Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Hamburger SV

 - 

Hertha BSC

 
Hamburger SV

1:1 (1:0)

Hertha BSC
Seite versenden

Hamburger SV
Hertha BSC
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.







Jansen trifft früh - Guerrero angeschlagen

Kacars Hammer zum gerechten Remis

Der Hamburger SV und Hertha BSC teilen sich im Verfolgerduell beim 1:1 die Punkte. Und das gerecht. Berlin hatte gute Phasen, doch im Schlussdrittel waren die Hanseaten dem zweiten Tor näher. Jansen sorgte früh für Hamburger Oberwasser, doch ein Hammer-Tor von Kacar brachte das Unentschieden.

Fußball, Bundesliga: Berlins Kacar gegen Hamburgs Guerrero.
Schön fliegen und scharf schießen: Berlins Torschütze Kacar gegen Hamburgs Offensivmann Guerrero.
© picture-allianceZoomansicht

Hamburgs Trainer Martin Jol baute die Anfangsformation im Vergleich zum 1:0-Sieg im ersten Halbfinale des UEFA-Cups in Bremen auf zwei Positionen um. Alex Silva (verletzt) und Pitroipa rotierten raus, dafür spielten Jansen und Tavarez.

Herthas Coach Lucien Favre musste nach dem 1:0 bei Hoffenheim eine Umstellung vornehmen. Cufre zog sich einen Innenbandriss im Knie zu, für ihn spielte Dardai.

- Anzeige -

Obwohl viel auf dem Spiel stand, begannen beide Teams das Duell mit offenem Visier. Berlin startete etwas zielstrebiger, doch wurde die Hertha durch den ersten Torschuss der Hamburger eiskalt erwischt. Olic hatte auf dem linken Flügel von Bergen genarrt und nach innen gepasst. Dort stand Simunic zu weit weg von Jansen, der mit einer schönen Direktabnahme ins lange Eck Drobny im Berliner Tor überwinden konnte (8.).

Das Tor verlieh den Hamburgern Flügel und Sicherheit im Passspiel. Im Stile einer Spitzenmannschaft ließen die Jol-Schützlinge nun den Ball zirkulieren und hatten bei Trochowskis Flanke an die Latte Pech (19.). Dies sollte allerdings die letzte echte Offensivaktion der Hamburger bis zur Pause bleiben.

Die Herthaner, die speziell auf der rechten Seite mit Kacar und Ebert Aktivposten hatten, drängten ab der 20. Minute den HSV immer mehr zurück. Einen Kopfball von Cicero konnte Rost gerade noch entschärfen (32.). Kurz darauf zielte Raffael hauchdünn am langen Pfosten vorbei, nachdem sich Gravgaard im Aufbau einen groben Patzer leistete (38.). Der mitgelaufene Pantelic tobte nach Raffaels Fehlschuss, doch eine echte Chance ihn anzuspielen gab es nicht, weil Mathijsen den Passweg geschickt zustellte. Unmittelbar vor der Pause konnte sich Rost bei Schüssen von Raffael (43.) und Pantelic (45.) auszeichnen und sicherte das zu-Null für den HSV, der gegen Ende des ersten Abschnitts schon etwas weniger spritzig wirkte.

Die erste Viertelstunde nach dem Seitenwechsel war ähnlich flott wie der Beginn des Spiels. Berlin hatte die größere Spielkontrolle, doch die zielstrebigeren Aktionen hatten die Hamburger. Vor allem versuchten es die Hanseaten des öfteren aus der Distanz. In der Regel war dann Trochowski beteiligt, der mit links einen gefährlichen Schuss losließ, den Drobny gerade noch parieren konnte (51.).

Insgesamt hatte man bei der zweiten Halbzeit den Eindruck, als würden sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch liefern, aber das lag auch daran, dass beide Teams im Vorwärtsgang zu fehlerhaft agierten und das Duell so hin- und herwogte. Echte Chancen fehlten jedoch, so dass es kein hochklassiges Match war. Für den Ausgleichstreffer der Berliner muss man aber dieses Prädikat hernehmen. Nach einem weiten Abschlag von Drobny legte Pantelic geschickt ab und Kacar hämmerte das Leder aus gut 28 Metern trocken in den Winkel (66.) - HSV-Keeper Rost konnte da nur noch staunen.

Fußball, Bundesliga. Der HSV mit Jansen, Olic und Tavarez jubelt über das 1:0.
Der HSV mit Jansen, Olic und Tavarez jubelt über das 1:0.

Der HSV wirkte in manchen Phasen des Spiels ein wenig müde, doch nach dem Gegentor legten die Hamburger wieder einen Gang zu. Der eingewechselte Pitroipa sorgte für frischen Wind, doch wollte der Ex-Freiburger am Ball etwas zu viel, so dass er manch' gute Situation mit sinnlosen Dribblings zunichte machte. Joker Streit dagegen sorgte für etwas mehr Belebung auf dem linken Flügel, doch seinen Sololäufen und Flanken blieb die Krönung verwehrt.

Die Berliner ihrerseits konnten in der Schlussphase auch nicht mehr so zulegen wie erwartet und mussten sich letztlich bei Keeper Drobny bedanken, der in der Schlussphase eine Superchance von Mathijsen zunichte machte (90.).

Hamburg muss am Sonntag zum fünften Nordderby dieser Saison nach Bremen. Die Hertha empfängt schon am Samstag Bochum.

03.05.09
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3) - 
Demel (3) , 
Gravgaard (5) , 
Mathijsen (3) , 
Aogo (3) - 
Jarolim (3) , 
Tavares (5) - 
Trochowski (4) , 
Jansen (2,5)        
Guerrero (4)    
Olic (3,5)

Einwechslungen:
61. Pitroipa für Guerrero
74. Streit für Jansen

Trainer:
Jol
Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (2,5) - 
Piszczek (4) , 
von Bergen (4,5) , 
Simunic (4) , 
Stein (3) - 
Dardai (3) , 
Kacar (2,5)        
Ebert (3,5) , 
Cicero (3)    
Raffael (4)    
Pantelic (3)    

Einwechslungen:
79. Domovchiyski für Pantelic
85. Chermiti für Raffael

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Jansen (8., Linksschuss, Olic)
1:1
Kacar (66., Rechtsschuss, Pantelic)
Gelbe Karten
HSV:
-
Hertha:
Cicero
(7. Gelbe Karte)
,
Kacar
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
03.05.2009 17:00 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
57000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
ein packendes und intensives Spiel mit viel Spannung und Unterhaltung.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
8:5
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2,5
sicherer Leiter in einem umkämpften Spiel, stark, wie er vor dem 1:0 nach Eberts Foul an Jarolim (8.) auf Vorteil entschied, dagegen war Pantelic nicht im Abseits (22.).
Spieler des Spiels:
Gojko Kacar
Arbeitete viel in der Defensive im Verbund mit Dardai. Effektiv auch vorne, sein Traumtor aus der Distanz sicherte Hertha einen Punkt.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -