hatte Kießling aktiv eingegriffen. Eine Fehlentscheidung war, Hyypiäs Einsteigen gegen Bancé mit Freistoß, der zum 2:2 führte, zu ahnden. Insgesamt einige Male zu kleinlich in der Zweikampfbeurteilung.
Spieler des Spiels:
Heinz Müller
Beim Bundesligaeinstand auf Anhieb Rückhalt. Der 31-Jährige hielt einen Elfmeter und den Aufsteiger mit starken Paraden im Spiel.
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