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Hertha BSC

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Bayer 04 Leverkusen

 

0:3 (0:1)

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Hertha BSC
Bayer 04 Leverkusen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Schneider feiert Comeback - Ebert verletzt

Ramelow schockt Berlin

Bayer Leverkusen setzt seine Erfolgsserie in Berlin fort und holt sich den vierten Bundesligasieg in Folge. Schon vor der Pause die bessere Mannschaft, gingen die Gäste durch den Ex-Berliner Ramelow in Front, ehe die Skibbe-Elf nach dem Wechsel spielerisch aufdrehte und die Hertha verdient mit 3:0 bezwang.

Freier (li.) gegen Simunic
Josip Simunic (re.) hatte gegen Paul Freier und Bayer Leverkusen alle Hände voll zu tun.
© dpaZoomansicht

Herthas Trainer Lucien Favre änderte seine Startelf nach der 1:2-Niederlage beim KSC auf zwei Positionen. Die nach der WM-Qualifikation wieder einsatzbereiten Brasilianer Mineiro und Gilberto ersetzten Dardai und Piszczek (Muskelfaserriss). Die angeschlagenen Simunic, Ebert und von Bergen konnten auflaufen. Auch Leverkusens Coach Michael Skibbe nahm nach dem 4:1 gegen Duisburg zwei Wechsel an seiner Anfangsformation vor. Sarpei spielte an Stelle von Gresko, während Ramelow den verletzten Vidal (Bänderriss im Knöchel) vertrat.

Die Partie hätte um ein Haar mit einem Paukenschlag begonnen. Schon nach zwei Minuten schickte Pantelic Friedrich auf die Reise, doch alleine vor Adler schloss der National-Verteidiger sowohl viel zu früh als auch viel zu schwach ab und scheiterte am Bayer-Schlussmann. Es war der Beginn einer schwungvollen Anfangsphase, in der Barnetta (6.) und Barbarez (13.) die größten Möglichkeiten für eine zunächst überlegene Bayer-Mannschaft hatten. Es entwickelte sich zwar keine hochklassige, dafür aber eine durchaus interessante Bundesligabegegnung. Beiden Mannschaften unterliefen im Mittelfeld zahlreiche Fehler, dennoch kam es auf beiden Seiten wiederholt zu vielversprechenden Torraumszenen.

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Mit zunehmender Spieldauer verlor die Partie etwas an Fahrt, während die Hertha an Spielanteilen dazugewann. Zwar fehlten dem Spiel nun Großchancen, dennoch blieb es nach Versuchen von Fathi (20.) und Rolfes (24.) vor den Toren interessant. In der Folge prägten viele Zweikämpfe im Mittelfeld das Geschehen, dennoch fiel der einzige Treffer vor der Pause gerade in dieser Phase. Nach einem Barnetta-Freistoß von der linken Seite wehrte Pantelic die Kugel genau in die Mitte ab, wo der Ex-Berliner Ramelow aus der zweiten Reihe volles Risiko ging und die Kugel per Dropkick unhaltbar zur Gästeführung in die Maschen schweißte (31.).

Die Hertha zeigte sich danach um eine schnelle Antwort bemüht. Nach einem Fehler von Haggui rettete Friedrich vor dem einschussbereiten Pantelic (35.), ehe der Serbe mit dem Außenrist nur knapp aus 19 Metern scheiterte (38.). Letztlich ließ Bayer bis zur Pause aber nur wenig zu und schaukelte den Vorsprung souverän in die Halbzeit.

Leverkusen kam spritziger aus der Kabine, baute dank der spielerischen Überlegenheit schnell Druck auf die Hertha, bei der Lima den verletzten Ebert ersetzte, auf und erhöhte folgerichtig auf 2:0. Ein Doppelpass zwischen Freier und Barbarez hebelte die Berliner Defensive aus, ehe Freier die Kugel zu Barnetta weiterleitete, der aus sechs Metern mühelos einschob (50.). Bayer hatte die Partie in der Folge komplett unter Kontrolle, stand hinten sicher und schaltete wiederholt blitzschnell auf Angriff um. Die Hertha vermittelte bereits nach einer knappen Stunde den Eindruck, nicht mehr in der Lage zu sein, dem Spiel noch eine Wende geben zu können.

