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Energie Cottbus

 - 

VfL Wolfsburg

 

1:2 (1:1)

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Energie Cottbus
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Cottbus ans Tabellenende abgerutscht

Glückliche "Wölfe"

In einer niveauarmen Partie holt der VfL Wolfsburg drei Punkte bei Energie Cottbus und kann sich damit vom Tabellenende lösen. Die Lausitzer sind nach dieser Niederlage auf dem Boden und am Tabellenende angekommen. Petrik Sanders Stuhl wackelt sichtlich und droht umzufallen.

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Beide Teams waren nach fünf Spieltagen weit unter ihren Erwartungen gestartet und versuchten in diesem Spiel den ersten Schritt zur Wiedergutmachung. Energie-Coach Petrik Sander tauschte in seiner Startelf gegenüber dem 0:3 in Stuttgart auf drei Positionen. Da Silva und Cvitanovic kamen in der Defensive für Baumgart und Bassila zum Einsatz und im Mittelfeld durfte Aloneftis für Kioyo beginnen. Auch Felix Magath auf Seiten der Wolfsburger änderte seine Anfangsformation auf drei Positionen. Simunek durfte in der Innenverteidigung für Thiam beginnen, der dafür ins Mittelfeld rutschte. Dejagah, Boakye und Grafite mussten nach dem 1:2 gegen den KSC aus dem Team. Dafür übernahmen Dzeko und Baier das Spiel nach vorne.

Cottbus versuchte vom Anpfiff an Druck auf das Wolfsburger Tor zu entwickeln, rannte sich an einer gut stehenden Abwehr der "Wölfe" aber ein ums andere Mal fest. Der VfL seinerseits wartete auf Konter und hatte in der Anfangsviertelstunde keine Szene in der Offensive.

Durch viele Abspielfehler machte sich der FC Energie das Angriffsspiel selbst schwer und brachte kaum einen Ball vor das Wolfsburger Tor. Einzig ein 20-Meter-Schuss von Skela in der 11. Minute beschäftigte Jentzsch im VfL-Tor.

Nach 15 Minuten starteten die "Wölfe" erste gefährliche Konterangriffe, die auch sofort zum Erfolg führten. Marcelinho überbrückte in der 22. Minute schnell das Mittelfeld, ließ da Silva aussteigen und spielte zum völlig freien Dzeko, der mit einem überlegten Schlenzer von der Strafraumgrenze Piplica keine Chance ließ.

In der Folgezeit versuchte der VfL Wolfsburg den Schockzustand, der bei den Lausitzern herrschte, auszunutzen, ließ jedoch die letzte Konsequenz im Ausnutzen der Torchancen vermissen. Dies rächte sich in der 32. Minute: Aloneftis spielte Sörensen einen Steilpass in den Lauf. Der Däne war eigentlich schon an dem aus dem Tor gestürzten Jentzsch gescheitert, doch der Wolfsburger Torwart ließ den Ball gegen den linken Fuß von Sörensen prallen. Damit konnte er den Abpraller erreichen und locker einschieben.

Nach der Niederlage geht es um seinen Kopf: Petrik Sander
Nach der Niederlage geht es um seinen Kopf: Cottbus´ Trainer Petrik Sander
© dpaZoomansicht

Der Ausgleich brachte Energie Cottbus zurück ins Spiel. Mit mehr Ballbesitz belagerten die Lausitzer bis zum Halbzeitpfiff die Wolfsburger Hälfte, ohne jedoch echte Durchschlagskraft im Angriff zu entwickeln. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten Rangelov und Aloneftis gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch.

Nach Wiederbeginn hatte zunächst der VfL Wolfsburg die erste Chance, doch Baiers Schuss wurde von Kukielka abgeblockt (47.). Doch auch die Cottbuser blieben dran. Sörensen zwang in der 49. Minute Jentzsch zu einer Glanzparade und war auch in der 61. Minute in aussichtsreicher Position. Doch auch hier fand er im Wolfsburger Keeper seinen Meister.

