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Karlsruher SC

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Bayern München

 

0:1 (0:0)

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Karlsruher SC
Bayern München
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.









Karlsruhe auch im siebten Heimspiel gegen FCB ohne Sieg

Klose nutzt seine Chance

In einer kampfbetonten Partie konnte zunächst weder der FC Bayern noch später Karlsruhe seine Vorteile in einen Treffer ummünzen, ehe eine der wenigen Möglichkeiten des Rekordmeisters kurz vor Schluss in einen glücklichen Sieg mündete. Die Klinsmann-Elf überzeugte nur in der Anfangsviertelstunde, blieb aber danach fast alles schuldig. Der KSC wurde für eine geschlossene Mannschaftsleistung nicht belohnt.

Da Silva (KSC) behauptet den Ball gegen Schweinsteiger
Duell im Mittelfeld: Da Silva (KSC) behauptet den Ball gegen Schweinsteiger.
© dpaZoomansicht

Nach dem 2:1-Sieg in Bielefeld konnte KSC-Trainer Edmund Becker wieder auf Stammkeeper Miller zurückgreifen, Vertreter Kornetzky rückte ins zweite Glied. Auf dem Feld vertraute der Fußballlehrer auf exakt dieselbe Startformation.

Bei den Bayern entschied sich Coach Jürgen Klinsmann nach dem 3:3-Remis gegen Bochum, Kapitän van Bommel wieder an Bord zu holen. Demichelis rückte vom Mittelfeld in die Abwehr zurück, van Buyten musste auf die Bank.

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Rustikaler Beginn im Wildpark: Ribery sah nach Foul an Mutzel bereits nach Sekunden die Gelbe Karte. Die Aggressivität der Bayern kanalisierte sich in der Folge auf das spielerische Element. Die Gäste waren klar überlegen, brachten die Defensive der Badener gehörig ins Schwitzen. Das Kombinationsspiel der Münchner war im Mittelfeld schön anzusehen, allein im Abschluss fehlte es an Effizienz: Schweinsteiger schoss knapp vorbei (8.), gegen Ribery (13.) und erneut Schweinsteiger (14.) parierte Miller glänzend.

Karlsruhe, zunächst in der Defensive gefesselt, kam nur einmal in der Anfangsviertelstunde vielversprechend vor des Gegners Tor, aber wie: Freis knallte einen Abpraller genau von der Strafraumgrenze fulminant an die Latte - Rensing wäre ohne Chance gewesen (15.).

Die Becker-Elf fasste nun besser Fuß. Es entwickelte sich eine Partie nahezu auf Augenhöhe, bei der sich die beiden Kontrahenten mit leichten Vorteilen für den Meister vor allem im Mittelfeld beharkten. Torszenen blieben im weiteren Verlauf auch deshalb Mangelware (Ausnahme: Fernschuss da Silva, 20.), weil die Angreifer auf beiden Seiten in bester Obhut waren.

Die Münchner suchten im Laufe der ersten Halbzeit vergeblich nach der Dominanz, die ihr Spiel zu Beginn ausgezeichnet hatte. Die Klinsmann-Elf agierte nun viel zu brav, spielte fast ausschließlich Sicherheitspässe. Auf der anderen Seite fehlte es der einzigen Spitze der Badener, Kennedy, an der Unterstützung aus dem offensiven Mittelfeld.

Toni musste dann auf Seiten der Gäste angeschlagen raus, Podolski kam (40.). Und der Linksfuß hatte gleich eine gute Szene, zielte aber in Rücklage aus 16 Metern klar über den Balken (41.).

Dem FCB war nach dem Wechsel der Wille anzumerken, dem Spiel wieder seinen Stempel aufzudrücken. Der KSC aber hielt entschlossen dagegen - und war nun auch die bessere Mannschaft. Lahm klärte in letzter Sekunde vor Mutzel (49.), Sebastian rutschte der Ball im Fünfmeterraum nach da Silvas Freistoß über den Scheitel (54.), und in der gleichen Minute scheiterte Iashvili aus 13 Metern halblinker Position an Rensing.

Die Münchner wackelten, auch Rensing: Der Keeper ließ eine abgefälschte Mutzel-Flanke wieder los, Kennedy aber konnte seine Chance aus sehr spitzem Winkel nicht nutzen (59.).

Dann ging mit Ribery eine zweite Top-Offensivkraft des Rekordmeisters - Borowski kam (59.). Defensiv keine Offenbarung, offensiv ohne Esprit - einzig Podolski hatte nach einem Konter eine nennenswerte Szene, wurde aber von Franz noch abgeblockt (68.).

Ansonsten krampften sich die Klinsmann-Schützlinge durch die Partie. Die Badener boten den Einzelkönnern der Gäste mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung mehr als nur Paroli, hatten keine Mühe, die lange Zeit harmlosen Offensivaktionen des Kontrahenten zu unterbinden. Es fehlte nach einigen gut vorgetragenen Angriffen an der eigenen Entschlossenheit im gegnerischen Strafraum - und wenige Minuten vor Schluss an der erforderlichen Konzentration: Oddo, rechts ganz frei, erhielt von Borowski den Ball und hatte vom kurz zuvor eingewechselten Carnell vernachlässigt Raum zur Flanke. Im Zentrum war Klose einen Tick schneller als Franz und schoss aus fünf Metern an Miller vorbei zur Führung ein (86.). Der KSC kam nicht mehr zurück, die Bayern spielten den glücklichen Erfolg über die Zeit.

Karlsruhe tritt am Samstag in Mönchengladbach an. Die Bayern haben am Dienstag in der Königsklasse Florenz vor der Brust, am Samstag folgt die Heimaufgabe gegen Wolfsburg.

18.10.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (2) - 
Celozzi (3) , 
Sebastian (3) , 
Franz (3,5) , 
Eichner (4)    
Mutzel (2)        
Porcello (3,5) - 
Freis (4)    
da Silva (5) , 
Iashvili (3,5)    
Kennedy (5)    

Einwechslungen:
72. Kapllani für Kennedy
79. Aduobe für Mutzel
85. Carnell für Iashvili

Trainer:
Becker
Bayern München
Aufstellung:
Rensing (3) - 
Oddo (3) , 
Lucio (3) , 
Demichelis (2,5) , 
Lahm (3) - 
van Bommel (3)    
Zé Roberto (4) - 
Ribery (4)        
Toni (4,5)    
Klose (3)        

Einwechslungen:
40. Podolski (3,5) für Toni
59. Borowski (4) für Ribery
89. T. Kroos für Klose

Trainer:
Klinsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Klose (86., Rechtsschuss, Oddo)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Freis
(2. Gelbe Karte)
,
Mutzel
(2.)
,
Eichner
(2.)
Bayern:
Ribery
(1. Gelbe Karte)
,
van Bommel
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
18.10.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
30500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
unterhaltsam und spannend bis zum Ende, auch wenn die Teams nicht permanent brillierten.
Chancenverhältnis:
3:5
Eckenverhältnis:
3:7
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
seine Strategie, Gelbe Karten früh zu zeigen, ging auf. Lag zudem richtig damit, Tonis Tor wegen Abseits abzupfeifen (5.). Millers Handspiel ganz knapp außerhalb des Strafraums (43.) war extrem schwer zu erkennen.
Spieler des Spiels:
Michael Mutzel
Ganz stark im defensiven Mittelfeld. Gewann viele Zweikämpfe, setzte darüber hinaus Akzente für das Offensivspiel.
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