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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
FC Schalke 04

FC Schalke 04


VFB STUTTGART
FC SCHALKE 04
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Ex-Schalker Lehmann pariert Elfmeter von Farfan - Bordon und Khedira verletzt

Simak lässt Neuer ins Leere springen

Schalke war in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, doch beste Chancen blieben ungenutzt liegen. Farfan ließ die Fans verzweifeln, er vergab eine Riesenchance und scheiterte vom Elfmeterpunkt aus an Lehmann. In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild. Die Schwaben übten Dauerdruck aus und wurden schließlich belohnt, da ausgerechnet der bis dahin so starke Neuer sich verschätzte.

Lehmann hält gegen Farfan
Richtiger Riecher: VfB-Keeper Jens Lehmann parierte den Elfmeter von Jefferson Farfan.
© gettyZoomansicht

Stuttgarts Teamchef Markus Babbel nahm im Vergleich zum 1:1-Remis im UEFA-Cup in Genua zwei Änderungen vor. Boka ersetzte Magnin (Muskelfaserriss) auf der linken Abwehrseite, Khedira durfte für Elson von Beginn an ran. Nur ein Wechsel hingegen bei Schalke nach dem enttäuschenden 0:2 im UEFA-Cup gegen Manchester City: Rakitic nahm auf der Bank Platz, dafür spielte Ernst im Mittelfeld der Königsblauen.

Zwölf Minuten lang passierte rein gar nichts in der Mercedes-Benz-Arena - dann aber sahen die Zuschauer eine Phase mit jeder Menge Kuriositäten. Die erste spektakuläre Szene im Stuttgarter Strafraum hätte zur Schalker Führung führen müssen. Nach Pass von Jones vertändelte Kuranyi zwar, doch Jones setzte nach, traf jedoch nur den Pfosten. Doch da war ja noch Jefferson Farfan, der das Leder nur noch im verlassenen Tor hätte unterbringen müssen. Der Abschluss des Peruaners war aber viel zu zaghaft. So konnte Boka den Ball von der Linie kratzen.

Zwei Minuten später waren beinahe die selben Akteure involviert. Diesmal setzte sich Kuranyi im Dribbling durch, Boka wusste sich nur mit einem Foul zu helfen, es gab zu Recht Elfmeter. Doch da war ja noch Farfan - schon wieder. Auch sein Strafstoß war viel zu schwach geschossen, Lehmann konnte den Ball problemlos parieren (16.).

Stuttgart befand sich bis dato im Tiefschlaf, vor allem im Defensivbereich. Langsam, aber sicher erwachten die Schwaben jedoch - und hatten ihrerseits eine Doppelchance zur Führung. Gomez scheiterte allein vor Neuer am Schalker Keeper. Im Nachschuss schaffte es Hitzlsperger nicht, die Führung zu erzielen - aus elf Metern schoss er das Leder knapp am Tordreieck vorbei (29.). Ein Schuss aus spitzem Winkel von Khedira war hingegen sichere Beute für Neuer (31.). Die restlichen Minuten bis zur Pause verliefen ähnlich wie die zu Beginn: Weitgehend ereignislos, abgesehen von einem frühen Schalker Wechsel. Der angeschlagene Bordon musste in der 37. Minute für Höwedes Platz machen. Beide Mannschaften ließen ansonsten die Genauigkeit im Kombinationsspiel vermissen, so blieb es beim 0:0 bis zur Pause.

Lange blieben die Schwaben in der Kabine, doch Teamchef Babbel schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Stuttgart zeigte zu Beginn des zweiten Abschnitts deutlich mehr Engagement, die Königsblauen hatten sichtlich Probleme, sich aus der Umklammerung zu befreien. Allein, die Konzentration beim Abschluss fehlte dem VfB zunächst. Gomez kam in der 60. Minute nach einem Querschläger des eingewechselten Cacau einen Schritt zu spät. Und auch im Eins gegen eins blieb der Stuttgarter Angreifer gegen Neuer zweiter Sieger.

Gerade als die Gelsenkirchener wieder etwas Gegenwehr zeigten, fiel doch das Tor für die Babbel-Truppe. Einen langen Ball von Boulahrouz erlief der ebenfalls eingewechselte Simak. Neuer kam übereilt aus dem Tor, der Tscheche lupfte vom Strafraumeck aus den Ball über den Keeper hinweg (79.). Nur vier Minuten später die Entscheidung zugunsten des VfB: Khedira und Jones rasselten im Mittelfeld aneinander, Pardo reagierte am schnellsten und bediente den gestarteten Gomez. Neuer war diesmal im direkten Duell mit dem VfB-Angreifer machtlos. Der Wermutstropfen: Khedira musste nach dem Zusammenprall ausgewechselt werden. Die Schalker kamen in den letzten Minuten zu keiner guten Chance mehr, Stuttgart fuhr nach fünf sieglosen Spielen in Folge ohne Mühe den letztlich verdienten Sieg ein.

Der VfB tritt am Samstag in Cottbus an, während Schalke bereits am Mittwoch wieder gefragt ist. Für die Königsblauen geht es zum Entscheidungsspiel im UEFA-Cup zu Twente Enschede, danach empfängt S04 am Samstag Hertha BSC.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Lehmann (2) - 
Osorio (2,5) , 
Tasci (3) , 
Boulahrouz (3,5)    
Boka (4) - 
Pardo (3) - 
Hilbert (4) , 
Hitzlsperger (4)    
Khedira (4)    
Gomez (2,5)    
Marica (4)    

Einwechslungen:
57. Cacau (4) für Marica
73. Simak     für Hitzlsperger
85. Träsch für Khedira

Trainer:
Babbel
FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (4) - 
Rafinha (3) , 
Westermann (2) , 
Bordon (3)    
Pander (4) - 
F. Ernst (4) - 
J. Jones (3)    
Engelaar (4,5) - 
Farfan (5) , 
Kuranyi (4) , 
Halil Altintop (5)    

Einwechslungen:
37. Höwedes (3)     für Bordon
70. Asamoah für Halil Altintop

Trainer:
Rutten

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Simak (79., Linksschuss, Boulahrouz)
2:0
Gomez (83., Linksschuss, Pardo)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Boulahrouz
(4. Gelbe Karte)
Schalke:
J. Jones
(3. Gelbe Karte)
,
Höwedes
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Lehmann hält Foulelfmeter von Farfan (16.)

Spielinfo

Anstoß:
30.11.2008 17:00 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
55800 (ausverkauft)
Spielnote:  3
hohes Tempo, abwechslungsreiches Spiel, aber auch geprägt von vielen technischen Mängeln und unnötigen Fehlern.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
5:1
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 4
hätte Boka nach dessen zurecht mit Strafstoß geahndeten Foul an Kuranyi zumindest verwarnen müssen, hatte zudem keine klare Linie in der Bewertung von vergleichbaren Vergehen.
Spieler des Spiels:
Jens Lehmann
Hielt seine Mannschaft mit dem parierten Strafstoß im Spiel und strahlte stets viel Ruhe und Sicherheit aus.

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