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Hertha BSC

 - 

Hannover 96

 

1:0 (0:0)

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Hertha BSC
Hannover 96
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.












Hertha BSC über weite Strecken ideenlos - 96 mutiger, aber im Abschluss schwach

Berlin mit glücklichem Auftakterfolg dank spätem Treffer

Dank eines späten Tores von Kacar gewann Hertha BSC in einer mäßigen Bundesligapartie etwas schmeichelhaft gegen Hannover, das damit zum vierten Mal in Serie in der Hauptstadt ohne eigenen Torerfolg blieb. Die 96er konnten insgesamt ein Chancenplus für sich verbuchen, scheiterten aber an ihrer Abschlussschwäche.

Kacar, Balitsch
Engagiert im Kampf um den Ball: Berlins Kacar und der 96er Balitsch im Laufduell.
© picture-allianceZoomansicht

Berlin setzte sich am vergangenen Wochenende mühevoll mit einem 3:1-Auswärtserfolg nach Verlängerung gegen Preußen Münster durch und erreichte die nächste Runde des DFB-Pokals. Zum Bundesligaauftakt veränderte Lucien Favre sein Team auf zwei Positionen. Neuzugang Pejcinovic übernahm die rechte Außenverteidigerposition von Piszczek, der nach vorne ins Mittelfeld rückte und dort Ebert aus der Startelf verdrängte. Zudem begann Cicero, der vor einer Woche noch angeschlagen war, an Stelle von Dardai. Hannover blamierte sich in der ersten Pokalrunde gegen Eintracht Trier und schied mit 1:3 aus. Dieter Hecking nahm daraufhin ebenfalls zwei Wechsel in seiner Startelf vor. Djakpa, Leihgabe aus Leverkusen, spielte links in der Abwehrkette für Rausch. Im Sturm begann Forssell statt Hanke neben Stajner.

Beide Mannschaften begannen engagiert und waren um schnelles und direktes Spiel nach vorne bemüht. Bereits in der 3. Minute hatten die Hauptstädter die erste große Torchance. Raffael setzte sich links am Strafraumrand gegen Cherundolo durch und passte scharf in die Mitte, wo der mitgelaufene Wichniarek nur um Zentimeter am Ball vorbeirutschte.

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Wenig später auch die erste dicke Gelegenheit für Hannover: Nach einem Eckball von Krzynowek kam Forssell am langen Pfosten völlig frei zum Kopfball, traf das Spielgerät jedoch nicht richtig, so dass Drobny noch die Finger an den Ball bekam. Verdutzt durch den abgefälschten Kopfball gelang dem frei vor der Torlinie postierten Stajner nur eine Rückgabe zum Hertha-Keeper (6.).

Nach der unterhaltsamen Anfangsviertelstunde verflachte die Begegnung zusehends. Die Berliner hatten zwar etwas mehr Ballbesitz zu verzeichnen, agierten jedoch genauso ideenlos im Spiel nach vorne wie die 96er.

In der Schlussphase des ersten Abschnitts wurden die Niedersachsen immer mutiger und kamen zu weiteren guten Tormöglichkeiten. Eine Direktabnahme von Bruggink konnte Pejcinovic gerade noch abblocken (34.), ein Distanzschuss von Djakpa strich nur knapp über das Hertha-Tor (36.). Dann war es wieder Bruggink, dessen abgefälschter Volleyschuss über Drobny hinweg auf der Querlatte landete (39.). Eine Führung für Hannover zur Pause wäre aufgrund des Chancenplus' nicht unverdient gewesen.

Im zweiten Abschnitt ergaben sich lange Zeit keine guten Torgelegenheiten. Lediglich Stajner (47.) und Kacar (52.) sorgten auf beiden Seiten mit Fernschüssen für ein wenig Arbeit für die Keeper. Wie bereits in Phasen der ersten Hälfte agierten beide Mannschaften aus gesicherter Defensive ohne Kreativität im Spielaufbau.

Erst gut 20 Minuten vor dem Ende wurde es kurzfristig noch einmal interessant. Aber Stajner zögerte frei im Hannoveraner Strafraum bei seinem Abschluss zu lange (71.). Eine kurze Drangperiode reichte den Berliner dann zu einem etwas schmeichelhaften Sieg. Erst hatte Hannover noch Glück, dass das Schiedsrichtergespann Wichniarek, der frei durch gewesen wäre, wegen vermeintlichem Abseits zurückpfiff (74.).

Zwei Minuten später rettete zweimal Enke, zunächst gegen Ebert, dann spektakulär gegen einen platzierten Schuss von Raffael. Dann aber doch die späte Führung für Berlin: Domovchiyski drang nach Doppelpass mit Cicero über die linke Seite in den Strafraumrand ein und flankte nach innen. Dort verlor Djakpa im Zweikampf mit Kacar kurz die Orientierung, und der Serbe staubte clever ab (82.).

Berlin muss am kommenden Spieltag auswärts in Gladbach antreten, Hannover empfängt am nächsten Samstag den 1. FSV Mainz 05.

08.08.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (3) - 
Pejcinovic (3) , 
A. Friedrich (2,5)    
von Bergen (3) , 
Stein (5) - 
Kacar (2,5)    
Cicero (4,5) - 
Piszczek (5)    
Nicu (5)    
Raffael (3,5)    
Wichniarek (5)    

Einwechslungen:
54. Ebert (4)     für Piszczek
72. Dardai     für Nicu
77. Domovchiyski für Wichniarek

Trainer:
Favre
Hannover 96
Aufstellung:
Enke (2,5)    
Cherundolo (5)    
Haggui (3,5) , 
C. Schulz (3,5) , 
Djakpa (5) - 
Balitsch (4) - 
Bruggink (3)    
Rosenthal (4)    
Krzynowek (4,5)    
Forssell (5) , 
Stajner (4,5)    

Einwechslungen:
85. Hanke für Rosenthal
89. Rausch für Krzynowek
89. Schmiedebach für Stajner

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kacar (82., Rechtsschuss, Domovchiyski)
Gelbe Karten
Hertha:
Raffael
(1. Gelbe Karte)
,
Ebert
(1.)
,
Dardai
(1.)
Hannover:
Cherundolo
(1. Gelbe Karte)
,
Bruggink
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
08.08.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
42169
Spielnote:  4,5
Anfangs- und Schlussphase hielten ein paar Highlights bereit, konnten aber den zwischenzeitlichen Leerlauf nicht kaschieren: Die Partie war eher Sommerfußball als sehenswerter Schlagabtausch.
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 4
zog seine kleinliche Linie konsequent durch, nahm mit einer falschen Abseitsentscheidung Wichniarek die Chance, allein auf Enke zuzulaufen (74.).
Spieler des Spiels:
Gojko Kacar
Der Serbe gefiel als nimmermüder Antreiber im sonst blassen Hertha-Mittelfeld. Dass er den Sieg erzwang, war kein Zufall.
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