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Energie Cottbus

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VfB Stuttgart

 
Energie Cottbus

0:3 (0:1)

VfB Stuttgart
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Energie Cottbus
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













Hilbert stellt die Weichen früh auf VfB-Sieg

Cottbus ausgekontert

Bereits in der 4. Minute stellten die Schwaben die Weichen auf Sieg. Nach dem Führungstreffer durch Hilbert hatten sich die Babbel-Schützlinge zwar weit zurückgezogen und brauchten viel Glück und Geschick um die Führung zu halten, doch Mitte der zweiten Hälfte besiegelten zwei Stuttgarter Konter das Schicksal des FC Energie.

Hilbert nimmt Maß: Aus 18 Metern erzielt der Stuttgarter den Führungstreffer für den VfB.
Hilbert nimmt Maß: Aus 18 Metern erzielt der Stuttgarter den Führungstreffer für den VfB.
© picture-allianceZoomansicht

Nach dem 3:1-Auswärtserfolg in Mönchengladbach ließ Bojan Prasnikar den FC Energie mit der gleichen Aufstellung wie in der Vorwoche beginnen. Markus Babbel auf Seiten des VfB Stuttgart musste gegenüber dem 2:0 über Schalke 04 am vergangenen Spieltag auf die verletzten Gomez (Muskelfaserriss) und Pardo (muskuläre Probleme) verzichten. Dafür kamen Simak und Cacau ins Team.

Die Lausitzer kamen schwer in Gang und verschliefen die Anfangsphase. Daraus resultierte sofort der Stuttgarter Führungstreffer durch Hilbert. An der Strafraumgrenze wurde der Mittelfeldspieler nicht angegriffen, konnte sich den Ball in aller Ruhe zurechtlegen und schoß unbedrängt aus 18 Metern ins linke obere Eck ein (4.).

Der FC Energie brauchte nach dem Schock des Rückstands einige Minuten um endgültig ins Spiel zu finden. Danach starteten die Prasnikar-Schützlinge erste Angriffe auf das VfB-Tor. Iliev (14.) und Cagdas (15. und 19.) scheiterten mit ihren Versuchen jedoch an Jens Lehmann.

Die Schwaben hatten sich gut in der Defensive eingerichtet und ließen wenige Angriffe der Lausitzer zu. Andererseits hatten auch Konter der Stuttgarter Seltenheitswert, so dass sich das Spiel ohne größere Höhepunkte über die Zeit schleppte.

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Erst in der 29. Minute kamen die Schwaben mit einem Konter wieder gefährlich vor das Cottbuser Tor. Tremmel hielt den tückischen Aufsetzer von Simak aber sicher. Auf der Gegenseite hatte nur eine Minute später Lehmann Glück. Der VfB-Keeper segelte an einer Ecke vorbei, doch Khedira konnte den anschließenden Seitfallzieher von Rost noch zur Ecke abwehren.

Zum Ende der ersten Hälfte kamen die Cottbuser immer besser in die Partie, doch mit Glück und Geschick konnten die VfB-Spieler die knappe Führung in die Pause retten. Dabei hätte Sörensen in der 37. Minute den Ausgleich erzielen müssen, doch Boulahrouz konnte gerade noch für seinen bereits geschlagenen Keeper klären.

Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte Bojan Prasnikar mit der Einwechslung von Angelov für Kurth mehr Druck auf die Defensive der Stuttgarter auszuüben. Die erste Chance hatten jedoch die Stuttgarter. Cacau steuerte bei einem Konter alleine auf Tremmel zu, doch der Cottbuser Keeper konnte retten. Auch der Nachschuss von Simak wurde eine sichere Beute von Tremmel (52.).

Danach kam auf Cottbuser Seite Jula für Sörensen ins Spiel, Dadurch wurden die Angriffe der Lausitzer druckvoller. Die Prasnikar Elf war überlegen und hatte in dieser Phase Chancen im Minutentakt. Die beste Gelegenheit vergab Jula, als er in der 61. Minute aus 18 Metern abzog. Lehmann war bereits geschlagen, doch der Ball sprang von der Unterkante der Latte ins Feld zurück und wurde von der Abwehr geklärt.

Kurz darauf folgte aber die kalte Dusche für die Lausitzer. Mitten in ihre Drangperiode setzten die Schwaben den tödlichen Konter. Cacau steckte den Ball mit einem Traumpass durch die Schnittstelle der Cottbuser Viererkette zu Simak, der alleine auf Tremmel zusteuerte und dem Keeper keine Chance ließ.

Dieser Schock sass tief bei den Lausitzern. Zumal der VfB Stuttgart in der 68. Minute noch einmal nachlegen konnte. Wieder nutzten die Schwaben eine Tiefschlafeinlage der Cottbuser Abwehr. Khedira konnte sich 20 Meter vor dem Tor locker zurechtlegen und unbedrängt ins linke untere Eck einschiessen.

Spätestens nach diesem Treffer war die Luft aus der Partie heraus. Beide Teams schalteten ihr Engagement herunter. Während Stuttgart locker den Sieg nach Hause spielte, schienen die Lausitzer die Niederlage akzeptiert zu haben.

Der FC Energie Cottbus gastiert am kommenden Wochenende in Leverkusen während der VfB Stuttgart am Samstag den FC Bayern München zum Spitzenspiel und Vorrundenabschluss empfängt.

06.12.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Tremmel (3,5) - 
Radeljic (5) , 
Kukielka (4,5) , 
Cagdas Atan (4)    
Ziebig (4,5) - 
Kurth (5)        
Rost (3,5)    
Sörensen (4,5)    
Skela (4) , 
Iliev (4,5)    

Einwechslungen:
46. S. Angelov (5) für Kurth
55. Jula (4) für Sörensen
81. B. Jelic für Iliev

Trainer:
Prasnikar
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Lehmann (3,5) - 
Osorio (4) , 
Tasci (3,5) , 
Boulahrouz (2,5) , 
Boka (4)    
Khedira (2)    
Hitzlsperger (3,5) - 
Hilbert (3)        
Simak (3)        
Marica (4)        
Cacau (2,5)

Einwechslungen:
67. Lanig für Simak
80. Schieber für Marica
87. Elson für Hilbert

Trainer:
Babbel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Hilbert (4., Rechtsschuss, Marica)
0:2
Simak (63., Rechtsschuss, Cacau)
0:3
Khedira (68., Rechtsschuss, Cacau)
Gelbe Karten
Cottbus:
Kurth
(2. Gelbe Karte)
,
Rost
(5., gesperrt)
,
Cagdas Atan
(3.)
Stuttgart:
Boka
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Marica
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
06.12.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
13527
Spielnote:  3
zahlreiche Chancen erhöhten den Unterhaltungswert einer flotten Partie, die zwischenzeitlich mit Längen zu kämpfen hatte.
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 5
lag dreimal eindeutig daneben: hätte das Foul von Simak an Rangelov mit Gelb bestrafen müssen (34.), Rangelov stand bei Skelas Pass nicht im Abseits und wäre allein auf Lehmann zugelaufen (47.), der VfB-Keeper rutschte bei seinem Klärungsversuch mit dem Ball in Händen nicht über die Strafraumlinie (57.).
Spieler des Spiels:
Sami Khedira
Lauf- und zweikampfstark eroberte er viele Bälle, um diese beim Spiel aus der Tiefe klug zu verteilen. Trieb sein Team an, traf zum 3:0.
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