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Hamburger SV

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Arminia Bielefeld

 
Hamburger SV

2:0 (1:0)

Arminia Bielefeld
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Hamburger SV
Arminia Bielefeld
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.









9. Heimsieg des HSV - Wichniarek verschießt Elfmeter

Eilhoff nicht auf der Höhe - Rost schon

Hamburg feierte gegen Bielefeld in einer Partie auf durchschnittlichem Niveau einen verdienten Erfolg. Die Jol-Elf hatte im ersten Durchgang deutlich mehr vom Spiel, benötigte allerdings für die knappe Pausenführung die Unterstützung von Arminen-Keeper Eilhoff. Ein verschossener Elfmeter (Wichniarek) auf der einen, ein Zaubertor auf der anderen Seite - und das Spiel war nach einer Stunde entschieden.

Arminen-Kapitän Wichniarek und Kamper gegen Alex Silva (HSV)
Alex Silva (HSV) rettet gegen Bielefelds Kapitän Wichniarek und Kamper.
© picture-allianceZoomansicht

Hamburgs Coach Martin Jol ersetzte nach dem 2:3 in Karlsruhe Benjamin, Pitroipa und Rotsünder Petric durch Aogo, Alex Silva und Olic, dessen Sperre abgelaufen war.

Bielefeld hatte große Aufstellungssorgen. Trainer Michael Frontzeck mussta im Vergleich zum 1:1 gegen Hertha BSC Berlin auf Schuler (Magenprobleme), Bollmann (Grippe) und Kauf (Bänderriss) sowie Marx (Gelbsperre) verzichten. Herzig, Rau, Tesche und Lamey rückten dafür neu in die Anfangsformation. Des Weiteren kam Kamper für Munteanu zum Einsatz.

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Trotz Schneeregens und kühlen Temperaturen herrschte auf den gutgefüllten Rängen prima Stimmung. Die HSV-Fans sahen ihre Lieblinge, die von allen Arminen an der Mittellinie erwartet wurden, gleich im Vorwärtsgang. Olic setzte mit einem 16-Meter-Schuss eine erste Duftmarke (7.).

Viel Erwärmendes boten die Hamburger ihren Anhängern trotz Einbahnstraßenfußball Richtung Gästetor aber in der Folge nicht. Angetrieben von Jarolim und Trochowski verfingen sich die Hanseaten meist im dichten Abwehrnetz der Gäste. Die Defensive der Ostwestfalen agierte sehr aufmerksam, in erhoffte Konter mündeten spätestens am Strafraum gewonnene Zweikämpfe aber zunächst nicht.

Das Spiel der Jol-Elf krankte vor allem an der Präzision und an mangelndem Esprit, einzig ein Fernschuss von Trochowski forderte das Eingreifen von Bielefelds Keeper Eilhoff heraus (16.).

Eine andere Qualität hatte da schon Kampers Knaller aus 25 Metern nach dem ersten gelungenem Angriffszug der Frontzeck-Elf - Rost rettete mit Mühe zur Ecke (24.).

Auf der Gegenseite unterlief Mijatovic fast ein Eigentor (27.), ehe Arminen-Keeper Eilhoff beim Führungstor der Gastgeber Pate stand: Ein Freistoß von Trochowski aus 35 Metern segelte aus halblinker Position hoch in den Strafraum. Der Ball senkte sich hinter dem Bielefelder Schlussmann, der das Leder unterlief und nur noch leicht touchierte, hoch ins rechte Eck (32.).

HSV-Torschütze Piotr Trochowski
Kleiner Mann ganz groß: Piotr Trochowski wird von seinem Mitspielern nach dem 1:0 gefeiert.
© picture-alliance

Nach diesem Treffer lebte die Partie merklich auf. Die Ostwestfalen wurden nun offensiver, was Hamburg mehr Räume eröffnete - Trochowski hatte nach Olics Flanke das 2:0 auf dem Fuß (35.). Nach einigen flüssigen Kombinationen fehlte es bei den Hanseaten letztlich oft nur am finalen Pass. Auf der anderen Seite hatte der Abstiegskandidat durch Katongos fulminanten Knaller aus 25 Metern die beste Ausgleichschance. HSV-Keeper Rost ließ abprallen, Gravgaard rettete per Grätsche vor dem nachsetzenden Kirch (43.).

