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Hertha BSC

 - 

Werder Bremen

 

1:2 (1:1)

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Hertha BSC
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Erster Werder-Sieg nach vier Spielen ohne "Dreier".

Frings flankt - Borowski trifft

Nach einer aufregenden Anfangsphase dominierten die Bremer das Geschehen auf dem Rasen lange Zeit und kamen durch Borowski spät zu einem für die Norddeutschen sehr wichtigen "Dreier". Werder bleibt damit im Rennen um die Champions-League-Plätze gut postiert. Hertha findet sich weiterhin im Niemandsland der Tabelle wieder.

Bremens Klasnic (re.) gegen Berlins Chahed.
Hart bedrängt: Bremens Klasnic (re.) gegen Berlins Chahed.
© dpaZoomansicht

Bei den Berlinern musste Coach Lucien Favre nach der 1:2-Pleite in Cottbus auf Topstürmer Pantelic (Wade) verzichten. Auch von Bergen war nicht einsatzfähig (Muskelfaserriss). Dafür versuchte sich Millionenmann André Lima im Angriff und Simunic verteidigte für den Schweizer. Bei Werder musste Trainer Thomas Schaaf ebenfalls verletzungsbedingt umdisponieren. Jensen (Muskelfaserriss) und Hunt (Adduktorenprobleme) reisten nicht mit an die Spree. Im Vergleich zum bitteren 1:2 gegen Duisburg liefen Rosenberg und Borowski auf. Hinten links verteidigte Pasanen für Boenisch, der sich auf der Bank wiederfand.

Wer im Berliner Olympiastadion zu Beginn noch nicht auf seinem Platz saß, verpasste den Blitzstart von Werder Bremen. Fritz spielte einen Ball von der rechten Seite aus flach an den Fünfmeterraum, Rosenberg schaltete schneller als Simunic und düpierte Drobny aus kurzer Distanz (1.). In hohem Tempo ging es nun hin und her, denn die Hertha zeigte sich keineswegs geschockt. Raffael scheiterte nach einem schönen Dribbling an Wiese (3.) und wenig später stand es wieder Pari. Skacel zirkelte einen Freistoß von der rechten Seite auf den Elfmeterpunkt, André Lima spekulierte richtig und köpfte an Wiese vorbei den Ausgleich (10.).

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In der Folge beruhigten sich die Gemüter auf dem Platz, beide Teams suchten nun ihre Linie und Werder fand diese am schnellsten. Die Hanseaten besaßen die reifere Spielanlage, suchten immer wieder kontrolliert den weg vor das Tor der Gastgeber. Aber hinten stand die "alte Dame" richtig sicher, machte die Räume eng und ließ kaum etwas zu. Nur bei einem Kopfball von Borowski zeigte sich die Dreierkette indisponiert und Rosenberg kam völlig frei aus zehn Metern zum Abschluss. Der Schwede zog auch sofort ab, traf aber nur Drobny und vergab (24.).

Die Hertha spielte aufgrund der Bremer Überlegenheit jetzt vornehmlich auf Konter und versuchte, mit schnellen Pässen in die Spitze das Mittelfeld zu überbrücken. Das gelang aber viel zu selten. Gefährliche Szenen vor dem Tor der Bremer blieben bis zur Pause Mangelware. Auch auf der Gegenseite konnten sich Klasnic und Rosenberg nicht mehr entscheidend durchsetzen, nur ein Freistoß des Kroaten aus 18 Metern sorgte noch einmal im WM-Finalstadion für Aufregung. Doch auch diese Situation überstanden die Berliner unbeschadet (45.).

Zum Seitenwechsel nahm Lucien Favre dann Raffael aus der Partie, Okoronkwo kam neu ins Spiel. An der Konstellation des Spiels änderte dies aber gar nichts. Im Gegenteil: Werder ließ nun deutlich nach, das Zusammenspiel der Offensivkräfte funktionierte gar nicht mehr. Und Hertha hatte die Chance zur Führung. Aber Kacar verpasste mit einem Flachschuss nur knapp das Ziel (48.) und Piszczek fehlte nach einem schnellen Gegenstoß die Übersicht, auf den freistehenden André Lima abzuspielen (54.).

Nationalspieler Borowski (re.).
Kam zurück und traf gleich: Nationalspieler Borowski (re.).
© dpa

Nach einer knappen Stunde Spielzeit reagierte Thomas Schaaf und stellte um: Klasnic und Baumann mussten weichen, mit Hugo Almeida und Özil kamen frische Offensivkräfte auf den Rasen, Frings rückte auf die Sechser-Position. Bis sich diese Umstellung auszahlen sollte, mussten die Norddeutschen aber noch eine Schrecksekunde überstehen. André Lima prüfte mit einem satten Schuss die Festigkeit der Bremer Latte (70.). Kurz darauf machte es Werder dann besser. Borowski nahm einen langen Ball von Frings im Strafraum traumhaft an und verwandelte sicher aus zehn Metern (73.).

Die letzte Viertelstunde kontrollierten die Bremer dann die Begegnung souverän und hielten die Berliner weit vom eigenen Strafraum fern. Es blieb bei einem hart erarbeiteten knappen Auswärtserfolg der Grün-Weißen - es war der erste Sieg für die Schaaf-Elf nach vier vergeblichen Anläufen.

Hertha BSC reist am nächsten Spieltag ins Ruhrgebiet. Am Samstag tritt man dort um 15:30 beim VfL Bochum an. Für Werder Bremen steht zur gleichen Zeit zu Hause gegen Schalke ein wichtiges Spiel im Streit um die Champions-League-Qualifikation an.

05.04.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (3,5) - 
Chahed (3,5) , 
A. Friedrich (3,5)    
Simunic (4) - 
Mineiro (3,5) - 
Piszczek (5) , 
Lustenberger (4,5)    
Kacar (3) , 
Skacel (4)    
Raffael (4)    
André Lima (2,5)    

Einwechslungen:
46. S. Okoronkwo (5) für Raffael
78. Grahn für Lustenberger
78. Dardai für Skacel

Trainer:
Favre
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Fritz (3,5) , 
Mertesacker (2,5) , 
Naldo (4) , 
Pasanen (3) - 
Baumann (4)    
Frings (3,5)        
Borowski (3)    
Diego (4,5) - 
Rosenberg (3)    
Klasnic (5)    

Einwechslungen:
59. Özil (4) für Baumann
59. Hugo Almeida (4) für Klasnic
84. Vranjes für Frings

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rosenberg (1., Rechtsschuss, Fritz)
1:1
André Lima (10., Kopfball, Skacel)
1:2
Borowski (73., Linksschuss, Frings)
Gelbe Karten
Hertha:
A. Friedrich
(6. Gelbe Karte)
Bremen:
Frings
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
05.04.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
59728
Spielnote:  4,5
in den ersten Minuten ein offener Schlagabtausch, mit fortwährender Spieldauer ein großer Langweiler.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
großzügige Linie, die er bis zum Ende durchhielt, hätte lediglich Baumann (50., Foul an Piszczek) verwarnen müssen.
Spieler des Spiels:
Per Mertesacker
Überragende Zweikampfwerte. War verglichen mit seinem bisweilen wackligen Partner Naldo der Stabilisator der Bremer Deckung.
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