Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Eintracht Frankfurt

 - 

Energie Cottbus

 
Eintracht Frankfurt

2:1 (1:1)

Energie Cottbus
Seite versenden

Eintracht Frankfurt
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.











Die Eintracht vergrößert die Distanz zu den Abstiegsplätzen

Frankfurt dreht das Spiel

Nach einem frühen Rückstand kämpfte sich die Eintracht in die Partie zurück und drehte zum wiederholten Mal in dieser Saison das Spiel. Mit viel Einsatz und etwas Glück holten die Hessen einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg gegen vor allem in der Offensive enttäuschende Gäste aus der Lausitz.

Torwart Tremmel streckt sich vergebens. Liberopoulos verwandelt sicher zum 1:1
Torwart Tremmel streckt sich vergebens. Liberopoulos verwandelt sicher zum 1:1
© picture-allianceZoomansicht

Es war ein für beide Teams richtungweisendes Spiel. Die Eintracht konnte mit einem Sieg den Abstand auf Platz 17 auf neun Punkte vergrößern. Cottbus brauchte dringend Punkte, um den Anschluss ans rettende Ufer der Tabelle nicht zu verlieren. Eintracht-Coach Friedhelm Funkel gab nach dem 1:1 in Leverkusen Nikolov im Tor wieder den Vorzug vor Pröll. Im Angriff musste er aber den, kurzfristig mit Rippenprellung ausfallenden Fenin ersetzen. Der gerade von einem Zehenbruch genesene Liberopoulos begann dafür in der Spitze. Eine Änderung nahm Bojan Prasnikar in der Startformation des FC Energie vor: Nach dem 0:2 gegen Köln musste Skela, der von seinem Länderspieleinsatz mit Albanien angeschlagen zurück kam, auf die Bank und Vasljevic stand von Beginn an auf dem Platz.

Beide Teams begannen konzentriert und sicherten zunächst den Ball. Gegen die gut stehenden Abwehrreihen konnte sich keine der beiden Mannschaften eine gute Chance herausspielen. Dies änderte sich aber, als Schiedsrichter Gagelmann ins Geschehen eingriff.

Zunächst sorgte der Referee für Jubel auf Cottbuser Seite, als er eine harmlose Berührung von Köhler gegen Jula im Strafraum mit Elfmeter ahndete. Rangelov ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 0:1 (11.).

Keine fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Gagelmann schon wieder auf den ominösen Punkt, diesmal allerdings im anderen Strafraum. Köhler hatte sich auf der linken Strafraumseite durchgetankt und in die Mitte geflankt. Keine zwei Meter entfernt grätschte Vasljevic in den Ball. Dabei sprang ihm der Ball an den Arm und der Unparteiische pfiff. Wie schon vorher Rangelov verwandelte auch Liberopoulos den fälligen Strafstoß sicher (15.).

- Anzeige -

Danach beruhigte sich die Partie wieder. Keiner wollte den entscheidenden Fehler machen. Die Abwehrreihen standen gut und die Offensive kränkelte auf beiden Seiten an Ideenlosigkeit.

Erst in der 29. Minute ging wieder ein Raunen durch das Stadion, als Korkmaz auf der linken Strafraumseite den Ball für Alex Meier auflegte. Den Flachschuss auf das kurze Eck konnte Torwart Tremmel aber entschärfen.

Danach erarbeiteten sich die Frankfurter ein Übergewicht im Mittelfeld und setzten die Cottbuser unter Druck. Es dauerte aber bis zur 37. Minute, ehe die Eintracht eine weitere Torchance aus ihrer Überlegenheit machen konnte: Wieder bediente Korkmaz Meier, doch dessen Schuss aus zehn Metern ging knapp über das Tor von Tremmel.

Damit hatten sich die guten Szenen für die Hessen vor der Pause auch schon erschöpft. Die Funkel-Schützlinge schafften es nicht, ihre spielerische Überlegenheit in weitere Torchancen umzusetzen. Tremmel und seine Vorderleute konnten weiteren Schaden vom Cottbuser Tor fernhalten.

