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Bayer 04 Leverkusen

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VfB Stuttgart

 
Bayer 04 Leverkusen

2:4 (0:1)

VfB Stuttgart
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Bayer 04 Leverkusen
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.














Gelb-Rote Karte für Vidal

Gomez macht den Sack zu

In einer temporeichen Partie gelang dem VfB Stuttgart in Leverkusen der dritte Auswärtssieg der Saison. Die Schwaben zeigten einen engagierten Auftritt und hatten mit Gomez ihre Lebensversicherung an Bord. Leverkusen musste über weite Strecken der zweiten Hälfte zu zehnt auskommen, weil Vidal mit Gelb-Rot vom Platz musste. Damit bleibt Markus Babbel in der Liga weiterhin ohne Niederlage.

Lanig und Castro
Lufthoheit: Im Blindflug erreichte Martin Lanig mehr Höhe als Gonzalo Castro.
© picture allianceZoomansicht

Leverkusens Trainer Bruno Labbadia vertraute der Elf, die bereits beim 1:1-Remis gegen den BVB begann. Neuzugang Kroos war noch verletzt und Charisteas saß auf der Bank.

Auch VfB-Coach Markus Babbel schickte dieselbe Mannschaft aufs Feld, die den 2:0-Heimsieg über Borussia Mönchengladbach erkämpfte. Cacau stand nach seiner Nierenkolik noch nicht wieder zur Verfügung.

Der VfB erwischte einen Traumstart und ging gleich durch die erste nennenswerte Szene in Führung. Magnin spielte auf der linken Seite einen Doppelpass mit Lanig und hebelte damit die Abwehrreihe aus. Die Flanke des Schweizers an den Fünfmeterraum drückte Gomez aus kurzer Distanz unhaltbar für Keeper Adler unter die Latte (3.). Es war der Auftakt für eine temporeiche Anfangsphase mit viel Hektik und drei Gelben Karten (Vidal, Castro und Osorio).

Stuttgarter Jubel
Frühe Führung: Der VfB bejubelte bereits in der dritten Minute das 1:0.
© picture alliance

Stuttgart nutzte die Verunsicherung in der Bayer-Defensive und spielte weiter nach vorne. Ein Kopfball von Khedira verfehlte nur knapp sein Ziel (12.). Wenig später behinderten sich Rolfes und Adler gegenseitig, so dass der Torhüter den Ball fallen ließ. Friedrich hatte aufgepasst und verhinderte, dass Gomez einschob (13.). Die beste Chance für Leverkusen hatte Vidal, der mit einem knallharten Schuss aus der zweiten Reihe nur um Zentimeter daneben zielte (19.).

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Die Labbadia-Elf hatte in der Folge mehr Spielanteile und erarbeitet sich mehrere Chancen. Doch ein Schuss von Rolfes aus der zweiten Reihe war zu wenig, um Lehmann zu überwinden (30.). Eine gute Kontermöglichkeit für die Gäste schloss auf der anderen Seite Marica überhastet ab und schoss am Tor vorbei (31.). So ergab sich für Leverkusen die Gelegenheit, auszugleichen, als Kießling für Vidal durchsteckte. Sein Schuss wurde von Delpierre aber entscheidend abgefälscht (33.).

VfB-Coach Babbel entschied sich dann früh für einen ersten Wechsel und schickte Hilbert an Stelle von Simak aufs Feld (37.). Die Schwaben standen mittlerweile defensiver, Kießling und Helmes waren fast völlig abgemeldet, so dass bis zur Pause nichts mehr passierte.

Der VfB legte nach Wiederanpfiif erneut einen Blitzstart hin. Nach wenigen Sekunden flankte Magnin vors Tor, wo Hilbert allerdings einen Schritt zu spät kam. Stuttgart legte sofort nach. Vidal kam gegen Gomez zu spät und stoppte den Torjäger mit einem Foul. Günter Perl musste ihm die zweite Gelbe Karte zeigen. Den folgenden Freistoß knallte Hitzlsperger ins Tor. Die Kugel zischte Adler über den Scheitel, weil er seine Fäuste nicht rechtzeitig nach oben bekam (51.).

Bayer gab sich keineswegs auf und warf alles nach vorne. Stuttgart verpasste es in dieser Phase, die sich bietenden Kontermöglichkeit über Hilbert konsequent zu Ende zu spielen und für die Vorentscheidung zu sorgen. Auf der Gegenseite köpfte Kießling für Leverkusen nur knapp am VfB-Tor vorbei (57.). Der letzte Zug zum Tor fehlte der Labbadia-Elf aber immer noch. Auf der anderen Seite zog Hitzlsperger ab und wieder zeigte Adler nicht die sicherste Abwehr (62.).

So war die Babbel-Elf selbst schuld, dass es nochmal spannend wurde. Nach einem Freistoß von Henrique herrschte Konfusion bei den Schwaben. Henrique passte den Ball zu Kießling, der aus fünf Metern das 1:2 erzielte (67.). Nur wenig später gab es durch Helmes und Henrique die nächsten Möglichkeiten.

Und gerade als der VfB heftig wankte, schloss er einen Konter doch noch erfolgreich ab. Marica schickte Hilbert, dessen Hereingabe erneut von Gomez verwertet wurde (75.). Als das Spiel schon gelaufen schien, wurde es nochmal turbulent. Zunächst nutzte Stuttgart eine Konterchance: Hilbert passte vors Tor, wo er Khedira suchte, aber Sinkewicz fand, der den Ball ins eigene Tor schob (90.). Auf der anderen Seite durfte auch Bayer nochmal: Kießling bediente Charisteas, der bei seinem Debüt aus vier Metern zum 2:4-Endstand schoss (90.+3).

Leverkusen eröffnet den 20. Spieltag am Freitagabend bei Aufsteiger Hoffenheim. Der VfB Stuttgart muss erneut auswärts ran und spielt am Samstag bei Hannover 96.

07.02.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (5) - 
Castro (5)        
Sinkiewicz (5,5) , 
Kadlec (4) - 
Rolfes (2,5) - 
Vidal (4,5)    
Barnetta (5)    
Helmes (5)    
Kießling (2,5)    

Einwechslungen:
66. Charisteas     für Barnetta
66. Henrique für Castro
82. Sukuta-Pasu für Helmes

Trainer:
Labbadia
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Lehmann (3) - 
Osorio (3)    
Tasci (3) , 
Delpierre (4,5)    
Magnin (3) - 
Khedira (2,5)    
Hitzlsperger (2)    
Lanig (3)    
Simak (5)    
Gomez (1,5)        
Marica (4)    

Einwechslungen:
37. Hilbert (2,5)     für Simak
66. Träsch für Lanig
84. Schieber für Marica

Trainer:
Babbel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gomez (3., Rechtsschuss, Magnin)
0:2
Hitzlsperger (51., direkter Freistoß, Linksschuss)
1:2
Kießling (67., Linksschuss, Henrique)
1:3
Gomez (75., Linksschuss, Hilbert)
1:4
Sinkiewicz (90., Eigentor, Linksschuss, Hilbert)
2:4
Charisteas (90. + 3, Linksschuss, Kießling)
Gelb-Rote Karten
Leverkusen:
Vidal
(49.)
Stuttgart:
-
Gelbe Karten
Leverkusen:
Castro
(3. Gelbe Karte)
Stuttgart:
Osorio
(2. Gelbe Karte)
,
Hilbert
(1.)
,
Delpierre
(4.)
,
Khedira
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
07.02.2009 15:30 Uhr
Stadion:
LTU-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
33000
Spielnote:  2
nach dem frühen 0:1 entwickelte sich eine schnelle, rasante Partie.
Chancenverhältnis:
4:8
Eckenverhältnis:
10:3
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 1,5
nahezu fehlerlose, starke Leistung des Trios, allerdings hätte Lehmann zwingend Gelb sehen müssen, als er Vidal attackierte. Die übrigen persönlichen Strafen gingen absolut in Ordnung.
Spieler des Spiels:
Mario Gomez
Laufstark, kopfballstark, treffsicher und mannschaftsdienlich - der Nationalspieler machte früh klar, wer Chef im Ring war.
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