Wolfsburg versuchte zwar dagegen zu halten, doch vieles in der Offensive der Magath-Schützlinge blieb Stückwerk. Viele Zuspiele gingen ins Nichts, so dass Piplica im Cottbuser Tor kaum gefordert wurde und der FC Energie immer besser ins Spiel kam.

Cottbus kämpfte und rackerte über die Dauer der zweiten Hälfte unverdrossen weiter, doch auch die Aktionen der Lausitzer waren zu ungenau, um das Wolfsburger Tor entscheidend in Gefahr zu bringen. Das Spiel plätscherte ereignislos vor sich hin.

Erst in der Schlussphase nahm die Partie noch einmal Fahrt auf. Zunächst setzte Sörensen einen Direktschuss knapp neben das Tor (80.), doch dann verloren die Lausitzer unglücklich das Spiel. In der 83. Minute hatte sich der eingewechselte Dejagah auf der rechten Seite durchgesetzt und in die Mitte geflankt. Die Cottbuser Abwehr brachte den Ball nicht weg, den sich dafür Josue schnappte. Der Brasilianer legte auf für Krzynowek, der aus zehn Metern Piplica keine Chance ließ.

Der FC Energie bäumte sich in den letzten Minuten noch einmal auf, doch zwei Chancen von Shao (88.) und Ziebig (90.) wurden unglücklich vergeben, so dass die Niederlage für Cottbus besiegelt war.

Mit dem Sieg im Rücken kann der VfL Wolfsburg am kommenden Dienstag vielleicht gegen Bremen bestehen, während die Lausitzer nach dieser Enttäuschung am Mittwoch als krasser Aussenseiter bei den Münchner Bayern zum Oktoberfest-Spiel antreten müssen. Ob Petrik Sander dann noch der Trainer des FC Energie sein wird, steht in den Sternen.

22.09.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Piplica (3,5) - 
da Silva (4,5) , 
Mitreski (4) , 
Kukielka (5) , 
Cvitanovic (4)        
Rost (3,5) - 
Skela (4) - 
S. Angelov (4)    
Aloneftis (3,5)    
Sörensen (3)    
Rangelov (3,5)    

Einwechslungen:
67. Shao für Rangelov
71. Ziebig für Cvitanovic
84. Baumgart für Aloneftis

Trainer:
Sander
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Jentzsch (4,5) - 
Riether (4) , 
Simunek (3) , 
Quiroga (3,5) , 
M. Schäfer (4)    
Josué (3) , 
Thiam (3) - 
Baier (4,5) , 
Marcelinho (4)    
Krzynowek (3,5)    
Dzeko (3,5)        

Einwechslungen:
64. Dejagah für M. Schäfer
77. Radu für Dzeko
88. V. Munteanu für Marcelinho

Trainer:
Magath

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dzeko (22., Rechtsschuss, Marcelinho)
1:1
Sörensen (31., Rechtsschuss, Aloneftis)
1:2
Krzynowek (83., Linksschuss, Josué)
Gelbe Karten
Cottbus:
Cvitanovic
(2. Gelbe Karte)
,
S. Angelov
(2.)
Wolfsburg:
-

Spielinfo

Anstoß:
22.09.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
15269
Spielnote:  4
ein Spiel mit wenig konstruktiven Spielzügen und dementsprechend wenigen Höhepunkten. Erst die letzten zehn Minuten sorgten für erhöhten Pulsschlag.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
9:9
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 3
nicht ohne Fehler, wie bei der einen oder anderen Abseitsentscheidung, aber letztlich solide und ohne Probleme mit der Spielleitung
Spieler des Spiels:
Jan Simunek
Der 20-jährige Tscheche war bester Zweikämpfer auf dem Rasen und bot in der Innenverteidigung eine weitestgehend fehlerfreie Partie.
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