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VfB Stuttgart

 - 

Hansa Rostock

 

4:1 (0:0)

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VfB Stuttgart
Hansa Rostock
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.















Rostock bleibt auch im zwölften Anlauf beim VfB ohne Sieg

VfB kontert eiskalt

Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte erhöhten beide Teams nach der Pause das Tempo. Rostock hielt lange mit und hatte gute Chancen, wurde von den Schwaben in der Schlussphase aber eiskalt ausgekontert. Der VfB setzt seine Aufholjagd fort und darf wieder von einem UEFA-Cup-Platz träumen.

Meira und Kern
Ausgebremst: Fernando Meira stoppt den Rostocker Enrico Kern.
© dpaZoomansicht

Stuttgarts Trainer Armin Veh musste nach dem 1:1-Remis in Bochum Hilbert (Gelbsperre) ersetzen, für den der genesene Khedira zum Einsatz kam. Im Sturm durfte neben Cacau wieder Gomez von Beginn an ran.

Im Vergleich zum 0:0 gegen die Hertha stellte Hansa-Coach Frank Pagelsdorf sein Team auf drei Positionen um: Nach Gelbsperre kehrte Rahn neben Gledson und Yelen wieder zurück in die Startformation. Für Sebastian und Agali blieb nur die Bank, während Menga nicht zum Kader gehörte.

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Stuttgart war von Beginn an darum bemüht, das Spiel zu kontrollieren. Aber Rostock stand in der Defensive mit den zwei Sechsern Bülow und Rathgeb vor der Abwehr gut organisiert und ließ den Schwaben kaum Platz zum kombinieren. So war die Anfangsphase von vielen Fehlpässen geprägt. Immer wieder wurde Gomez mit langen Bällen aus dem Mittelfeld heraus gesucht, gefunden wurde er indes nicht. Rostock agierte immer mutiger und versuchte es mit Stein einige Male über die linke Seite, seine Flanken fanden allerdings keine Abnehmer.

Da auf beiden Seiten kein Durchkommen war, versuchte Hitzlsperger einen Freistoß aus über 30 Metern direkt aufs Tor zu schießen, doch der Schuss war schwach und verfehlte obendrein das Ziel (21.). Die beste Einschussmöglichkeit hatte noch Cacau, als eine Faustabwehr von Keeper Wächter bei ihm landete. Aus 14 Metern schoss der Brasilianer den Ball aber weit am Tor vorbei (29.).

Auf der anderen Seite versuchte sich Kern aus neun Metern mit einem Seitfallzieher, der zur sicheren Beute von Torhüter Ulreich wurde (32.). Rostock wählte weiterhin vor allem die Außenbahnen, da nicht konsequent nachgerückt wurde, fehlten bei den Hereingaben dann die Anspielstationen. Endlich, kurz vor der Pause, nahm die Partie etwas an Fahrt auf. Erst vergab Kern aus kurzer Distanz (39.). Eine Minute später tauchte Bartels alleine vor Ulreich auf und setzte den Ball wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Beim VfB ging aus dem Spiel heraus nichts, immerhin sorgten zwei Freistöße von Magnin (42.) und Pardo (43.) für Gefahr.

Die Veh-Elf hatte nach der Pause gleich zwei weitere Möglichkeiten durch Gomez, der aber jeweils nicht zum Abschluss fand, weil er den Ball nicht unter Kontrolle bekam. Der erste Eindruck täuschte nicht und die Schlagzahl wurde deutlich erhöht. Zunächst nutzte Gledson die Hand, um einen Pass von Gomez abzuwehren, was einen Handelfmeter nach sich zog, den Pardo sicher verwandelte (52.). Der VfB setzte mit Meira sofort nach. Die Flanke des Portugiesen verlängerte Orestes unglücklich per Kopf zu Cacau, der aus fünf Metern mit einem satten Schuss unter die Latte das 2:0 erzielte (54.).

Pardo
Eröffnete den Torreigen: Pardo (2.v.l.) erzielte per Handelfmeter das 1:0.
© dpa

Wer glaubte, dass Rostock jetzt auseinander fiel, sah sich schnell eines besseren belehrt. Nach einem Freistoß von Yelen aus dem linken Halbfeld markierte Orestes im Luftduell mit Gomez den Anschluss für Hansa (56.). Wieder nur vier Minuten später scheiterte Cacau an der Latte. Dann nahm der VfB wieder Tempo heraus und übergab das Spiel an die Gäste, während die Schwaben auf Konterchancen lauerten. Dieser Plan ging in der 76. Minute fast auf. Boka schickte Gomez, der Keeper Wächter stehen ließ und dann locker einschieben wollte. Orestes rutschte gerade noch rechtzeitig heran und klärte in höchster Not.

Die Pagelsdorf-Elf gab nicht auf und hatte auch ihre Chancen. Die beste Möglichkeit hatte Bülow, der aus kurzer Distanz mit einem verunglückten Abschluss an Ulreich scheiterte (86.). Auf der anderen Seite wurde die Nachlässigkeit bitter bestraft, als Gomez einen Konter, eingeleitet von Beck, eiskalt abschloss (87.). Und es kam noch schlimmer, als Hitzlsperger in der Nachspielzeit erneut Gomez schickte. Diesmal passte er zu Bastürk, der ins leere Tor zum 4:1-Endstand einschob (90.+2).

Der VfB Stuttgart versucht seine Serie von zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage am Sonntag in Hannover fortzusetzen, während Rostock bereits am Freitag gegen den VfL Wolfsburg im Abstiegskampf gefordert ist.

22.03.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Osorio (4)   
Delpierre (3) , 
Magnin (3)      
Pardo (3,5)    
Khedira (4) , 
Hitzlsperger (3) - 
Bastürk (3,5)    
Cacau (2)    
Gomez (2)       

Einwechslungen:
63. Boka für Magnin
83. Beck für Osorio
90. + 2 Radu für Gomez

Trainer:
Veh
Hansa Rostock
Aufstellung:
Wächter (3,5) - 
Langen (4,5) , 
Orestes (4)    
Gledson (5,5) , 
Stein (3,5) - 
Bülow (3) , 
Rathgeb (4)   
Bartels (4)   
C. Rahn (3,5)   
Yelen (4,5)   
E. Kern (3,5)

Einwechslungen:
79. Pearce für C. Rahn
79. Shapourzadeh für Yelen
83. Agali für Rathgeb

Trainer:
Pagelsdorf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Pardo (52., Handelfmeter, Rechtsschuss)
2:0
Cacau (54., Rechtsschuss)
2:1
Orestes (56., Kopfball, Yelen)
3:1
Gomez (87., Linksschuss, Beck)
4:1
Bastürk (90. + 2, Rechtsschuss, Gomez)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Magnin
(3. Gelbe Karte)
Rostock:
Bartels
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
22.03.2008 15:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion
Zuschauer:
48000
Spielnote:  3
nach lahmer Anfangsphase flott, recht ansehnlich, torreich und spannend bis kurz vor Schluss.
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 4
brachte Stuttgart um zwei vorzügliche Torchancen, als er einmal fälschlicherweise ein Foul von Cacau (29.) und einmal Cacau fälschlicherweise im Abseits (74.) sah. Ansonsten in einer anständigen Partie kaum gefordert.
Spieler des Spiels:
Mario Gomez
Drehte nach der Pause auf und war an drei VfB-Toren beteiligt ? inclusive des 1:0, als er die Vorarbeit zu Gledsons Handspiel leistete.
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