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Hamburger SV

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Bayer 04 Leverkusen

 
Hamburger SV

3:2 (1:2)

Bayer 04 Leverkusen
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Hamburger SV
Bayer 04 Leverkusen
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.











Friedrich sieht die Ampelkarte

Joker Petric lässt HSV aufatmen

In einer wechselhaften Partie sicherte sich der HSV wiederum nach einem Rückstand einen Sieg und hart umkämpfte drei Punkte gegen ein starkes Bayer Leverkusen und steht damit als neuer Tabellenführer fest. Die Werkself vergab durch einen Platzverweis für Friedrich einen fast sicher geglaubten Auswärtssieg und kassierte eine bittere Niederlage.

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Barnetta erzielt hier die Führung für Leverkusen.
Abstauber: Barnetta erzielt hier die Führung für Leverkusen.
© dpa Zoomansicht

Beim HSV änderte Coach Martin Jol seine Startelf nach dem 4:2-Erfolg in Bielefeld auf zwei Positionen. Neuzugang Thiago Neves gab seine Bundesligapremiere. Atouba kehrte auf die linke Stelle in der Abwehrkette zurück und verdrängte Jansen auf die Bank. Bayers Trainer Bruno Labbadia konnte nach dem 5:2-Sieg gegen Hoffenheim wieder auf die Dienste von Stammkeeper Rene Adler bauen, der zwischen die Pfosten zurückkehrte und Fernandez wieder ablöste. Auf dem Feld sah er keinen Grund zu Wechselspielen.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag der Gäste. Ein erster schöner Konter über die agilen und lauffreudigen Kießling und Helmes brachte die frühe Führung für die Werkself. Zunächst traf Kießling nach einer Flanke seines Sturmpartners nur die Latte, aber der mitgelaufene Barnetta war gedankenschnell zur Stelle und staubte aus kurzer Distanz ab (4.).

Der HSV präsentierte sich in der Folge nervös und keinesfalls wie eine überlegene Heimelf. Mit dem aggressiven Pressing der Labbadia-Elf kamen die Hanseaten überhaupt nicht zurecht. Die Folge: Ein wenig konstruktiver Spielaufbau, auch Stareinkauf Thiago Neves konnte dem Spiel seiner Mannschaft in dieser Phase nicht das erhoffte Profil verleihen. Trotzdem kam der Brasilianer zur ersten nennenswerte Chance für die Gastgeber und setzte einen Kopfball knapp neben das Tor (16.).

Das aktivere Team blieb aber Leverkusen, und folgerichtig erzielte Helmes dann auch nach einem schulmäßigen Angriff über die rechte Seite das zweite Tor des Tages für die Rheinländer (24.).

Als nun alles auf einen souveränen Auftritt der Leverkusener hindeutete - aus dem Spiel heraus gelang dem HSV herzlich wenig - half dem Gastgeber eine Standardsituation zurück in die Partie. Guerrero köpfte einen Trochowski-Freistoß aus wenigen Metern mit Wucht in die Maschen (36.). Wenig später schwächte sich Bayer auch noch selbst. Friedrich holte sich mit einem unnötigem Einsteigen gegen Mathijsen seine zweite Gelbe Karte ab und musste noch in der ersten Hälfte frühzeitig zum Duschen (40.).

Nach dem Seitenwechsel versuchte Labbadia, seiner Hintermannschaft mit der Hereinnahme von Kadlec, der sein Bundesligadebüt gab, mehr Sicherheit zu verleihen. Doch die Hoffnung, den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu halten, war nach wenigen Minuten bereits zunichte. Olic kam nach einer zu kurz geratenen Rettungsaktion von Haggui im Strafraum frei zum Abschluss und ließ sich nicht lange bitten. Es stand wieder Unentschieden (51.).

Olic und seine Mitspieler bejubeln den Ausgleich.
Wer zuletzt lacht: Der HSV, hier nach dem Tor von Olic, hatte das bessere Ende für sich.
© dpa

Bayer überstand diese Drangphase des HSV ohne weitere Rückschläge und schaffte es zusehends, Ruhe ins Spiel zu bringen. Meist blieben die Angriffsbemühungen der Jol-Elf an der aufmerksamen Abwehr um Haggui und Co. Hängen, Torchancen waren weitgehend Mangelware. Bis sich Martin Jol entschloss, mit Petric für Olic frischen Schwung in die Hamburger offensive zu bringen. Und der Schachzug ging sogleich auf. Zunächst verpasste Petric mit einem scharfen Schuss noch knapp (69.), dann hielt er in einen Versuch von Thiago Neves die Stiefelspitze hinein und traf ins Tor (72.).

Hamburg spielte nun wieder stärker auf, mit der Führung im Rücken ließ man auch in der Schlussphase gegen nun geschlagene und niedergerungene Leverkusener nichts mehr anbrennen, sicherte sich wiederum mit einer Aufholjagd einen "Dreier". Für Bayer war das eine ganz bittere, da unnötige Niederlage.

Der HSV muss am nächsten Spieltag auswärts ran: In Wolfsburg geht es am Sonntag gegen die Elf von Felix Magath. Die Bayer-Werkself aus Leverkusen empfängt schon am Freitag Hannover 96.

13.09.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3) - 
Demel (3) , 
Reinhardt (4) , 
Mathijsen (3) , 
Atouba (3,5)    
Jarolim (3)    
N. de Jong (3,5) - 
Trochowski (2)    
Thiago Neves (3,5)    
Olic (3)        
Guerrero (2,5)    

Einwechslungen:
69. Petric     für Olic
86. Jansen für Atouba
89. J. Boateng für Thiago Neves

Trainer:
Jol
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (3) - 
Henrique (3,5) , 
M. Friedrich (5)    
Haggui (5) , 
Djakpa (4)    
Rolfes (2) - 
Vidal (3)        
Barnetta (3)        
Kießling (3) , 
Helmes (2,5)    

Einwechslungen:
46. Kadlec (3) für Djakpa
79. Dum für Barnetta
86. Sukuta-Pasu für Vidal

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Barnetta (4., Rechtsschuss, Kießling)
0:2
Helmes (24., Rechtsschuss, Kießling)
1:2
Guerrero (36., Kopfball, Trochowski)
2:2
Olic (51., Linksschuss)
3:2
Petric (72., Rechtsschuss, Thiago Neves)
Gelb-Rote Karten
HSV:
-
Leverkusen:
M. Friedrich
(40.)

Gelbe Karten
HSV:
Trochowski
(1. Gelbe Karte)
,
Jarolim
(2.)
Leverkusen:
Vidal
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
13.09.2008 15:30 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
55187
Spielnote:  2,5
dramatisch und packend, auch mit spielerischen Höhepunkten, zunächst von Bayer, dann vom HSV.
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
13:2
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 4
der Feldverweis für Friedrich war korrekt, hätte Olic nach Schwalbe auch verwarnen müssen, nicht immer konsequent, mal kleinlich, mal großzügig.
Spieler des Spiels:
Piotr Trochowski
Lenker des HSV-Spiels. Erst solide, später überragend, als er auf die linke Seite wechselte. Bereitete das wichtige Anschlusstor vor.
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