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Bayer 04 Leverkusen

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Werder Bremen

 
Bayer 04 Leverkusen

0:1 (0:0)

Werder Bremen
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Bayer 04 Leverkusen
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










Bremen qualifiziert sich für Champions League

Bayer nicht nach Europa

In einer vor der Pause mäßigen, nach dem Wechsel aber sehr attraktiven Bundesligabegegnung behielt Werder Bremen knapp die Oberhand und machte somit die Champions-League-Qualifikation klar. Bayer verpasste durch die Niederlage hingegen einen UEFA-Cup-Platz und kann sich nun nicht einmal mit dem UI-Cup trösten.

Simon Rolfes schneller als Hugo Almeida
Hier zwar schneller als Almeida, dennoch verpasste Simon Rolfes mit Bayer den UEFA-Cup-Einzug.
© dpaZoomansicht

Leverkusens Trainer Michael Skibbe nahm zum Saisonfinale nach dem 2:1-Sieg in Rostock drei Wechsel an seiner Anfangsformation vor. Friedrich, Gresko und Freier ersetzten Sinkiewicz (Kreuzbandriss), Sarpei und Risse. Werders Coach Thomas Schaaf musste im Vergleich zum 6:1-Kantersieg gegen Hannover verletzungsbedingt zweimal austauschen. Im Tor stand Vander für Wiese (Entzündung im Knie), Özil vertrat Jensen (Muskelfaserriss).

Beide Mannschaften starteten sehr vorsichtig in das "Europa-Endspiel" und stellten defensive Aspekte zunächst in den Vordergrund. Nach sieben Minuten drang mit Paul Freier erstmals ein Akteur vielversprechend in den gegnerischen Strafraum ein, Naldo hatte aber aufgepasst und klärte zur Ecke.

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Es waren in der Folge zunächst die Leverkusener, die offensiv öfter in Erscheinung traten, gute Torchancen hatte die Bayer-Elf aber nicht zu verzeichnen. Weder Vidals Kunstschuss aus über 30 Metern (8.), noch Barnettas Versuch von der Strafraumkante (11.) brachten Werder-Keeper Vander in Bedrängnis. Die vorerst beste Gelegenheit hatte nach 17 Minuten erneut Barnetta, nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen blieb der Schweizer allein vor Vander aber am Keeper hängen. In der ausgeglichenen, im Mittelfeld mitunter harten Begegnung musste Werder bis zur 24. Minute auf seine erste gute Chance warten. Nachdem Diego zwei Gegenspieler abgehängt hatte, passte der Brasilianer im Strafraum flach in die Mitte, wo Almeida aber zu spät kam.

Viel bekamen die 22.500 Zuschauer in der ausverkauften BayArena wahrlich nicht zu sehen. Viele Unterbrechungen hemmten etwas den Spielfluss, vor den Toren wurde es nur ganz selten spektakulär. Dennoch bot sich der Skibbe-Elf noch vor dem Wechsel die große Möglichkeit zum 1:0. Vidal fand mit einer guten Flanke Barbarez, der per Kopf in die Mitte zu Bulykin verlängerte. Der Russe kam minimal zu spät und rutschte um Zentimeter am Leder vorbei (35.), ehe Freier mit einem harmlosen Schuss aus 16 Metern halbrechter Position den Schlusspunkt unter eine mäßige erste Hälfte setzte (37.).

Leverkusen fand besser in den zweiten Durchgang, auch wenn Werder die erste Chance hatte. Der eingewechselte Owomoyela wurde kurz vor dem Tor aber von Castro gestoppt (47.). Dann aber drehte Bayer auf. Dum vernaschte Fritz im Strafraum, sein Schuss wurde jedoch zur Ecke abgefälscht. Wenig später schoss Castro drüber (54.), ehe Bayer die große Möglichkeit zum 1:0 hatte. Der agile Castro setzte sich auf der rechten Seite durch, passte flach nach innen, wo Bulykin für Dum durchließ, der die Kugel allerdings knapp neben den Pfosten jagte (56.).

Die Partie hatte nun alles, was ihr vor der Pause fehlte. Rosenberg erlief kurz vor der Grundlinie einen langen Pass, legte mit viel Übersicht zurück zu Borowski, der direkt zu Diego weiterleitete. Der Brasilianer hatte das leere Tor vor sich, zögerte aber viel zu lange und wurde letztlich entscheidend beim Abschluss gestört (61.). Sieben Minuten später hatte Borwowski das 0:1 auf dem Fuß, nach tollem Diego-Pass zielte der Nationalspieler aus der Drehung aber drüber (68.).

Es ging nun hin und her. Der eingewechselte Gekas traf alleine vor Vander nur das Außennetz (69.), Sekunden später scheiterte Barnetta aus 20 Metern am Pfosten (70.). Das Match befand sich nun auf des Messers Schneide und kippte letztlich auf die Bremer Seite. Bei einem Konter gelangte die Kugel von Klasnic zu Frings, der nur noch Gekas vor sich hatte und dann quer zu Rosenberg legte. Alleine vor Adler behielt der Schwede die Ruhe und schob locker zum 0:1 ein (80.). Bayer kam in der Schlussphase nicht mehr zurück. Stattdessen hatte Klasnic auf der Gegenseite die Gelegenheit, sich mit einem Tor aus Bremen zu verabschieden, schob das Leder alleine vor Adler jedoch am Tor vorbei (87.)

Für alle Nationalspieler geht ab dem 7. Juni die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz los, ehe auch sie in die Sommerpause dürfen. Am 9. und 10. August steht dann die erste Runde im DFB-Pokal an, bevor zwischen dem 15. und 18. August der erste Spieltag der Saison 2008/09 stattfindet.

17.05.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (3) - 
Castro (2) , 
Gresko (4,5)        
Vidal (2,5)    
Rolfes (3,5) - 
Freier (4)    
Barbarez (4)    
Barnetta (3,5) - 
Bulykin (4)    

Einwechslungen:
46. Dum (3,5) für Freier
66. Gekas für Bulykin
81. Risse für Gresko

Trainer:
Skibbe
Werder Bremen
Aufstellung:
Vander (3,5) - 
Fritz (3,5) , 
Mertesacker (3) , 
Naldo (3) , 
Pasanen (4,5) - 
Frings (2)    
Borowski (3) , 
Özil (5)    
Diego (3)        
Rosenberg (3)    
Hugo Almeida (4,5)    

Einwechslungen:
46. Owomoyela (4) für Özil
57. Klasnic (3) für Hugo Almeida
77. Niemeyer für Diego

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rosenberg (80., Rechtsschuss, Frings)
Gelbe Karten
Leverkusen:
Vidal
(6. Gelbe Karte)
,
Barbarez
(7.)
,
Gresko
(5., gesperrt)
Bremen:
Frings
(6. Gelbe Karte)
,
Diego
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
17.05.2008 15:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
22500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
eine zerfahrene Partie, die allerdings nach der Pause rassiger wurde und aufgrund einiger Chancen auf beiden Seiten an Dramatik gewann.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
5:1
Schiedsrichter:
Michael Kempter (Sauldorf)   Note 3,5
offenbarte einige Probleme in der Bewertung von Zweikämpfen; pfiff mitunter etwas kleinlich, aber ohne große Fehler.
Spieler des Spiels:
Torsten Frings
Steigerte sich mit zunehmender Spieldauer, trieb Werder an und bereitete den Siegtreffer dank seiner Dynamik wunderschön vor.
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