Nur zaghaft wurden die Berliner Offensivbemühungen konkreter, ehe Referee Kinhöfer der Hertha beim möglichen Anschlusstreffer ein Strich durch die Rechnung machte. Statt auf Vorteil zu entscheiden, pfiff der Unparteiische Freistoß für Berlin, während Pantelic das vermeintliche 1:2 markierte (70.). Während bei der Favre-Elf nun die Emotionen hochkochten, ging das Comeback von Bernd Schneider nach zehnwöchiger Verletzungspause beinahe unter. Die Hertha griff nun wütend an und bewies Moral. Viele Hochkaräter brachte der Hauptstadtklub allerdings nicht zustande. Die beste Möglichkeit vergab Gilberto nach schöner Vorarbeit von Simunic (78.).

In der Schlussphase konzentrierte sich Leverkusen beinahe ausschließlich auf Defensivaufgaben, trat offensiv nicht mehr in Erscheinung und hielt die zwar nun leidenschaftlichen, in den Mitteln aber limitierten Berliner locker in Schach. Für den krönenden Abschluss sorgte Sergej Barbarez in der Schlussminute, als der Bosnier einen tollen Seitenwechsel von Schneider aus 15 Metern volley zu einem Traumtor nutzte.

Die Berliner Hertha muss am nächsten Sonntag in Nürnberg antreten, während Leverkusen zunächst internationale Aufgaben zu bewältigen hat. Am Donnerstag empfängt die Skibbe-Elf Sparta Prag im UEFA-Cup, ehe am Sonntag Rostock in der BayArena gastiert.

01.12.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (3) - 
Chahed (5) , 
A. Friedrich (4)    
von Bergen (5,5)    
Fathi (4,5) - 
Mineiro (5)    
Simunic (5)    
Lustenberger (5,5) , 
Gilberto (5) , 
Ebert (4)    

Einwechslungen:
46. André Lima (5) für Ebert
74. Grahn für Mineiro

Trainer:
Favre
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (3) - 
Castro (4)    
Haggui (3,5)    
Sarpei (3,5) - 
Ramelow (2,5)            
Rolfes (2,5) - 
Freier (3)    
Barbarez (2)    
Barnetta (2)        
Kießling (3)    

Einwechslungen:
72. B. Schneider für Freier
82. Sinkiewicz für Ramelow
90. + 1 Dum für Barnetta

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ramelow (31., Rechtsschuss)
0:2
Barnetta (50., Rechtsschuss, Freier)
0:3
Barbarez (90., Linksschuss, B. Schneider)
Gelbe Karten
Hertha:
Simunic
(2. Gelbe Karte)
,
A. Friedrich
(3.)
,
von Bergen
(2.)
Leverkusen:
Ramelow
(2. Gelbe Karte)
,
Haggui
(3.)
,
Kießling
(5., gesperrt)
,
Castro
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
01.12.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
40527
Spielnote:  2,5
eine durchaus unterhaltsame Begegnung, in der Leverkusen für die Glanzlichter sorgte: mit feinen Kombinationen und tollen Toren.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 5
keine einheitliche Linie bei den persönlichen Strafen, war zu schnell mit Gelben Karten zur Stelle, etwa gegen Kießling (65.); pfiff nach Castros Halten vor dem nicht gegebenen Pantelic-Tor (70.) zu früh ab und nahm Hertha damit den Vorteil.
Spieler des Spiels:
Sergej Barbarez
Der Bosnier beeindruckte als Denker und Lenker der Bayer-Offensive: War am zweiten Tor beteiligt, vollendete perfekt zum 3:0.
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