Unverändert kamen die beiden Teams aus der Kabine, Hamburg mit Elan. Guerrero (47.) schoss daneben, Trochowski scheiterte zweimal an Eilhoff (50., 51.).

Fast hätte auf der Gegenseite dann Alex Silva seiner Elf einen Bärendienst erwiessen: Der Brasilianer ging im Strafraum im Luftduell gegen Tesche zu ungestüm zu Werke. Klare Sache - Elfmeter! Wichniarek trat an, schoss aber ganz schwach, so dass Rost parieren konnte (55.).

Die Strafe für die Gäste folgte auf dem Fuße - dem von Guerrero: Nach Olics Kopfballablage behauptete sich der Peruaner halbrechts im Sechzehnmeterraum gegen Tesche und zirkelte den Ball mit links gekonnt aus 15 Metern ins linke obere Toreck (60.).

Die Hausherren kontrollierten das Spiel nach dem Treffer gut zehn Minuten nach Belieben, ließen den Ball zirkulieren und den Gegner hinterherlaufen. Doch die Chance zum nächsten Treffer hatten die Frontzeck-Schützlinge durch Katongo, der das Leder aus sechs Metern frei vor Rost über die Latte jagte (71.). Wichniarek semmelte ebenfalls drüber (76.), ehe Trochowski auf der anderen Seite mit einem für ihn eher seltenen Kopfball Zentimeter über den Balken nickte (77.).

Mit etwas mehr Konzentration war in der Schlussphase ein höherer Sieg für den HSV drin, der durch den Dreier auf den dritten Platz vorrückte, während für die Arminia die Abstiegsplätze durch die Ergebnisse der Konkurrenz nähergekommen sind.

Spannende Partien oben wie unten folgen am nächsten Wochenende: Hamburg ist am Sonntag in einem Spitzenspiel in Leverkusen gefordert, auf Bielefeld wartet schon am Samstag zu Hause das Abstiegsduell gegen Bochum.

15.02.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (2) - 
Demel (3,5) , 
Gravgaard (3,5) , 
Mathijsen (3) , 
Aogo (3) - 
Jarolim (3) , 
Alex Silva (4)    
Trochowski (2)        
Jansen (3) - 
Guerrero (2,5)    
Olic (4)    

Einwechslungen:
82. Pitroipa für Olic
85. Streit für Trochowski

Trainer:
Jol
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Eilhoff (5) - 
Lamey (3,5) , 
Mijatovic (3) , 
Herzig (3,5) , 
Rau (4,5) - 
Kucera (3,5) , 
Tesche (4,5)    
Kirch (4)    
Kamper (4) - 
C. Katongo (4,5) - 

Einwechslungen:
68. V. Munteanu für Tesche
85. Sadik für Kirch

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Trochowski (32., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:0
Guerrero (60., Linksschuss, Olic)
Gelbe Karten
HSV:
Alex Silva
(3. Gelbe Karte)
Bielefeld:
-
Besondere Vorkommnisse
Rost hält Foulelfmeter von Wichniarek (55.)

Spielinfo

Anstoß:
15.02.2009 17:00 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
53292
Spielnote:  3,5
Hamburg kam zäh in Gang und machte dann nicht mehr als nötig.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
8:5
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
sehr ordentliche Leitung, lag bei allen wesentlichen Entscheidungen, etwa beim Elfmeter, richtig.
Spieler des Spiels:
Piotr Trochowski
Sein kurioses Freistoßtor brachte den HSV in die Spur, war zudem über rechts auch sonst an vielen gefährlichen Szenen beteiligt.
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