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Karlsruher SC

Karlsruher SC

4
:
0

Halbzeitstand
2:0
Hertha BSC

Hertha BSC


KARLSRUHER SC
HERTHA BSC
15.
30.
45.






60.
75.
90.







Hertha verpasst die Champions League - Kennedys erster Saisontreffer

Karlsruhes bitterer Sieg zum Abschied

Der KSC kam zum Saisonabschluss gegen Hertha BSC zu einem klaren 4:0-Sieg, der allerdings am Ende nicht ausreichte. Aufgrund des Ergebnisses in Cottbus müssen die Badener nun doch den Gang in die Zweitklassigkeit antreten, während die Berliner erstmals nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge eine Niederlage kassierten und dadurch einen Champions-League-Platz verpassten.

FRanz (re.) im Duell mit Raffael.
Kopfballstark: KSC-Kapitän Franz (re.) traf per Kopf zum 2:0. Hier im Duell mit Raffael.
© picture-allianceZoomansicht

Karlsruhes Trainer Edmund Becker musste ohne Engelhardt auskommen, der Mittelfeldmann hatte beim 3:1 in Bremen die fünfte Gelbe gesehen und war nun zum Zuschauen verdammt. An seiner Stelle rutschte Mutzel in die Startelf. Auf der anderen Seite sah Herthas Coach Lucien Favre nach dem 0:0 gegen Schalke keinen Grund, Umstellungen vorzunehmen. Das bedeutete, dass Kapitän Friedrich und Voronin zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten.

Bei sommerlichen Verhältnissen begann der KSC das Match eher abwartend, während die Hertha das Zepter in die Hand nahm und mehr nach vorne investierte. Die Berliner zeigten die bessere Spielanlage, ließen aber im Abschluss die bekannte Konsequenz vermissen. Cicero (5.), Pantelic (6.), Ebert (10.) und wiederum Pantelic (16.) waren allesamt glücklos. In der Defensive ließ die "Alte Dame" kaum etwas zu, die Räume wurden eng gemacht, so dass Karlsruhe zunächst keine klaren Torchancen kreieren konnte.

Dies änderte sich nach einer knappen halben Stunde. Nach einem feinen Pass von Stindl tauchte Freis plötzlich vor Hertha-Keeper Drobny auf. Der Tscheche blieb im Eins-gegen-Eins lange stehen und parierte den unplatzierten Schuss des Karlsruhers aus sieben Metern (31). Zwei Minuten später war Drobny dann machtlos: Celozzi flankte von rechts zu Freis, der diesmal aus kurzer Distanz problemlos ins rechte Eck einschob. Der Hertha kam die zuvor gezeigte Souveränität abhanden, die Berliner wackelten bedenklich und kassierten dann das 0:2. Nach einer Ecke von rechts schraubte sich Franz im Strafraum hoch und besorgte mit einem wuchtigen Kopfball aus sechs Metern den Halbzeitstand (40.).

Berlins Trainer Lucien Favre musste reagieren und tat dies auch: Zum zweiten Durchgang kam Voronin an Stelle von Cicero - somit hatte Hertha zwei nominelle Spitzen auf dem Rasen. Und der Ukrainer führte sich gleich prima ein: Mit einem sehenswerten Zuspiel setzte er Kacar in Szene, der jedoch aus acht Metern knapp rechts vorbei schoss (51.). Die "Alte Dame" war nun um den Anschluss bemüht, tat sich aber gegen zunehmend defensiver ausgerichtete Gastgeber schwer.

Kennedy macht einen Doppelpack

Herthas Stein (re.) im Zweikampf mit Freis.
Voller Einsatz: Herthas Stein (re.) im Zweikampf mit Freis.
© picture-alliance

Die Favre-Schützlinge gerieten an ihre Grenzen, vor allem die Offensivaktionen verpufften wirkungslos. Auf der anderen Seite hatte der KSC ein Erfolgsrezept parat: Über die Flügel! So klappte es auch in der 62. Minute, als Celozzi von rechts in die Mitte zu Kennedy flankte, der aus fünf Metern sein erstes Saisontor markierte. Die Gäste fügten sich nun in ihr Schicksal, Gegenwehr war kaum mehr zu erkennen. Nur Torhüter Drobny stellte sich einem Debakel in den Weg. Nachdem Langkamp per Kopf nur den Pfosten getroffen hatte (67.), rettete der Tscheche gegen Eichner (67.) und Kennedy (71.).

Kurz darauf zirkelte Stindl eine Ecke von rechts in den Sechzehner, wo sich Kennedy hochschraubte - 4:0 (72.). Danach war die Messe im Wildpark endgültig gelesen, jedoch stand es zu diesem Zeitpunkt in Cottbus 3:0 für Energie, das sich dadurch den Relegationsplatz sicherte, und der Karlsruher Sieg am Ende keine Bedeutung hatte.

Für beide Mannschaften geht es in die Sommerpause, ehe es am 07. August in die neue Saison geht. Der KSC wird dann wohl den Wiederaufstieg in Angriff nehmen, während die Hertha in der Bundesliga den diesjährigen Erfolg wiederholen will - ob Pantelic und Voronin dann mit dabei sein werden, ist allerdings mehr als fraglich.

Slideshow zum Thema

KSC-FanKSC-FanAlexander Iashvili, Karlsruher SC
Der KSC ist abgestiegen

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (3) - 
Celozzi (2) , 
S. Langkamp (3) , 
Franz (2,5)    
Eichner (3,5)    
Aduobe (2)    
Mutzel (3,5)    
Freis (3,5)    
Iashvili (2) , 
Stindl (2,5)    
Kennedy (2)        

Einwechslungen:
63. Drpic für Aduobe
84. Federico für Stindl
86. Staffeldt für Mutzel

Trainer:
Becker
Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (2,5)    
Piszczek (5,5) , 
von Bergen (5,5) , 
Simunic (4,5)    
Stein (5,5) - 
Kacar (5) , 
Dardai (4,5) - 
Ebert (4,5) , 
Cicero (5,5)        
Raffael (5)    

Einwechslungen:
46. Voronin (4,5) für Cicero
68. Lucio für Raffael

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Freis (33., Rechtsschuss, Celozzi)
2:0
Franz (40., Kopfball, Stindl)
3:0
Kennedy (62., Linksschuss, Celozzi)
4:0
Kennedy (72., Kopfball, Stindl)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Eichner
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Hertha:
Drobny
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Simunic
(5., gesperrt)
,
Cicero
(9.)

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Spielinfo

Anstoß:
23.05.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
30600 (ausverkauft)
Spielnote:  3
eine unterhaltsame Partie - bis Hertha mit dem 0:3 die Lust verlor und den KSC durch den Zwischenstand aus Cottbus Abstiegsfrust überkam.
Chancenverhältnis:
11:5
Eckenverhältnis:
8:7
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Hasede)   Note 2
lag mit seinen persönlichen Entscheidungen richtig. Einzige Ausnahme: Hätte Aduobe beim Foul an Raffael (16.), der durch war, Gelb zeigen müssen. Leitete insgesamt überzeugend.
Spieler des Spiels:
Alexander Iashvili
Der Georgier spielte wie aufgedreht. Stark im Dribbling, präzise im Passspiel, Dreh- und Angelpunkt der Offensivabteilung.

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