Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

VfL Bochum

 - 

Hertha BSC

 

1:1 (1:1)

Seite versenden

VfL Bochum
Hertha BSC
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.







Hertha kann ohne Pantelic nicht gewinnen

Yahia rettet Punkt für den VfL

Es bleibt dabei: Ohne Pantelic kann die Hertha nicht gewinnen. Obwohl sie in Bochum über weite Strecken die bessere Mannschaft war, stand am Ende eine Punkteteilung zu Buche. Der VfL war aus dem Spiel heraus kaum zwingend und ließ sich bietende Konterchancen leichtfertig verstreichen. Die Berliner verpassten es nach der Pause nachzulegen, weil die Konsequenz vor dem Tor fehlte.

Yahia und Lustenberger
Lufthoheit: Yahia setzt sich im Kopfballduell gegen den Berliner Lustenberger durch.
© dpaZoomansicht

Bochums Trainer Marcel Koller setzte auf die gleiche Elf, die 1:3 bei den Bayern unterlag, weil Zdebel (Faserriss) und Dabrowski (Augenbogen- und Kieferbruch) weiterhin ausfielen.

Hertha-Coach Lucien Favre veränderte sein Team im Vergleich zum 1:2 gegen Bremen auf einer Position. Ebert, der zuletzt auf Grund von Leistenbeschwerden pausieren musste, rückte für Raffael (Muskelfaserriss im Oberschenkel) in die Startformation. Im Sturm fehlte weiterhin Pantelic (Wadenprobleme), so dass erneut André Lima auflief.

- Anzeige -

Den besseren Start hatte die Heimelf, die sofort Druck aufbaute und dabei auch von vielen Ballverlusten der Berliner im Spielaufbau profitierte. In der zweiten Minute wurde Keeper Drobny erstmals mit einem Freistoß von Azaouagh getestet. Eine schöne Aktion von Sestak, der sich über die rechte Außenbahn durchsetzte wurde nicht belohnt, weil Auer in der Zentrale den Pass nicht unter Kontrolle bekam (5.).

In der Folge dominierten beide Defensivreihen, der Ball führende Spieler wurde sofort attackiert und viele Fehler waren die Folge. War Berlin, das sich jetzt mehr Spielanteile erarbeitete, in Ballbesitz, zog sich der VfL blitzschnell weit zurück und einzig Auer hielt die Stellung, so dass sich kaum Platz bot. Die Führung fiel trotzdem: Als Skacel einen Freistoß von der rechten Außenbahn mit links vors Tor flankte, versuchte André Lima an den Ball zu kommen, wurde aber von Yahia behindert. Lastuvka, sichtlich irritiert, musste mit ansehen, wie der Ball aufsprang und unter der Latte landete (28.).

Berlin war jetzt das bessere Team, dem aus dem Spiel heraus aber auch kaum etwas gelang. Immerhin brachten jeweils die Freistöße von Skacel Gefahr (34., 39.). Vor der Pause nahm die Partie endlich Fahrt auf. Für den VfL gab Imhof einen wuchtigen Volleyschuss ab, der genau gepasst hätte, aber Drobny war mit einer schönen Parade zur Stelle (40.). Dann nahm sich Kacar ein Herz und marschierte durch die VfL-Abwehrreihe, fand dann allerdings nicht zum Abschluss und auch der Versuch André Lima ins Spiel zu bringen, scheiterte (41.). Es sollte sich rächen. Auf der anderen Seite trat Azaouagh einen Freistoß vors Tor. Simunic ging halbherzig ran, verpasste und Yahia köpfte aus zwei Metern zum etwas glücklichen Ausgleich ein.

Yahia
Ausgleich: Yahia nutzt einen Abwehrfehler zu seinem Kopfballtreffer
© dpa

Die Hertha präsentierte sich nach der Pause sofort hellwach und brachte die Defensive der Gäste jetzt ein ums andere Mal in Verlegenheit. Die beste Möglichkeit resultierte aus einer Flanke von Chahed, die Mineiro an den Pfosten köpfte (47.). Die Kaltschnäuzigkeit eines Pantelic wurde in dieser Phase allerdings bitterlich vermisst. Die Koller-Elf wirkte unkonzentriert, was bei Keeper Lastuvka begann, der teilweise unsicher agierte und bei Auer endete, der kaum Bälle sah. Zu oft wurde der Ball einfach hoch in den Strafraum geschlagen, weil schlichtweg die Anspielstationen fehlten, was die Hertha vor wenig Probleme stellte. Ein Distanzschuss von Schröder war zu wenig (62.).

Immerhin fand der VfL-Torhüter wieder seine Sicherheit und vereitelte eine Großchance, als André Lima alleine auf ihn zulaufend scheiterte (64.). Tragisch, dass er wenig später mit einer Oberschenkelverletzung vom Feld musste, so dass Renno zum Einsatz kam (69.). Weil Berlin weiter die Entscheidung suchte, ergaben sich für die Hausherren Konterchancen, die fahrlässig vergeben wurden. Als Sestak den völlig freistehenden Byelik anspielte, schoss der aus sieben Metern genauso weit am Tor vorbei (76.).

In den letzten Minuten kam Bochum nochmal etwas auf, aber zum Abschluss fand es in seinen Aktionen nicht mehr.

Die englische Woche fordert beide Mannschaften bereits am Dienstag erneut. Dabei muss Bochum in Wolfsburg antreten und Hertha hat den Hamburger SV zu Gast.

12.04.08
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Lastuvka (3,5)    
Pfertzel (4,5) , 
Maltritz (4,5) , 
Yahia (4)    
Bönig (4) - 
Imhof (3,5) - 
Schröder (4) - 
Azaouagh (4) , 
Fuchs (4)    
Sestak (5) , 
Auer (5)    

Einwechslungen:
62. Byelik für Auer
69. Renno für Lastuvka
83. Bechmann für Fuchs

Reservebank:
Concha
,
Drsek
,
Epalle
,
Grote

Trainer:
Koller
Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (3,5) - 
Chahed (4) , 
Simunic (5) , 
Skacel (3)    
Kacar (3,5) , 
Mineiro (4) - 
Lustenberger (4)    
Piszczek (3,5)    
Ebert (3,5) - 

Einwechslungen:
83. Dardai     für Lustenberger
85. Bieler für Piszczek

Trainer:
Favre

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Skacel (28., direkter Freistoß, Linksschuss)
1:1
Yahia (42., Kopfball, Azaouagh)
Gelbe Karten
Bochum:
-
Hertha:
Dardai
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
12.04.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
20883
Spielnote:  5
wenig Tempo, kaum Höhepunkte, etliche Stockfehler: Das war Fußball mit ganz geringem Spaßfaktor.
Chancenverhältnis:
3:4
Eckenverhältnis:
6:1
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 4
leitete umsichtig und souverän, war stets auf Ballhöhe und im Bilde - nur in der 88. Minute nicht: Da hätte er bei der Attacke von Simunic an Byelik auf Elfmeter entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Rudolf Skacel
Umtriebig, mit guter Ballbehandlung, Torschütze zum 0:1 und einer der wenigen Lichtblicke in ansonsten düsteren 90 Minuten.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -