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Hertha BSC

 - 

Hamburger SV

 

2:1 (0:1)

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Hertha BSC
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.














Berlin bleibt auf Tuchfühlung

Domovchiyski kommt und trifft

Hertha BSC Berlin gewinnt in einer abwechslungsreichen und unterhaltsamen Partie gegen den Hamburger SV mit 2:1. Dabei war der HSV in der ersten Hälfte klar tonangebend, verpasste es aber nach der Führung durch Petric den Sack zu zumachen. Im zweiten Durchgang drehten die Berliner durch einen Doppelschlag das Spiel und brachten den Sieg in trockene Tücher. Hertha setzt sich dadurch erst einmal in den oberen Gefilden der Liga fest.

Petric sorgte mit einem sehenswerten Fallrückzieher für die Hamburger Führung. Die Berliner Friedrich (re.) und Chahed sehen zu.
Die Führung: Petric sorgte mit einem sehenswerten Fallrückzieher für die Hamburger Führung. Die Berliner Friedrich (re.) und Chahed sehen zu.
© picture-allianceZoomansicht

Herthas Trainer Lucien Favre musste auf Torjäger Marko Pantelic verzichten. Der Torjäger hatte sich beim 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim eine Oberschenkelverletzung zugezogen und musste passen. Vertreten wurde er durch seinem Landsmann Kacar, der jedoch im Mittelfeld agierte. Dafür rutschte Raffael weiter nach vorne. Auf der anderen Seite stellte HSV-Coach Martin Jol im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Dortmund zweimal um: Demel und Jansen spielten anstelle von Aogo und Benjamin.

Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn erst einmal ab. Nach kurzer Zeit legte der HSV jedoch einen Zahn zu, investierte mehr und erspielte sich leichte Feldvorteile. Gute Einschussgelegenheiten sprangen dabei aber zunächst nicht heraus. Die erste klare Gelegenheit hatten die "Alte Dame", doch Voronin scheiterte nach einem Lapsus von Jarolim an der guten Reaktion vom HSV-Keeper Rost (8.).

Vier Minuten später wurden die Jol-Schützlinge für ihre Mühen belohnt: Nach einem Einwurf von der rechten Seite unterlief Friedrich den Ball, der dann bei Petric landete. Der Kroate sorgte schließlich mit einem wunderbaren Fallrückzieher vom Elfmeterpunkt aus für die verdiente Führung des HSV.

Die Hamburger ließen danach nicht locker und blieben am Drücker gegen verunsicherte Herthaner, denen vor allem in der Offensive im ersten Durchgang kaum etwas gelang. Doch auch den Hanseaten fehlte es im weiteren Verlauf der ersten Hälfte am nötigen Quäntchen Präzision beim finalen Zuspiel, so dass sie mit der knappen Führung in die Pause gingen.

Maximilan Nicu
Er leitete die Wende ein: Berlins Maximilan Nicu.
© picture-alliance

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag! Nur 34 Sekunden nach Wiederanpfiff flankte Chahed butterweich von der rechten Außenbahn in die Mitte zu Cicero, der aus fünf Metern per Flugkopfball ins rechte Eck den überraschenden Ausgleich erzielte. Für die Hamburger kam es aber noch dicker, denn in der 49. Minute stellte die "Alte Dame" das Spiel auf den Kopf: Diesmal setzte sich Nicu auf der rechten Seite durch und legte dann quer zum eingewechselten Domovchiyski, der aus kurzer Distanz einnetzte.

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Hamburg zeigte sich von den beiden Gegentoren geschockt und kam aus dem Tritt. Anders die Berliner, die nun deutlich engagierter zu Werke gingen. Nach einer guten Stunde Spielzeit fing sich die Jol-Elf wieder und nahm wieder das Heft in die Hand, kam aber kaum mehr zu Einschussgelegenheiten. Lediglich Petric prüfte per Kopf Herthas Schlussmann Drobny (63.), Trochowskis Fernschuss streifte das Außennetz (70.).

Die Hertha zog sich zunehmend zurück und legte ihr Augenmerk auf Ergebnissicherung, wodurch sie den anrennenden Hanseaten das Leben sehr schwer machte. Über Konter setzten die Berliner aber immer wieder Nadelstiche, doch wurden diese nicht genutzt. So hatte Voronin in 79. Minute die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch der Ukrainer scheiterte am Hamburger Schlussmann Rost.

In der Nachspielzeit hatte Hamburg durch Pitroipa noch einmal die Chance zum Ausgleich, doch die Direktabnahme des eingewechselten Angreifers knallte an die Querlatte, so dass der HSV letztlich doch als Verlierer vom Platz gehen musste.

Nach zwei Heimspielen in Folge müssen die Hauptstädter am kommenden Samstag Auswärts ran. In Bochum wird's dann wieder ernst. Die Hamburger hingegen empfangen am Sonntag zu Hause Werder Bremen zum Nordderby.

15.11.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (3) - 
Chahed (3,5)    
Simunic (2)    
Stein (4) - 
Dardai (3)    
Kacar (3,5)        
Cicero (2,5)    
Raffael (5,5)    
Nicu (2,5) - 
Voronin (3)    

Einwechslungen:
46. Domovchiyski (2,5)     für Raffael
90. Ebert für Voronin
90. + 2 Lustenberger für Kacar

Trainer:
Favre
Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (2,5) - 
J. Boateng (3,5)        
Reinhardt (5) , 
Mathijsen (4) , 
Jansen (4,5)    
Demel (3,5) , 
Alex Silva (4) - 
Jarolim (3,5)    
Trochowski (4)    
Olic (4) - 
Petric (2,5)        

Einwechslungen:
60. Pitroipa (3) für J. Boateng
75. Guerrero für Trochowski
81. Aogo für Jansen

Trainer:
Jol

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Petric (12., Linksschuss, J. Boateng)
1:1
Cicero (46., Kopfball, Chahed)
2:1
Domovchiyski (49., Linksschuss, Nicu)
Gelbe Karten
Hertha:
Kacar
(3. Gelbe Karte)
,
Dardai
(1.)
,
Simunic
(2.)
,
Chahed
(3.)
HSV:
J. Boateng
(2. Gelbe Karte)
,
Petric
(1.)
,
Jarolim
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
15.11.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
48285
Spielnote:  3
kein Leckerbissen aus der Feinkost-Abteilung, aber ein intensiv geführtes Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
2:6
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
vor dem 2:1 (Foul von Mathijsen an Voronin) auf Vorteil zu entscheiden, war korrekt; griff konsequent durch, ohne kleinlich zu pfeifen - und lag bei den persönlichen Strafen richtig.
Spieler des Spiels:
Josip Simunic
Antizipierte gut, zweikampf- und stellungssicher, überlegt im Spielaufbau: Der Australo-Kroate unterstrich seine Top-Form.
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