Gestern Galatasaray, heute Schalke, morgen Bochum, dann Hamburg. Der Terminkalender ist randvoll. Während andere 20-Jährige gemütlich abhängen, lebt Gonzalo Castro seinen stressigen Traum. Bundesligaprofi, Nationalspieler. Die EM lockt, vor allen Dingen nach Auftritten wie am Samstag. Ob hinten rechts oder links, ob zentral defensiv oder halbrechts davor - der kleine Mann spielt alles. Und oft so gut wie gegen Schalke. Da zog er zunächst Rakitic und später Lövenkrands den Zahn. Setzte Zeichen und marschierte, als Schalke müde wurde. Und legte so die Basis für den Erfolg.
Frank Lußem





















