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Werder Bremen

 - 

Hannover 96

 

4:1 (1:0)

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Werder Bremen
Hannover 96
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.















Hannover kassiert in Bremen erneut mehr als drei Tore

Pizarro mit dem Dreierpack

In einer unterhaltsamen Partie bezwang Werder Bremen Hannover 96 mit 4:1. Die Hanseaten waren über weite Strecken das bessere Team, gingen aber zu fahrlässig mit ihren Chancen um. Von daher mussten die Bremer lange bangen, ehe der am Ende hochverdiente Sieg perfekt gemacht wurde. Hannover verlor auch zum fünften Mal in Folge in Bremen mit mindestens drei Toren Unterschied.

Hannovers Balitsch im Zweikampf mit Frings (re.).
Wer kommt vorbei? Hannovers Balitsch im Zweikampf mit Frings (re.).
© picture-allianceZoomansicht

Werder-Coach Thomas Schaaf musste beim 0:1 in Dortmund auf Frings (Knöchelverletzung), Rosenberg (muskuläre Probleme) und den Rot-gesperrten Naldo verzichten. Diesmal waren alle drei wieder einsatzfähig - und alle drei fanden sich auch in der Startelf wieder. Tziolis, Hugo Almeida und Pasanen mussten dafür auf der Bank Platz nehmen.

Hannovers Trainer Dieter Hecking dagegen tauschte im Vergleich zum 2:2 Unentschieden in Hoffenheim nur einmal: Christian Schulz durfte nach seiner Gelb-Sperre wieder mitwirken und kam für seinen Namensvetter Bastian. Christian Schulz kehrte in die Innenverteidigung zurück, Andreasen rückte dafür ins Mittelfeld.

Bei bestem Fußballwetter übernahmen die Bremer im ausverkauften Weserstadion von Beginn an die Initiative. Werder suchte die Zweikämpfe und zwang Hannover dadurch zu Fehlern im Spielaufbau. In der Defensive waren die 96er aber gut geordnet und gewährten der Schaaf-Elf kaum Freiräume.

Im Gehäuse der Niedersachsen musste Nationaltorhüter Enke in der Anfangsphase nur einmal eingreifen. Naldo hatte einen Freistoß aus 24 Metern aufs linke Eck gezirkelt (5.). Die Hanseaten hatten mehr Spielanteile und deutlich mehr Ballbesitz, jedoch blieben sie zunächst ohne Durchschlagskraft. Die Hecking-Schützlinge setzten ihrerseits über Konter immer wieder Nadelstiche. Stajner stellte Werders Schlussmann Wiese auf die Probe (18.).

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Genauigkeit war das Zauberwort, und genau diese fehlte hüben wie drüben über weite Strecken der Begegnung. Folglich blieben klare Torchancen lange Zeit absolute Mangelware. Torgefahr kam eigentlich nur nach Standards auf, so prüfte Naldo Enke aus 14 Metern per Kopf (29.). Fünf Minuten später hatte Özil die bis dato beste Möglichkeit des Spiels: Nach feinem Zuspiel von Diego legte der 20-Jährige den Ball sowohl an Enke als auch am Tor vorbei. Etwas später schoss Diego knapp über das Ziel (39.), Pizarro machte es schließlich besser. Der Peruaner, der bis dahin kaum in Erscheinung getreten war, zog aus 18 Metern ab. Christian Schulz fälschte den Ball unglücklich ab, so dass dieser als Bogenlampe im linken Eck landete und den Bremern die verdiente Halbzeitführung bescherte (41.).

Rollentausch im Weserstadion

Bremens Diego (li.) und Özil.
Im Gleichschritt: Bremens Diego (li.) und Özil.
© picture-alliance

Für Rosenberg war der Arbeitstag damit zu Ende, der Schwede durfte in der Kabine bleiben und wurde durch Hugo Almeida ersetzt. Auf dem Spielfeld tauschten die Kontrahenten die Rollen. Hannover tat nun notgedrungen mehr nach vorne und Bremen lauerte auf Konter. Die besseren Chancen hatten aber die Hausherren. Zunächst stand Diego im Mittelpunkt des Geschehens, der Brasilianer schoss zuerst nach einem tollen Spielzug drüber (54.), kurz darauf vergab er einen Strafstoß. Pinto hatte Özil zu Fall gebracht, wofür Schiedsrichter Guido Winkmann Elfmeter gab. Diesen parierte aber Enke mit einem beherzten Sprung ins linke Eck (61.). Im weiteren Verlauf verpassten Pizarro (66.) und Naldo (68.) die Vorentscheidung.

Die Strafe folgte auf den Fuß: Krzynowek vernaschte im Strafraum Prödl sowie Mertesacker und schlenzte das Leder aus 14 Metern ins rechte Eck (69.). Die Freude der Gäste währte aber nicht lange, denn Diego machte seinen vergebenen Strafstoß in der 77. Minute wieder wett. Der Brasilianer setzte sich gegen Lala durch und brachte Werder wieder in Front. Der erneute Rückschlag gab 96 den Rest und das Unheil nahm nun seinen Lauf: Pizarro stand zweimal goldrichtig und stellte mit seinen Treffern zwei und drei den Endstand her (80., 84.).

Werder Bremen ist am Ostersonntag zu Gast bei Bayer Leverkusen, am Gründonnerstag müssen die Hanseaten aber bereits im Uefa-Cup-Viertelfinalhinspiel zu Hause gegen Udinese Calcio antreten. Hannover 96 hat am Samstag die Hertha aus Berlin zu Gast.

05.04.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Prödl (4,5)    
Mertesacker (2,5) , 
Naldo (3) , 
Boenisch (4) - 
Frings (3) - 
Niemeyer (4)    
Özil (2) - 
Diego (3)    
Rosenberg (5)    
Pizarro (1)            

Einwechslungen:
46. Hugo Almeida (3) für Rosenberg
74. Fritz für Prödl
74. Tziolis für Niemeyer

Trainer:
Schaaf
Hannover 96
Aufstellung:
Enke (2) - 
da Silva Pinto (3,5)        
Eggimann (4) , 
C. Schulz (3) , 
Rausch (3,5) - 
Andreasen (3)    
Balitsch (3,5) - 
Rosenthal (4,5)    
Bruggink (4) , 
Stajner (4) - 
Forssell (5)    

Einwechslungen:
58. Krzynowek (2,5)     für Rosenthal
69. Hanke für da Silva Pinto
74. Lala für Forssell

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Pizarro (41., Rechtsschuss, Diego)
1:1
Krzynowek (69., Rechtsschuss, Forssell)
2:1
Diego (77., Linksschuss, Tziolis)
3:1
Pizarro (80., Kopfball, Mertesacker)
4:1
Pizarro (84., Rechtsschuss, Özil)
Gelbe Karten
Bremen:
-
Hannover:
da Silva Pinto
(7. Gelbe Karte)
,
Andreasen
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Enke hält Foulelfmeter von Diego (61.)
Wegen eines Zehenbruchs musste Schiedsrichter Aytekin passen. Sein Ersatz: Guido Winkmann.

Spielinfo

Anstoß:
05.04.2009 17:00 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
42100 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
nach dürftiger erster Halbzeit nahm das Spiel nach der Pause an Tempo und Spannung zu.
Chancenverhältnis:
12:3
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2
sicherer Leiter, ließ keinerlei Hektik aufkommen und lag wie beim Strafstoß bei allen wichtigen Entscheidungen richtig.
Spieler des Spiels:
Claudio Pizarro
Der ständige Unruheherd ließ sich auch von vergebenen Chancen nicht entmutigen und schlug dreimal eiskalt zu.
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