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VfL Bochum

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1. FC Nürnberg

 
VfL Bochum

3:3 (1:1)

1. FC Nürnberg
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VfL Bochum
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.

















Kluge und Sestak mit Doppelpacks

Club rettet Remis

Bochum und Nürnberg trennen sich nach einer turbulenten Partie 3:3. Zweimal konnte der kämpferische VfL gegen die spielerisch besseren Franken einen Rückstand aufholen, ehe Mieciel Bochum in Führung brachte. Am Ende sicherte Misimovic, vorbereitet von Kennedy aus abseitsverdächtiger Position sowie dem starken Kluge, gegen sein Ex-Team einen verdienten Zähler für die Mannschaft von Hans Meyer.

Kluge-Jubel
Der starke Kluge bejubelt mit den Teamkollgen seinen Treffer zum 0:1 in Bochum.
© dpaZoomansicht

Vier Änderungen in der Startformation im Vergleich zum 0:1 in Stuttgart am Mittwoch nahm Trainer Marcel Koller beim VfL vor. Zdebel, Sestak, Ilicevic und Bechmann spielten für Imhof, Pfertzel, Grote und Epallé. Coach Hans Meyer wechselt auf Seiten des verletzungsgeplagten 1. FC Nürnberg nach der 1:2 gegen Leverkusen auf drei Positionen. Wolf kehrte nach überstandener Magenverstimmung für Beauchamp zurück. Der wieder genesene Saenko ersetzte dem am Fuß verletzten Charisteas. Für den mit einer Knochenabsplitterung aus der Partie gegen Bayer voraussichtlich bis zur Winterpause ausfallenden Argentinier Pinola spielte bei den Franken Schmidt auf der linken Abwehrseite.

Die Partie begann zerfahren und war geprägt vom aggressiven Zweikampfverhalten beider Teams. Bereits nach wenigen Sekunden foulte Zdebel Mintal, der zunächst mit schmerzverzerrtem Gesicht seinen mehrfach operierten linken Fuß hielt und behandelt werden musste, dann aber weiterspielen konnte. Bereits in der siebten Minute sah Schmidt nach hartem Einsteigen in Nähe der Mittellinie von Schiedsrichter Fandel die erste Gelbe Karte der Partie. Danach beruhigten sich die Gemüter.

In der Folge hatte der VfL zunächst mehr vom Spiel. Gegen die tief stehenden Nürnberger ergaben sich aber außer einem Distanzschuss von Bechmann, der knapp am Tor vorbei ging, keine gefährlichen Offensivaktionen. Nach und nach übernahmen die Franken dann die Initiative. Kristiansen hatte per Kopf und mit einem Rechtsschuss zwei guten Gelegenheiten, die Lastuvka mit Mühe entschärfen konnte (24. und 31.).

Nicht unverdient dann auch die Führung für den Club: Saenko setzte sich halblinks im Strafraum durch, hatte dann bei seiner Ablage zu Mintal etwas Glück. Der Slowake nahm direkt ab, Lastuvka warf sich in die Schussbahn und parierte, doch den Nachschuss schob Kluge überlegt ein (40.).

Dem VfL gelang die prompte Antwort. Concha spielte sich auf der rechten Seite frei und flankte scharf nach innen. Dort "stoppte" Schmidt das Leder unglücklich für Sestak, der aus kurzer Distanz nur noch abstauben musste (43.). Mit dem aus Sicht der Bochumer etwas schmeichelhaftem 1:1 ging es in die Halbzeitpause.

Mieciel, Spiranovic
Umkämpftes Duell: Spiranovic und der Torschütze zum zwischenzeitlichen 3:2, Mieciel.
© dpa

Zu Beginn des zweiten Abschnitts präsentiert sich der VfL nun wieder engagierter im Spiel nach vorne. Vor allem bei Standardsituationen wirkte die Nürnberger Abwehr nicht immer souverän. Bechmann scheiterte mit einem Schuss am glänzend reagierenden Blazek.

