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VfL Bochum

 - 

Karlsruher SC

 

2:0 (1:0)

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VfL Bochum
Karlsruher SC
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Freistoßtor von Fuchs - Freis vergibt zweimal

Klimowicz bleibt ganz cool

In einem kampfbetonten und von beiden Seiten engagiert geführten Abstiegsduell holte sich Bochum gegen Karlsruhe etwas glücklich ganz wichtige drei Punkte. Der VfL ging durch einen Freistoß in Führung, die gleichwertigen Badener scheiterten vor der Pause an ihrer Abschlussschwäche. Nach Wiederanpfiff drückte der KSC zunächst vehement, ohne klare Chancen herausspielen zu können, lief in einen Konter der Westfalen und kam nicht mehr zurück.

Giovanni Federico (KSC) gegen Daniel Imhof (VfL)
Giovanni Federico überspringt hier zwar Daniel Imhof (VfL), der KSC aber scheiterte an der Hürde Bochum.
© picture-allianceZoomansicht

Auf Seiten des VfL feierte der ehemalige Dortmunder Diego Klimowicz sein Pflichtspiel-Debüt.

Karlsruhe scheiterte im Pokal-Achtelfinale durch eine 0:1-Niederlage gegen Wehen Wiesbaden. Coach Edmund Becker tauschte viermal Personal aus: Für Buck, Carnell, da Silva und Kennedy standen Görlitz, Neuzugang Drpic, Stindl und Freis in der Startelf, in der auch die Rückkehrer Engelhardt und Federico standen.

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Es ging von Beginn an voll zur Sache im Abstiegsduell: Temporeich wogte die Partie zwischen den beiden Strafräumen hin und her, robustes Zweikampfverhalten auf beiden Seiten sorgte allerdings für zahlreiche Spielunterbrechungen.

Der VfL erkämpfte sich ein Übergewicht, gegen die kompakt stehenden Badener fehlte es aber in Strafraumnähe zunächst an der Präzision. Lediglich nach einem Freistoß von Fuchs wurde es einmal gefährlich, als Klimowicz aber per Kopf klar das Tor verfehlte (13.). Der KSC setzte allerdings eine größere Duftmarke, als Federico Freis glänzend freispielte, der Angreifer aber beim ersten Auftritt der Gäste vor dem gegnerischen Tor halbrechts frei vor Fernandes am Keeper scheiterte (15.). Miller parierte drei Minuten später einen Freistoß von Fuchs, ehe das Spiel etwas an Fahrt verlor.

Die Becker-Elf war nun gleichwertig, kombinierte erstmals flüssiger über mehrere Stationen, wurde aber spätestens am gegnerischen Strafraum ausgebremst. Ein Standard der Westfalen sorgte dann für deren Führung: Epallé legte quer auf den agilen Fuchs, dessen Linksschuss aus 20 Metern flach im linken unteren Eck einschlug (26.).

Die Badener zeigten sich nicht geschockt, intensivierten ihre Offensivbemühungen und drückten den VfL in die Abwehr. Wie so oft fehlte es den Gästen an der Durchschlagskraft im gegnerischen Sechzehnmeterraum: Freis drosch den Ball aus halblinker Position aus sieben Metern rechts vorbei (37.), Timm traf nach Federicos Solo ebenfalls halblinks im Strafraum nur das Außennetz (40.). Die Koller-Schützlinge lauerten auf Konter, Azaouaghs Fernschuss rauschte knapp links vorbei (41.).

Karlsruhe machte zu Beginn des zweiten Abschnitts da weiter, wo es aufgehört hatte. Bochum fand zunächst keine Entlastung mehr, der Druck der Gäste nahm stetig zu. Echte Torchancen ergaben sich für die Badener, die in Strafraumnähe entweder zu unpräzise oder zu unentschlossen zu Werke gingen, aber nicht.

Die Gastgeber überstanden die Drangperiode des KSC, befreiten sich nach und nach und schlugen bei einem Konter eiskalt zu: Sestak sicherte den Ball klug gegen Sebastian und spielte im richtigen Moment auf den gestarteten Klimowicz, der ganz cool Miller aussteigen ließ und das Leder ins leere Tor schob (65.).

Auf Seiten der Badener tat Coach Edmund Becker mit da Silva für Görlitz etwas für die Offensive (69.), im Abschluss blieb der Viertletzte aber weiterhin glücklos. Da Silva (80.) und Timm (83.) hatten den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch die Koller-Elf, die durch vereinzelte Konter immer wieder Luft schöpfte, hielt den letzten Bemühungen des Kontrahenten schließlich bis zum Schlusspfiff stand. Damit kletterte Bochum aus dem Keller auf Rang 15, Karlsruhe dagegen rutschte auf Relegationsplatz 16 ab.

Bochum tritt am Samstag den schweren Gang nach Wolfsburg an. Ebenfalls kein Zuckerschlecken erwartet Karlsruhe, das ebenfalls am Samstag zu Hause gegen Hamburg ran muss.

01.02.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Fernandes (3,5) - 
Concha (4) , 
Maltritz (3) , 
Yahia (3) , 
Fuchs (2,5)        
Imhof (4) - 
Azaouagh (4) , 
Dabrowski (3,5)    
Epalle (5)    
Klimowicz (3)    
Sestak (4)    

Einwechslungen:
77. Ono für Epalle
87. Hashemian für Sestak
88. Grote für Dabrowski

Trainer:
Koller
Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (4) - 
Görlitz (4,5)        
Drpic (4)    
Sebastian (4) , 
Celozzi (3) - 
Engelhardt (3,5) - 
Mutzel (4) , 
Stindl (3)    
Federico (5,5) - 
Freis (5)    
Timm (4,5)

Einwechslungen:
69. da Silva für Görlitz
76. Kapllani für Freis

Trainer:
Becker

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Fuchs (26., Linksschuss)
2:0
Klimowicz (65., Linksschuss, Sestak)
Gelbe Karten
Bochum:
Bönig
(3. Gelbe Karte)
,
Fuchs
(2.)
Karlsruhe:
Görlitz
(1. Gelbe Karte)
,
Drpic
(1.)
,
Stindl
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Bochums Ersatzspieler Bönig sah beim Aufwärmen die Gelbe Karte, weil er den Ball für den Eckball nicht freigab (55.).

Spielinfo

Anstoß:
01.02.2009 17:00 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
20148
Spielnote:  4,5
typischer Abstiegskampf mit hohem Einsatz, aber auch hoher Fehlerquote.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
2:8
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
sicherer Leiter ohne große Fehler, mitunter zu kleinlich.
Spieler des Spiels:
Christian Fuchs
In der ersten Halbzeit Antreiber über links, schoss das wichtige erste Tor und stand im zweiten Durchgang defensiv solide.
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