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Energie Cottbus

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1899 Hoffenheim

 

0:3 (0:1)

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Energie Cottbus
1899 Hoffenheim
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










Ibisevic und Ba narren Cottbuser Defensive

Premierensieg für Hoffenheim

Zum ersten Mal seit Wolfsburg in der Saison 1997/98 konnte mit 1899 Hoffenheim ein Bundesliganeuling sein Premierenspiel gewinnen. Dies taten die Rangnick-Schützlinge bei Energie Cottbus auch noch in überzeugender Manier. Der Aufsteiger stand solide in der Abwehr und ließ mit tödlichen Kontern der Prasnikar-Elf, die oft verschlafen wirkte, kaum eine Chance.

Feierstunde für die Hoffenheimer Ba, Ibisevic und Weis nach dem 3:0 in Cottbus.
Feierstunde für die Hoffenheimer Ba, Ibisevic und Weis nach dem 3:0 in Cottbus.
© dpaZoomansicht

Die Saisonpremiere für die Lausitzer im heimischen Stadion ging Coach Bojan Prasnikar gegenüber dem 3:0 Sieg bei Tennis Borussia Berlin im Pokal mit zwei Veränderungen an. Für Jelic kam Angelov ins Team und auf der linken Abwehrseite übernahm Ziebig die Position von Cgdas Atan. Dazu hatte der FC Energie noch mit Pavicevic einen Neueinkauf in der Startformation. Ebenfalls nur einen Neueinkauf bot Ralf Rangnick auf Seiten von 1899 Hoffenheim auf: Beck war zu Saisonbeginn vom VfB Stuttgart gekommen. Zur Bundesliga-Premiere der Hoffenheimer änderte der Trainer die Formation gegenüber dem 1:0-Sieg im Pokal in Chemnitz nur auf einer Position: Für Copado kam Salihovic zum Einsatz.

Der FC Energie begann respektvoll und zurückhaltend gegen den hoch eingeschätzten Aufsteiger und erwartete die Angriffe der Hoffenheimer gut gestaffelt in der eigenen Hälfte. Ein Freistoß von Skela in der 7. Minute löste allerdings die Cottbuser Angriffs-Blockade. Pavicevic köpfte zwar über das Tor, doch in der Folgezeit spielten die Cottbuser nach vorne.

Ausser einen Flachschuss von Angelov von der Strafraumgrenze, der knapp neben den Pfosten ging (11.) sprang für die Lausitzer aber nichts Zählbares heraus, so dass in der 17. Minute 1899 Hoffenheim mit dem ersten Bundesligator in seiner Geschichte in Führung ging. Beck hatte den Ball hoch in den Strafraum geschlagen, wo Ba mit dem Kopf auf Ibisevic ablegte, der sich gegen einen verschlafen wirkenden Cvitanovic durchsetzte und Tremmel aus kurzer Distanz keine Chance ließ.

Der Rückstand versetzte die Lausitzer in einen kleinen Schockzustand. In der Folgezeit lief im Spiel nach vorne kaum etwas zusammen, während die Defensive zugleich nervös agierte. Hoffenheim hatte wenig Mühe, die ungestümen Angriffe der Prasnikar-Elf abzuwehren. Auf der anderen Seite taten sich immer wieder Chancen auf, doch Ba und seine Kollegen zielten zu schlecht um Tremmels Tor zu gefährenden.

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Erst kurz vor der Pause hatten die Cottbuser eine große Chance auf den Ausgleich: Sörensen kam an eine weite Flanke von der linken Seite heran und köpfte den Ball auch ins Tor. Dabei hatte der Däne aber Torhüter Özcan umgerempelt und Schiedsrichter Guido Winkmann gab den Treffer nicht. Cottbus musste den 1:0-Rückstand mit in die Pause nehmen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte entwickelte der FC Energie mehr Druck in Richtung Hoffenheimer Tor. Die Angriffe wurden aber zu ungestüm vorgetragen und verpufften ohne große Wirkung. Aber die Lausitzer wurden dadurch anfällig für Konter.

1899 Hoffenheim spielte diese Konter jetzt auch konsequenter zu Ende, so dass Ba in der 55. Minute nach einem langen Pass von Ibisevic zunächst Mitreski überspielen konnte und dann auch Torwart Tremmel ausguckte. Unbedrängt schob der Hoffenheimer Stürmer zum 2:0 ein.

In der Folgezeit kam der Aufsteiger zu weiteren Chancen, als Tremmel wiederum gegen Ba und gegen Compper einen höheren Rückstand verhindern konnte.

Cottbus versuchte in der Schlußphase noch einmal alles, zumal Trainer Prasnikar mit Jelic für Sörensen einen echten Stafraumstürmer brachte. Doch der FC Energie rannte sich immer wieder in der Hoffenheimer Abwehr fest.

Der Aufsteiger entschied in der 76. Minute das Spiel endgültig, als Ibisevic sich in einen an sich harmlosen Schuss des eingewechselten Teber warf. Der überraschende Kopfball war für Tremmel nicht zu halten.

Von diesem Schlag konnten sich die Lausitzer nicht mehr erholen. Beide Teams spulten in den letzten zehn Minuten ihr Programm herunter, wobei die Cottbuser Angriffe harmlos blieben, die Hoffenheimer Konter aber ein ums andere Mal Gefahr heraufbeschworen.

Am kommenden Spieltag können sich die Hoffenheimer im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Mönchengladbach an der Tabellenspitze vorläufig festsetzen, während der FC Energie beim Auswärtsspiel in Hannover bereits Schadensbegrenzung betreiben muss.

16.08.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Tremmel (3) - 
Pavicevic (4,5)        
Mitreski (5,5) , 
Cvitanovic (5) , 
Ziebig (4) - 
Kukielka (5)    
S. Angelov (5)    
Rost (5) - 
Skela (5) - 
Rangelov (4,5) , 
Sörensen (5)    

Einwechslungen:
57. Rivic (5) für Pavicevic
69. B. Jelic für Sörensen
76. Vasiljevic für Kukielka

Trainer:
Prasnikar
1899 Hoffenheim
Aufstellung:
Özcan (3) - 
Beck (3) , 
Compper (2,5) , 
Nilsson (3)    
Ibertsberger (3,5) - 
Weis (3,5) , 
Salihovic (4)        
Ibisevic (1,5)            
D. Ba (2)        

Einwechslungen:
46. Jaissle (3) für Nilsson
59. Teber (3,5) für Salihovic
85. Copado für Ibisevic

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ibisevic (16., Rechtsschuss, D. Ba)
0:2
D. Ba (54., Rechtsschuss, Ibisevic)
0:3
Ibisevic (76., Kopfball, Teber)
Gelbe Karten
Cottbus:
Pavicevic
(1. Gelbe Karte)
,
S. Angelov
(1.)
Hoffenheim:
D. Ba
(1. Gelbe Karte)
,
Salihovic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
16.08.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
18370
Spielnote:  3
trotz Dauerregens und damit schwieriger Bedingungen ein abwechslungsreiches und von beiden Seiten offensiv ausgerichtetes Spiel.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 3
hatte die Partie bei seinem Bundesliga-Debüt im Griff, allerdings auf Kosten einer kleinlichen Zweikampfbewertung. Die Aberkennung von Sörensens Kopfballtreffer wegen Angriff des Torhüters im Fünf-Meter-Raum war korrekt (41.).
Spieler des Spiels:
Vedad Ibisevic
Wie schon beim 1:0 im DFB-Pokal in Chemnitz der Matchwinner: Zweimal als Vollstrecker, beim 2:0 der geniale Passgeber für Ba.
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