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Bayern München

 - 

Energie Cottbus

 

4:1 (2:1)

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Bayern München
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Torwart Tremmel verhindert Debakel

Bayern-Sturm überfährt Cottbus

Eine Vielzahl hochkarätiger Chancen erspielten sich die Münchner Bayern im Treffen mit Energie Cottbus. Alleine Toni ließ Chancen für drei Spiele aus. Dennoch reichte es für die drückend überlegenen Münchner zu einem am Ende ungefährdeten Sieg gegen eine hausbacken, harmlos und ängstlich agierende Cottbuser Mannschaft, bei der sich nur Torhüter Tremmel gegen die Niederlage zu stemmen schien.

Jubel nach dem Führungstreffer: Demichelis "wärmt" den Ball an für Toni.
Jubel nach dem Führungstreffer: Demichelis "wärmt" den Ball an für Toni.
© picture-allianceZoomansicht

Nach dem 2:2 in Mönchengladbach am vergangenen Spieltag änderte Jürgen Klinsmann seine Startformation auf einer Position. In der Abwehr kam Oddo für Lell. Auch Bojan Prasnikar auf Seiten der Cottbuser tauschte einen Spieler gegenüber der Vorwoche (1:0 gegen Karlsruhe). Mit Rivic kam im Mittelfeld die defensive Option zum Einsatz. Dafür musste Jula auf die Bank.

Der deutsche Meister ließ keine langen Diskussionen aufkommen, wer Herr in der Allianz-Arena war. Von Beginn an nahmen die Bayern die defensiv eingestellten Cottbuser unter Beschuss.

Bereits in der 3. Minute scheiterte Klose mit einem Schuss aus zehn Metern am Pfosten und vier Minuten später kam der Nationalstürmer bei einem Ribery-Zuspiel zentral vor dem Tor nicht richtig an den Ball und vergab. Nicht viel besser machte es Toni in der 12. Minute als er eine Schweinsteiger-Flanke harmlos in die Arme von Tremmel köpfte.

Die Cottbuser zeigten zu viel Respekt vor den Bayern, zogen sich tief in die eigene Hälfte zurück, ließen dem Gegner aber viel Platz zum Herausspielen von Torchancen. Streckenweise wirkten die Lausitzer wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange. Nur Pech und Unvermögen der Bayern-Stürmer hielten den FC Energie im Spiel, als Toni (19.) und Demichelis (22.) das Tor nicht trafen.

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Umso überraschender fiel der Führungstreffer aber auf der anderen Seite: Skela trat von der linken Seitenauslinie einen Freistoß Richtung Bayern-Tor. In der Mitte verpassten alle den Ball, was Torhüter Rensing so irritierte, dass er zu spät reagierte und den Ball zum 0:1 passieren ließ (25.).

Die Bayern hielten sich jedoch nicht lange mit Lamentieren auf, sondern erhöhten sofort wieder den Druck auf eine nach wie vor unsicher wirkende Cottbuser Defensive. Der Ausgleich ließ dabei nicht lange auf sich warten: In der 29. Minute zirkelte Ribery einen Freistoß unhaltbar über die Mauer der Lausitzer in die linke obere Ecke des Tores.

Die Bayern blieben dran und drückten die erstaunlich passiv wirkende Verteidigung der Lausitzer weiter zurück. Das Führungstor für die Klinsmann-Elf war nur eine Frage der Zeit und fiel in der 38. Minute. Eine hohe Flanke von Oddo musste der freistehende Demichelis zentral vor dem Tor nur noch locker einköpfen.

Für die Cottbuser hätte es vor der Pause sogar noch dicker kommen können, doch im "Privatduell" Toni gegen Tremmel hatte der Cottbuser Keeper gegen den italienischen Nationalstürmer stets die Nase vorne und den Ball in seinen Händen.

Mit Sörensen für Rivic und einer leicht offensiveren Einstellung kamen die Cottbuser aus der Kabine, doch die Bayern machten da weiter wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten. In der 51. Minute verfehlte Lucio nach einer Oddo Flanke per Kopf nur knapp.

Danach brachen allerdings in der immer noch unsicheren Abwehr der Lausitzer die Dämme. In der 54. Minute erhöhte Klose nach einer brillanten Ribery-Flanke per Kopf auf 3:1. Fünf Minuten später wurde auch Toni für seine unermüdlichen Versuche, ein Tor zu erzielen, belohnt. Eine Ecke von Oddo nahm der Stürmer direkt und drosch den Ball aus kurzer Distanz zum 4:1 unter die Latte (59.).

Erst danach schalteten die Bayern mehrere Gänge zurück und spielten im Hinblick auf die kommende Champions-League Partie im Schon-Modus. Dadurch bekamen die Cottbuser zwar mehr Spielanteile, zu Torchancen reichte es für die Lausitzer aber nicht.

Im Gegenteil: Die Bayern ließen Ball und Gegner laufen und erspielten sich auch zum Ende der Partie hin gute Möglichkeiten. Cottbus' Torwart Tremmel stemmte sich jedoch gegen das drohende Debakel und rettete in der 70. gegen Ribery und in der 76. Minute gegen Toni glänzend.

In den Schlussminuten schalteten die Bayern endgültig auf Schongang und die Cottbuser schienen sich dem Schlusspfiff entgegenzusehnen, so dass sich beide Teams nicht mehr viel taten.

Am Dienstag müssen die Bayern in der Champions-League gegen Steaua Bukarest ran, ehe am nächsten Bundesligaspieltag das Gipfeltreffen in Leverkusen ansteht. Der Abstiegskampf der Cottbuser, die sich in München ohnehin keine große Chance ausgerechnet hatten, setzt sich am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen Mönchengladbach fort.

22.11.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Rensing (3) - 
Oddo (2) , 
Demichelis (2)        
Lucio (3) , 
Lahm (2) - 
van Bommel (3) , 
Zé Roberto (2,5)    
Schweinsteiger (3)    
Ribery (1)    
Toni (2,5)    
Klose (2)    

Einwechslungen:
46. van Buyten (3) für Demichelis
64. T. Kroos für Schweinsteiger
72. Ottl für Zé Roberto


Trainer:
Klinsmann
Energie Cottbus
Aufstellung:
Tremmel (3,5) - 
Radeljic (6) , 
Kukielka (6) , 
Cagdas Atan (6) , 
Ziebig (5) - 
Rost (6) , 
Kurth (5) - 
Rivic (6)    
Skela (3)    
Iliev (6)    
Rangelov (6)    

Einwechslungen:
46. Sörensen (5) für Rivic
58. B. Jelic (5) für Rangelov
74. Jula für Iliev

Trainer:
Prasnikar

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Skela (25., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:1
Ribery (29., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:1
Demichelis (38., Kopfball, Oddo)
3:1
Klose (54., Kopfball, Ribery)
4:1
Toni (59., Rechtsschuss, Oddo)

Spielinfo

Anstoß:
22.11.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
69000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
fünf Tore, schön kombinierende Bayern - allein Ribery war das Eintrittsgeld wert.
Chancenverhältnis:
16:1
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Michael Kempter (Sauldorf)   Note 3
eine ordentliche Leistung, allein Kloses Tor (14.) hätte zählen müssen, da der Ball bei Tonis Flanke nicht im Aus war.
Spieler des Spiels:
Franck Ribery
Ja, er war es wieder, der kleine Franzose, der so viel schneller und cleverer und besser ist als die anderen in dieser Liga.
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