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Karlsruher SC

 - 

VfL Bochum

 

1:0 (1:0)

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Karlsruher SC
VfL Bochum
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










Erster Sieg des KSC über Bochum seit 1994

Nur Eichner trifft

Der Karlsruher SC bezwingt zum Bundesliga-Auftakt den VfL Bochum verdient mit 1:0 und heimst damit die ersten drei Punkte in der Spielzeit 2008/09 ein. Die Badener waren über das gesamte Match hinweg die bessere Mannschaft, offenbarten aber eklatante Abschlussschwächen, so dass sie bis zum Ende zittern mussten. Doch letztlich reichte es dann doch für den ersten Sieg im Oberhaus über die Bochumer seit 1994.

Bochums Dabrowski wird von Porcello gestört. Celozzi (re.) schaut zu.
Im Weg: Bochums Dabrowski wird von Porcello gestört. Celozzi (re.) schaut zu.
© dpaZoomansicht

Zum Bundesliga-Auftakt veränderte Karlsruhes Trainer Edmund Becker sein Team im Vergleich zum 5:0-Pokalerfolg über die SpVgg Ansbach auf drei Positionen. Für den wegen einer Muskelblessur ausgefallenen Mutzel rückte Porcello in die Startelf. Zudem mussten Iashvili und Freis auf die Bank. Der Georgier Iashvili fühlte sich aufgrund der Geschehnisse in seiner Heimat nicht in der Lage aufzulaufen und daher zog er einen Platz auf der Reservebank vor. Freis hingegen hatte Magen-Darm-Probleme. Dafür bekamen Timm und Carnell eine Bewährungschance. Von den Neueinkäufen durften Celozzi, Sebastian und da Silva von Beginn an ran.

Nach dem 6:5 im Elfmeterschießen in der 1. Runde des DFB-Pokals über Preußen Münster veränderte VfL-Coach Marcel Koller seine Anfangsformation auf zwei Positionen. Mieciel, der nach seiner Fiebererkrankung noch nicht fit war, und Grote wurden durch Dabrowski und Neuzugang Hashemian ersetzt. Zudem feierten Keeper Fernandes und Christian Fuch ihr Debüt für die Bochumer in der Bundesliga.

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Nach kurzer Abtastphase kamen die Karlsruher besser ins Spiel und entwickelten mit schnellem und direktem Passspiel Druck auf die Bochumer Hintermannschaft. Doch zunächst fehlte es an Genauigkeit beim finalen Zuspiel, so dass kaum klare Möglichkeiten heraussprangen. Lediglich Eichner prüfte nach acht Minuten VfL-Schlussmann Fernandes mit einem Schuss vom linken Fünfer-Eck.

Der VfL Bochum indes war auf Konter ausgelegt und tat ziemlich wenig für das eigene Offensivspiel. Chancen für die Koller-Elf sprangen im ersten Durchgang nur nach Fehlern des KSC heraus, doch die Bochumer zeigten sich wenig effizient. Die beste hatte Sestak in der 22. Minute: Nach einem Stockfehler von Franz landete der Ball beim Slowaken, doch er schoss KSC-Keeper Miller direkt in die Arme.

Kurz darauf gelang den Badenern dann doch die inzwischen verdiente Führung: Nach einer sehenswerten Ballstaffette leitete da Silva weiter auf Eichner. Der Linksverteidiger probierte es einfach mal aus rund 20 Metern linker Position und traf ins lange Eck.

Die Bochumer mussten nun kommen, was den konterstarken Becker-Schützlingen zu Gute kam. Jedoch ging der KSC viel zu fahrlässig mit den sich nun bietenden Chancen um. So hätte Timm gleich zwei Mal das 2:0 erzielen müssen, doch beide Male ließ der 29-Jährige die Chance ungenutzt. Zuerst schoss er aus guter Position ans rechte Außennetz (34.), kurz darauf köpfte er aus erstklassiger Position vorbei (36.), so dass der KSC nur mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit ging.

Der Bochumer Pfertzel und Franz (re.) im Duell.
Scheuklappen: Der Bochumer Pfertzel und Franz (re.) im Duell.
© dpa

Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild. Bochum mit zu wenig Engagement und ohne Ideen. Karlsruhe schaffte es aber nicht, die Vorentscheidung herbeizuführen. Die Badener ließen weiter beste Einschussgelegenheiten aus. So jagte da Silva den Ball drüber (47.), nur eine Minute später schoss Carnell links vorbei. Nach 61 Minuten war es dann VfL-Keeper Fernandes, der einen höheren Rückstand verhinderte: Nach einem Porcello-Freistoß landete der Ball über Umwege bei Franz, der dann aber gegen den portugiesischen Schlussmann den Kürzeren zog.

Kurz darauf sahen die Zuschauer im Wildparkstadion die wohl schönste Szene der Partie: Kennedy nahm eine da Silva-Freistoßflanke von rechts mit der Brust an. Mit einem Lupfer über sich selbst ließ er Pfertzel ins Leere laufen, knallte den Ball dann aber an den linken Pfosten (68.).

In der Schlussphase zogen sich die Badener zunehmend zurück und verlegten sich auf Ergebnisverwaltung. Dem VfL, bei dem inzwischen Rückkehrer Freier mit von der Partie war, fehlte es aber weiter an Zielstrebigkeit. In der Schlussminute wäre das dann aber fast ohne Bedeutung gewesen: Ein Drehschuss von Sestak wurde von Sebsatian abgefälscht, knallte jedoch nur an den rechten Pfosten. Letztlich schafften es die über weite Strecken harmlosen Bochumer doch nicht, den KSC für die zahlreichen ausgelassenen Chancen zu bestrafen.

Für den Karlsuher SC geht es am kommenden Samstag beim Hamburger SV weiter. Der VfL Bochum indes hat einen Tag mehr zum Regenerieren. Am Sonntag ist dann der VfL Wolfsburg im Ruhrpott zu Gast.

16.08.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (3) - 
Celozzi (3) , 
Sebastian (2,5) , 
Franz (3)    
Eichner (2)    
Porcello (3,5) , 
Staffeldt (3) - 
Timm (5)        
da Silva (3)    
Carnell (3,5)    

Einwechslungen:
81. Aduobe für Carnell
84. Freis für Timm
90. Iashvili für da Silva

Trainer:
Becker
VfL Bochum
Aufstellung:
Fernandes (4) - 
Pfertzel (4,5) , 
Maltritz (4,5) , 
Yahia (4,5) , 
Fuchs (4)    
Imhof (4,5) - 
Azaouagh (4,5)    
Dabrowski (4,5)        
Ono (5)    
Sestak (5) , 
Hashemian (5)    

Einwechslungen:
68. Freier für Dabrowski
81. Grote für Ono

Trainer:
Koller

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Eichner (30., Linksschuss, da Silva)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Timm
(1. Gelbe Karte)
,
Franz
(1.)
Bochum:
Azaouagh
(1. Gelbe Karte)
,
Fuchs
(1.)
,
Dabrowski
(1.)
,
Hashemian
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
16.08.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
24800
Spielnote:  4
bis auf die Schlussphase leistete Bochum keinen Beitrag zu einem attraktiven Spiel.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
1:4
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 3
ließ in der Zweikampf-Beurteilung eine klare Linie vermissen, aber ohne gravierenden Fehler.
Spieler des Spiels:
Christian Eichner
Hinten nicht gefordert, spielte er seine Stärken in der Offensive aus: Sehenswert sein Siegtor, gefährlich seine Flanken aus dem Lauf.
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