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Doch dann brachte erneut Kluge den Club in Führung. Der Mittelfeldspieler setzt sich auf der rechten Seite gegen Bönig durch und schoss aus halbrechter Position ins kurze Eck, Lastuvka rutschte dabei das Leder durch die Finger (60.). Wieder konnte der VfL schnell antworten und profitierte dabei von einem Abwehrfehler von Reinhardt. Dessen Querschläger kam im Strafraum zu Mieciel, der aus zentraler Position ins rechte Toreck einschob (62.).

Die Euphorie über den erneut schnellen Ausgleich münzte der VfL nur vier Minuten später in einen weiteren Treffer um. Nach Flanke von der rechten Seite fälschte Galasek den Ball unglücklich genau vor die Füße von Sestak, der am langen Pfosten nur noch vollenden musste (66.).

Die Franken wirkten danach geschockt. Doch dank einer wunderbaren Kopfballvorlage des starken Kluge, der damit auch am dritten Nürnberger Treffer maßgeblich beteiligt war, gelang doch noch der Ausgleich. Misimovic vollendete an alter Wirkungsstätte zum 3:3 (81.). Danach waren es dann die Bochumer, die konsterniert wirkten. Reinhardt und Adler hatten gute Möglichkeiten auf den Siegtreffer.

Auf Bochum wartet am nächsten Freitag in Dortmund eine schwere Aufgabe. Nürnberg spielt am Donnerstag im UEFA-Cup gegen Rapid Bukarest, danach geht es in der Bundesliga am Sonntag zum Derby beim FC Bayern.

29.09.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Lastuvka (4) - 
Concha (1,5) , 
Maltritz (3) , 
Yahia (4) , 
Bönig (5)    
Dabrowski (5)    
Zdebel (4,5) - 
Sestak (1,5)        
Ilicevic (4)        
Bechmann (5)    
Mieciel (3,5)    

Einwechslungen:
68. Imhof für Dabrowski
79. Drsek für Ilicevic
88. Fuchs für Bechmann

Trainer:
Koller
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Blazek (3) - 
Reinhardt (5)    
Wolf (2) , 
Spiranovic (4)    
Ra. Schmidt (4,5)    
Galasek (3)    
Kluge (1,5)            
Misimovic (3)    
Mintal (4,5)    
Kristiansen (5)    
Saenko (5)    

Einwechslungen:
71. Adler für Kristiansen
71. Kennedy für Saenko
77. Vidosic für Mintal

Trainer:
Meyer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kluge (40., Rechtsschuss, Mintal)
1:1
Sestak (43., Rechtsschuss, Concha)
1:2
Kluge (60., Linksschuss)
2:2
Mieciel (62., Rechtsschuss)
3:2
Sestak (66., Linksschuss, Concha)
3:3
Misimovic (81., Rechtsschuss, Kluge)
Gelbe Karten
Bochum:
Ilicevic
(1. Gelbe Karte)
,
Bönig
(1.)
Nürnberg:
Ra. Schmidt
(1. Gelbe Karte)
,
Spiranovic
(1.)
,
Galasek
(2.)
,
Kluge
(3.)
,
Reinhardt
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
29.09.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
18615
Spielnote:  3
offener Schlagabtausch und dramatische Torfolge nach mäßigem Beginn. Sehr intensives Kampfspiel, wenn auch mit technischen Unzulänglichkeiten.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
9:6
Schiedsrichter:
Herbert Fandel (Kyllburg)   Note 5
übersah die Abseitsstellung Kennedys vor dem 3:3. Hätte bei Zdebels Attacke gegen Kennedy auf Elfmeter entscheiden müssen (84.), zudem keine klare Linie bei persönlichen Strafen.
Spieler des Spiels:
Peer Kluge
Fing Dabrowskis Vorstöße ab, kurbelte an, mit gutem Auge und großem Aktionsradius, dazu noch zweifacher Torschütze.
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