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1. FC Nürnberg

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Energie Cottbus

 
1. FC Nürnberg

1:1 (0:0)

Energie Cottbus
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1. FC Nürnberg
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.








Nürnberg und Cottbus bleiben auf Abstiegsrängen

Sörensen schlägt prompt zurück

In einem vor allem vor der Pause schwachen Abstiegsduell, in dem der 1. FC Nürnberg die Partie mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff bekam, trennten sich der FCN und Cottbus für beide Seiten unbefriedigend remis. Der Club verpasste es, nach einer knappen Stunde die Führung zu halten, und musste nur Sekunden nach dem 1:0 den Ausgleich hinnehmen.

Mintal gegen Bassila
Bezeichnende Szene für den ersten Durchgang: Während der Ball eine untergeordnete Rolle spielte, bekämpften sich Nürnberg und Cottbus, wie hier Mintal und Bassila.
© dpaZoomansicht

Nürnbergs Trainer Thomas von Heesen musste nach dem unglücklichen 2:2 gegen Benfica Lissabon einmal wechseln. Für den in der Liga Gelb-Rot-gesperrten Saenko lief der wiedergenesene Mintal (nach Innenbanddehnung) auf. Nach abgesessener Gelbsperre war damit auch Galasek wieder mit dabei. Energie-Coach Bojan Prasnikar sah nach der 0:2-Heimniederlage gegen Dortmund keine Veranlassung, seine Elf zu verändern.

Cottbus kam besser aus den Startlöchern. Der Prasnikar-Elf gehörten die Anfangsminuten, während Nürnberg große Mühe hatte, die Partie in den Griff zu bekommen. Auch wenn keine Mannschaft zunächst Torchancen verbuchen konnte, so waren es dennoch die Gäste, die einen Tick wacher wirkten. Nürnberg war die bedrohliche Lage in der Tabelle stärker anzumerken als den Gästen. Dem von Heesen-Team unterliefen außergewöhnlich viele Fehler in der Ballannahme.

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Die Franken bekamen das Duell mit zunehmender Spieldauer langsam unter Kontrolle, und es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die sich allerdings auf äußerst überschaubarem Niveau bewegte. Beide Mannschaften legten ihr Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive und vermieden jegliches Risiko, um nicht den ersten Fehler zu begehen. Die Kontrahenten neutralisierten sich weitgehend in der neutralen Zone und ließen vorerst keinerlei Offensivaktionen der Gegenseite zu. Eine gute halbe Stunde mussten die Zuschauer auf die erste Torgelegenheit warten, dann aber wurde der Club stärker.

Ein erster gelungener Angriff über Engelhardt, der mit seiner Hereingabe Koller zwar nicht fand, sich dafür aber immerhin einen Eckstoß erarbeitete, erwies sich als Initialzündung für Nürnberg (31.). Nur eine Minute später war es erneut Engelhardt, der in den Strafraum eindrang, Bassila stehen ließ und die Kugel platziert Richtung langes Eck schlenzte. Tremmel war allerdings auf dem Posten und parierte (32.). Der Club war nun klar überlegen und suchte den Führungstreffer. Pinola scheiterte an Tremmel (33.), ehe sich Dominik Reinhardt aus gut 20 Metern ein Herz fasste und fulminant abzog. Energie-Keeper Tremmel musste diesmal sein ganzes Können aufbieten, um die Kugel aus dem Torwinkel zu fausten (37.). Nach einer weiteren Gelegenheit für Charisteas (38.) hatte Cottbus die erste Nürnberger Drangphase überstanden und konnte sich wieder befreien. Offensiv traten die Gäste aus der Lausitz bis zum Pausenpfiff aber nicht mehr in Erscheinung.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs suchten beide Mannschaften zunächst wieder ihre Linie. Nürnberg versuchte Druck aufzubauen, Cottbus verlegte sich aufs Kontern. Dabei hatten die Franken zweimal Glück, dass zuerst Glauber gegen Papadaopulos rette (53.), ehe Wolf als letzter Mann die Kugel versprang, er aber seinen eigenen Fehler gegen Sörensen wieder ausbügeln konnte (56.).

In der Folge wurde es kurios. Koller behauptete im Strafraum den Ball gegen Mitreski, legte mit Übersicht von der Grundlinie zurück zu Engelhardt, und der Blondschopf traf aus zehn Metern zur Nürnberger Führung (58.). Der Jubel war auf den Rängen noch nicht verstummt, als Cottbus im direkten Gegenangriff zurückschlug. Skela bediente auf der linken Seite Sörensen, der zwei Schritte nach innen machte und dann mit einem von Reinhardt abgefälschten Flachschuss ins kurze Eck Blazek überwand (59.).

Die Franken wirkten nur kurz geschockt und suchten in der Folge wieder ihre Chance. Gegen tiefstehende Lausitzer tat sich der Pokalsieger aber schwer und agierte über weite Strecken zu ideenlos. Erst eine Viertelstunde vor Schluss kam die von Heesen-Elf wieder zu aussichtsreichen Torgelegenheiten. Erst setzte sich Charisteas am Strafraum durch und kam aus 16 Metern unbedrängt zum Abschluss, bereitete Tremmel mit einem schwachen Schuss aber keine Probleme (74.). Sekunden später war Koller nach einer Engelhardt-Flanke per Kopf zur Stelle, fand aber ebenfalls in Tremmel seinen Meister (75.).

Nürnberg war mit dem Remis freilich deutlich unzufriedener als die Gäste und warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne. Weder Koller per Kopf (86.), noch Charisteas, der nach einem Abwehrfehler der Gäste im Luftkampf mit Tremmel die Chance hatte (88.), brachten aber die Kugel im Tor unter.

Der 1. FC Nürnberg muss am kommenden Samstag bei Hannover 96 antreten, während Energie Cottbus zeitgleich den amtierenden deutschen Meister aus Stuttgart empfängt.

24.02.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Blazek (5) - 
Reinhardt (4,5) , 
Wolf (3,5) , 
Glauber (3) , 
Pinola (2,5)    
Mnari (4) , 
Galasek (4) - 
Charisteas (5) , 
Mintal (5) , 
Engelhardt (4)        
Koller (4)

Einwechslungen:
79. Kristiansen für Engelhardt

Trainer:
von Heesen
Energie Cottbus
Aufstellung:
Tremmel (1,5) - 
Radeljic (4,5)    
Mitreski (3,5) , 
Cvitanovic (3) , 
Ziebig (4,5) - 
Bassila (4,5)    
S. Angelov (5) , 
Rost (4) - 
Skela (5)    
Sörensen (3,5)    
Papadopulos (5)    

Einwechslungen:
71. Vasiljevic für Papadopulos
86. B. Jelic für Skela

Trainer:
Prasnikar

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Engelhardt (58., Linksschuss, Koller)
1:1
Sörensen (59., Rechtsschuss, Skela)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Pinola
(3. Gelbe Karte)
Cottbus:
Bassila
(7. Gelbe Karte)
,
Radeljic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
24.02.2008 17:00 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
40900
Spielnote:  4,5
viel Kampf und Krampf im Abstiegsduell, das nur wenige Höhepunkte bot.
Chancenverhältnis:
7:1
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 2
jederzeit Herr der Lage in einem umkämpften Spiel. Richtig, beim Duell Reinhardt gegen Papadopulos (12.) nicht auf Elfmeter zu entscheiden.
Spieler des Spiels:
Gerhard Tremmel
Machtlos beim Gegentreffer, ansonsten sicher in jeder Situation. Am Schluss hieß es nur noch Nürnberg gegen Tremmel.
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