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VfL Wolfsburg

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Werder Bremen

 
VfL Wolfsburg

5:1 (3:1)

Werder Bremen
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VfL Wolfsburg
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.









Grafite Torschützenkönig - Sturmduo knackt Müller/Hoeneß-Rekord

Magath geht als deutscher Meister

Der VfL Wolfsburg hat es geschafft und erstmals in der Vereinsgeschichte den deutschen Meistertitel eingefahren. Gegen Werder Bremen machten die Wölfe früh alles klar, ehe sich Grafite mit seinem 28. Saisontor die Torjägerkanone sicherte. Weil auch Dzeko zum 26. Mal traf, knackte das Sturmduo auch noch einen Uralt-Rekord von Gerd Müller und Uli Hoeneß.

Misimovic erzielt das 1:0.
Die frühe Führung für Wolfsburg: Misimovic jagt den Ball unter die Latte.
© picture allianceZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Felix Magath nahm bei seinem Abschiedsspiel nach dem 5:0 in Hannover eine Änderung vor. Für Schindzielorz kehrte Kapitän Josué nach abgesessener Gelbsperre in die Startelf zurück.

Werder-Coach Thomas Schaaf wechselte im Vergleich zum 1:2 im UEFA-Cup-Finale gegen Schachtjor Donezk viermal. Neben den im Endspiel gesperrten Diego und Hugo Almeida rückten auch Pasanen und Hunt in die Anfangsformation. Boenisch, Niemeyer, Özil und Rosenberg mussten dafür weichen.

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Video zum Thema
kicker.tv Analyse- 25.05., 10:41 Uhr
Grandioser Schlussakt der Wölfe
Der VfL Wolfsburg feiete die erste deutsche Meisterschaft seiner Vereinsgeschichte. Die beiden Titelgaranten auf dem Platz waren Grafite und Dzeko, die zusammen 54 Ligatore erzielten - Rekord!
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Zunächst lieferte Bremen dem Spitzenreiter ein ausgeglichenes Mittelfeld-Duell, das lediglich von einer nennenswerten Torszene unterbrochen wurde - die aber führte prompt zum 1:0. Nachdem Werder nach Versuchen von Grafite und Dzeko die Kugel nicht weggebracht hatte, vertändelte Pasanen das Leder gegen Hasebe. Die Hereingabe des Japaners wehrte Prödl genau zu Misimovic ab, der die Kugel unhaltbar unter die Latte jagte (6.).

Nach einer Viertelstunde drehten die Wölfe dann auf. Gentner passte von links an den Fünfmeterraum, wo sich Grafite an Prödl vorbeischob und das Spielgerät mit der Fußspitze über die Linie drückte (15.). Werder hatte vorerst nichts mehr entgegenzusetzen. Immer wieder brachten Misimovic und Co. die Gäste in arge Bedrängnis. Naldo machte gegen Grafite wiederholt eine schlechte Figur, Prödl hatte einen völlig missratenen Tag erwischt. So ließ Wolfsburgs brasilianischer Angreifer seinen Landsmann fast mühelos stehen und brachte die Kugel flach nach innen. Prödl spritzte in die Hereingabe und fälschte den Ball ins eigene Tor ab - nach 26 Minuten war dem VfL der Titel praktisch nicht mehr zu nehmen.

Slideshow zum Thema

Der Weg zur Meisterschaft

Die Schaaf-Elf gab sich aber nicht auf, sondern kam nach einem sehenswerten Zusammenspiel zwischen Pizarro und Diego zum 1:3. Per Hacke legte der Peruaner den Ball in den Lauf des scheidenden Spielmachers, der gegen drei Wolfsburger in den Sechzehnmeterraum eindrang und das Leder unter Benaglio hindurch ins Tor schob (31.). Davon etwas beflügelt, versuchten die Gäste nun, mitzuspielen. Wolfsburg behielt zwar mehr Spielanteile, die besseren Möglichkeiten konnte aber Bremen verbuchen. Die beste Gelgenheit vergab Hunt kurz vor dem Wechsel, als er einen traumhaften Naldo-Pass volley an die Latte lupfte (43.).

Bremen kam besser aus der Kabine und erarbeitete sich Feldvorteile. Davon, die Titelfrage noch einmal spannend zu machen, blieb der DFB-Pokal-Finalist aber weit entfernt. Naldos Freistoß (47.) sowie einen Pizarro-Versuch (49.) konnte Benaglio entschärfen. Viel mehr ließ der Tabellenführer nicht zu, sondern zeigte sich stattdessen in der Chancenverwertung meisterlich. Wie schon vor dem Wechsel nutzte Wolfsburg auch die erste Möglichkeit des zweiten Abschnitts zu einem Treffer. Nach einer Freistoß-Flanke von Misimovic stand Grafite alleine im Fünfmeterraum und köpfte zum alles entscheidenden 4:1 ein (56.) - sein 28. Saisontor bedeutete zugleich auch die Torjägerkanone.

Die Niedersachsen spielten nun gelöst auf und kamen dem 5:1 mehrmals sehr nahe. Letztlich klappte es aber erst, nachdem sich Pizarro auf der Gegenseite nach einer Boenisch-Hereingabe die dicke Chance zum 4:2 hatte entgehen lassen (73.). Im direkten Gegenzug flankte Gentner ins Zentrum, wo Dzeko in Position lief und volley zum 5:1 vollendete (74.). Mit nun 54 Toren knackte das Wolfsburger Sturmduo damit die Bestmarke von Uli Hoeneß und Gerd Müller aus den Spielzeiten 1971/72 und 1972/73 (53 Tore).

Sie wussten es!
Wussten es schon vorher: Wolfsburgs Fans!
© picture alliance

Die Messe war gelesen, die Meisterschaft entschieden - dennoch lieferten sich der VfL und Bremen weiter ein unterhaltsames Duell. Das lag unter anderem auch daran, dass Werder bis zuletzt weiter an der Offensive statt an Defensivarbeit interessiert war. Letztlich blieb es aber beim 5:1, ehe in Wolfsburg alle Dämme brachen.

Für Werder ist das Spieljahr noch nicht abgeschlossen. Im DFB-Pokal-Finale wartet am kommenden Samstag Bayer Leverkusen in Berlin.

23.05.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3) - 
Riether (3)    
Madlung (3)    
Barzagli (3) , 
M. Schäfer (3) - 
Josué (2,5)    
Hasebe (3)    
Gentner (2) - 
Misimovic (1)    
Grafite (1)        
Dzeko (3)    

Einwechslungen:
55. Pekarik (3) für Hasebe
72. Simunek für Madlung
83. Schindzielorz für Riether

Trainer:
Magath
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3,5) - 
Fritz (5) , 
Prödl (6) , 
Naldo (5,5) , 
Pasanen (5)    
Baumann (4)        
Frings (5) , 
Hunt (5)    
Diego (4)    
Pizarro (4) , 

Einwechslungen:
61. Boenisch für Pasanen
62. Özil für Hunt
72. Niemeyer für Baumann

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Misimovic (6., Rechtsschuss)
2:0
Grafite (15., Rechtsschuss, Gentner)
3:0
Prödl (26., Eigentor, Rechtsschuss, Grafite)
3:1
Diego (31., Rechtsschuss, Pizarro)
4:1
Grafite (56., Kopfball, Misimovic)
5:1
Dzeko (74., Rechtsschuss, Gentner)

Spielinfo

Anstoß:
23.05.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
30000 (ausverkauft)
Spielnote:  1,5
ohne taktische Zwänge ein offener Schlagabtausch mit einseitiger Torverteilung.
Chancenverhältnis:
10:7
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
souverän und fehlerlos, allerdings in einem Spiel ohne strittige Szenen auch so gut wie nicht gefordert.
Spieler des Spiels:
Grafite
Wie gehabt: Der Brasilianer als Wolfsburgs unwiderstehlicher Sturm-Garant. Wuchtig, dribbelstark, torgefährlich, klasse.
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