Das Geduldsspiel um den Cottbuser Strafraum schien sich auch in der zweiten Hälfte für die Eintracht fortzusetzen, doch die Hessen hatten in der 51. Minute Glück und Steinhöfer. Der Mittelfeldspieler führte einen Freistoß aus großer Distanz Richtung Cottbuser Tor aus. Vor Tremmel versuchten Liberopoulos und Ziebig mit dem Kopf an den Ball zu kommen, schafften dies aber nicht. Der Energie-Keeper war aber irritiert und ließ den Freistoß von Steinhöfer passieren (51.).

Die Cottbuser wirkten angeknocked und die Eintracht suchte die Entscheidung. Chancen von Meier (55.) und des eingewechselten Caio (57.) konnte Tremmel jedoch entschärfen.

In der Folgezeit bekamen die Lausitzer zwar die Offensive der Eintracht wieder besser unter Kontrolle, doch in der Vorwärtsbewegung fand der FC Energie kaum statt. Immer wieder konnten die Frankfurter Abwehrspieler den Aufbau der Lausitzer im Keim ersticken, so dass Keeper Nikolov einen ruhigen Nachmittag erlebte.

Mit Sörensen und Jelic brachte Bojan Prasnikar zwar noch einmal frische Kräfte für die Offensive der Cottbuser, doch Chancen hatte nur die Eintracht. Zunächst reagierte Tremmel bei Distanzschüssen von Ochs (70.) und Caio (72.) glänzend, dann rettete Pavicevic in allerletzter Sekunde bei einem Alleingang von Meier zur Ecke (77.).

In der Schlussphase verpasste die Eintracht die vorzeitige Entscheidung gegen müde wirkende Cottbuser. Zunächst konnte Tremmel einen Caio-Freistoß in der 84. Minute zur Ecke lenken, dann scheiterte Chris in der 88. Minute mit einem Kopfball am Pfosten. Erst in der Nachspielzeit erfolgte der zweit Torschuss der Cottbuser auf das Tor der Hessen. Der Freistoß von Cagdas war aber eine sichere Beute für Nikolov, der einen verdienten Sieg der Hessen gegen viel zu passive Cottbuser festhielt.

Die Eintracht kann jetzt mit etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg zum "einfachsten Spiel des Jahres" am kommenden Samstag nach München zu den angeschlagenen Bayern fahren, während sich der FC Energie auf ein weiteres entscheidendes Spiel gegen Mitkonkurrent Bielefeld am Samstag vorbereiten muss.

04.04.09
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3) - 
Ochs (3,5) , 
Russ (3,5) , 
Bellaid (4) , 
Köhler (3,5) - 
Chris (4,5)    
M. Fink (4) - 
Korkmaz (3,5)    
Meier (4) , 
Steinhöfer (3)        
Liberopoulos (3)        

Einwechslungen:
52. Caio (3,5) für Korkmaz
84. Bajramovic für Steinhöfer
90. + 3 Inamoto für Liberopoulos

Trainer:
Funkel
Energie Cottbus
Aufstellung:
Tremmel (3) - 
Pavicevic (4,5) , 
Cagdas Atan (4,5)    
Cvitanovic (5) , 
Ziebig (5)    
Rost (4,5) - 
S. Angelov (5)        
Vasiljevic (4,5)    
Iliev (5) - 
Rangelov (3,5)    
Jula (4)    

Einwechslungen:
46. Rajnoch (5) für Vasiljevic
70. Sörensen     für S. Angelov
79. B. Jelic für Jula

Trainer:
Prasnikar

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rangelov (11., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Jula)
1:1
Liberopoulos (15., Handelfmeter, Rechtsschuss)
2:1
Steinhöfer (51., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Chris
(3. Gelbe Karte)
Cottbus:
Ziebig
(6. Gelbe Karte)
,
S. Angelov
(4.)
,
Cagdas Atan
(9.)
,
Sörensen
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
04.04.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
44800
Spielnote:  4
viele Fehler, aus denen zahlreiche Torraumszenen resultierten, was für etwas Attraktivität sorgte.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
10:1
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 5
lag mit dem ersten Elfmeter falsch, weil Jula über seine eigenen Füße stolperte, fällte danach eine Konzessionsentscheidung als er Vasiljevic im Strafraum ein absichtliches Handspiel unterstellte. Außerdem unterliefen ihm mehrere zweifelhafte Zweikampfbewertungen.
Spieler des Spiels:
Markus Steinhöfer
Machte seinem Namen als Standardspezialist alle Ehre, auch wenn Ziebig den Ball leicht touchierte, dabei nicht die Richtung änderte.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -