Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Werder Bremen

 - 

Arminia Bielefeld

 

1:2 (1:1)

Seite versenden

Werder Bremen
Arminia Bielefeld
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Erster Sieg von Bielefeld in Bremen

Frings patzt, Wichniarek trifft

Einen ganz wichtigen Erfolg im Abstiegskampf feierte Bielefeld. Die Arminen präsentierten sich äußerst effektiv in Bremen und entführten erstmals in der Vereinsgeschichte die Punkte aus dem Weserstadion. 25 Partien in Folge mussten die Ostwestfalen zudem zuletzt auf einen Dreier in der Fremde warten, den Torjäger Wichniarek jetzt mit seinem elften Saisontreffer sicherte. Für Werder, zuletzt vier Heimspiele siegreich, bedeutet die Pleite einen Rückschlag bei der geplanten Aufholjagd.

Alexandros Tziolis (re.) im Duell mit Bielefelds Radim Kucera
Enge Sache: Werder-Neuzugang Alexandros Tziolis (re.) im Duell mit Bielefelds Radim Kucera.
© picture-allianceZoomansicht

Bremen startete durch den 2:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen Dortmund erfolgreich ins Fußballjahr 2009. Beim Ligastart fehlten Trainer Thomas Schaaf aber mit den gesperrten Diego und Pizarro zwei Schlüsselspieler, zudem konnte Pasanen (Prellung) nicht auflaufen. Auch Hunt (Knie), Naldo (Wade), Prödl (Knochenödem) sowie der grippegeschwächte Baumann standen nicht zur Verfügung. Vranjes nahm den Platz von Diego ein, Niemeyer ersetzte Pasanen und Rosenberg kam für Pizarro. Bielefelds Coach Michael Frontzeck hatte kaum personelle Probleme, der gesperrte Schuler musste aber ersetzt werden. Kucera nahm den Platz auf der linken Abwehrseite ein. Neuzugang Muntenau gab sein Debüt hinter den Spitzen.

Werder machte von Beginn an Druck und ließ die Arminen in der Anfangsphase überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Außer zwei Eckbällen sprang für Bremen aber nichts heraus. Schon bald zeigte sich, dass bei der Heimelf Geduld gefragt war. Bielefeld igelte sich in der eigenen Hälfte ein und machte mit viel Laufbereitschaft und aggressivem Zweikampfverhalten die gut gemeinten Ansätze der Werder-Offensive zunichte. Zudem deuteten die Ostwestfalen in der 20. Minute bei einem schnellen Konter über Wichniarek und dem Abschluss von Lamey an, wie die Marschroute aussehen würde. Nur eine Minute später setzte die Arminia dies gegen die aufgerückte Werder-Abwehr eindrucksvoll um: Katongo schickte Lamey auf rechts, dessen scharfe Hereingabe Marx aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte.

Auch nach dem Führungstor der Gäste änderte sich wenig. Bremen agierte einfallslos und viel zu umständlich, eine echte Chance ergab sich nicht. Bielefeld dagegen hätte nach einem schnellen Vorstoß beinahe das 2:0 markiert. Wieder kamen die Arminen über rechts, den Rückpass von Kirch nach Katongo-Zuspiel setzte Wichniarek knapp rechts vorbei. Die Schaaf-Elf mühte sich weiter und kam vor der Pause glücklich zum Ausgleich. Eilhoff rutschte mit dem abgewehrten Ball in der Hand aus dem Strafraum, Hugo Almeida donnerte das Leder beim fälligen Freistoß vehement in die Maschen.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Frings vertändelte den Ball leichtfertig an Katongo, der Wichniarek mit einem Pass in die Tiefe in Szene setzte. Der Arminen-Torjäger schob überlegt am herausstürmenden Wiese vorbei ein (49.). Nach dem elften Saisontor des Angreifers suchte Bremen nach einer schnellen Antwort, Jensens Knaller entschärfte aber Eilhoff (51.). Nur kurz später blieb die Pfeife von Schiedsrichter Rafati stumm, als Mijatovic nach einer Ecke im eigenen Strafraum mit der Hand den Ball berührte. Pech für Bremen, das allerdings das Glück auf dem Platz nicht entscheidend erzwang. Zu durchsichtig wurden die Angriffe vorgetragen, meist durch die Mitte, wo die Arminen ein engmaschiges Netz aufgebaut hatten.

- Anzeige -

In der 71. Minute hatte Özil den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber an Eilhoff. Nur zwei Minuten später haderte Bremen erneut mit Referee Rafati, nachdem Almeida von Mijatovic bedrängt im Strafraum zu Fall kam. Bremen rannte in der Schlussphase mit dem Mute der Verzweiflung an, ein Fallrückzieher von Harnik und ein Knaller von Niemeyer, den Eilhoff glänzend parierte, waren aber gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Bielefelder die einzige Ausbeute.

Bremen muss am Samstag auf Schalke im Duell der Rückrundenauftakt-Verlierer antreten, Bielefeld hat am Freitag zu Hause mit Berlin eine hohe Hürde zu überwinden.

01.02.09
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Fritz (4) , 
Mertesacker (2,5) , 
Niemeyer (3)   
Tosic (4)   
Frings (4,5)   
Tziolis (3,5) , 
Vranjes (5)   
Özil (2,5) - 
Rosenberg (4,5)   
Hugo Almeida (3)    

Einwechslungen:
46. D. Jensen (5) für Vranjes
62. Harnik für Rosenberg
72. Boenisch für Tosic

Trainer:
Schaaf
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Eilhoff (2) - 
Lamey (2,5) , 
Mijatovic (3) , 
Bollmann (3) , 
Kucera (3,5)   
Kauf (3) , 
Marx (3)    
Kirch (4,5)   
V. Munteanu (5)   
C. Katongo (2) , 
Wichniarek (3)       

Einwechslungen:
67. D. Halfar    für V. Munteanu
81. Tesche für Kirch
90. Kamper für Wichniarek

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Marx (24., Rechtsschuss, Lamey)
1:1
Hugo Almeida (44., Linksschuss)
1:2
Wichniarek (49., Linksschuss, C. Katongo)
Gelbe Karten
Bremen:
Niemeyer
(1. Gelbe Karte)
,
Frings
(4.)
Bielefeld:
Kucera
(1. Gelbe Karte)
,
D. Halfar
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
01.02.2009 17:00 Uhr
Stadion:
Weserstadion, Bremen
Zuschauer:
38522
Spielnote:  3,5
spielerisch mäßig, aber umkämpft und spannend bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
14:1
Schiedsrichter:
Babak Rafati (Hannover)   Note 5
trübte seine gute Leistung, als er Mijatovics Handspiel im eigenen Strafraum übersah (54.). Auch Mijatovics Attacke gegen Hugo Almeida (73.) war äußerst strittig.
Spieler des Spiels:
Dennis Eilhoff
Insgesamt ein souveräner Auftritt des Bielefelder Torwarts, garniert mit mehreren tollen Paraden in der zweiten Halbzeit.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -