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VfB Stuttgart

 - 

Borussia Dortmund

 

1:2 (1:1)

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VfB Stuttgart
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Nach vier Siegen in Folge

Petric beendet Siegesserie des VfB

In einem gutklassigen Spiel kann Dortmund gegen die heimstarken Stuttgarter nach fünf Partien ohne Sieg endlich wieder einen "Dreier" einfahren. Es gab auf beiden Seiten eine Großzahl an Chancen und die Borussia gewann am Ende nicht unverdient auf Grund einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen.

Hilbert und Dede
Kampf um den Ball: Hier war Roberto Hilbert (re.) schneller als Dede.
© dpaZoomansicht

Beim 3:2 gegen die Glasgow Rangers verletzte sich Beck schwer (Innenbandriss im rechten Knie), so dass VfB-Trainer Armin Veh umbauen musste und Tasci wieder in der Abwehrreihe brachte. Für den angeschlagenen Gomez (Rippenfellentzündung) erhielt erneut Marica eine Chance.

Zahlreiche Ausfälle zwangen BVB-Coach Thomas Doll im Vergleich zum 0:2 in Nürnberg zur Improvisation: Für die beiden gesperrten Brzenska und Klimowicz durften Federico und Valdez ran.

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Die ersten Minuten gestalteten sich im erneut ausverkauften Stadion sehr ausgeglichen, weil sich Dortmund keineswegs defensiv präsentierte, sondern forsch mitspielte. Und das zahlte sich früh aus. Dede setzte sich über die linke Außenbahn durch und flankte an den Fünfmeterraum, wo Keeper Schäfer den Ball nicht zu fassen bekam, so dass er Delpierre an den Körper sprang. Valdez rutschte hinterher und touchierte den Ball noch leicht, ehe er über der Linie war (11.).

Stuttgart war sichtlich schockiert und konnte sich glücklich schätzen, Sekunden später nach einem Schuss von Petric nicht den zweiten Treffer kassiert zu haben. Der VfB brauchte noch einige Minuten, um wieder Ruhe ins eigene Spiel zu bringen. Die erste gute Möglichkeit hatte Tasci mit einem Kopfball aus kurzer Distanz, der nur knapp über dem Tor landete (26.). Aber in der Defensive blieben die Schwaben anfällig. So konnte Valdez von links völlig unbedrängt vors Tor flanken, wo Petric lauerte. Pardo rutschte vor dem Dortmunder in den Ball und hatte Glück, dass er Schäfer anschoss, sonst wäre die Kugel im eigenen Netz gelandet (31.).

Die Partie wogte jetzt in hohem Tempo hin und her. Eine Großchance von Marica landete noch im Toraus, die nachfolgende Ecke von Hitzlsperger hingegen brachte den Ausgleich. Nach der Hereingabe des Nationalspielers standen sich Kehl und Petric selbst im Weg und Meira konnte einköpfen (35.). Vor dem Pausenpfiff prüfte Hitzlsperger Weidenfeller noch mit einem starken Volleyschuss, den der Keeper aber gut abwehrte (39.).

Zur zweiten Hälfte kam Bastürk für Tasci, so dass Hilbert in die Abwehr rückte, und der Türke die Zentrale von Khedira übernahm. Das Tempo beider Teams blieb hoch, wenngleich sich die Schwaben in dieser Phase ein optisches Übergewicht erarbeiteten. Chancen gab es weiterhin auf beiden Seiten. So scheiterte Marica in guter Position an Weidenfeller, den Abpraller schoss Hitzlsperger aufs Tor, für den geschlagenen Keeper rettete Kovac (55.). Für Dortmund vergab Petric eine Riesenchance, als Schäfer dessen Schuss mit viel Glück parierte (58.).

Zu oft wurde der Ball auf beiden Seiten leichtfertig in die Füße des Gegners gespielt. Kam Dortmund bis vors Tor der Veh-Elf, wurde es fast immer gefährlich. Im Abschluss freilich fehlte die Kaltschnäuzigkeit. Vor allem bei Standardsituationen wurde es den Hausherren zu leicht gemacht, sich wieder zu befreien.

Das Mittelfeld wurde von beiden Teams schnell überbrückt. Am besten machte es Dortmund in der 79. Minute, als Kringe Federico ins Spiel brachte, dessen Pass vors Tor schob Petric zum zweiten Treffer ein (79.). Stuttgart vermochte es in der Schlussphase nicht mehr, das Ruder erneut herumzureißen, weil die Borussia keine Chancen mehr zuließ, außer einer: In der letzten Szene des Spiels verpasste Marica eine Hereingabe von Magnin nur knapp (90.+2).

Stuttgart spielt am Samstag erneut zu Hause und trifft dabei auf Ex-Trainer Felix Magath und den VfL Wolfsburg. Bereits am Freitag ist die Arminia aus Bielefeld in Dortmund zu Gast.

01.12.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
R. Schäfer (4) - 
Tasci (4,5)   
Fernando Meira (3,5)    
Delpierre (3)   
Magnin (3,5) - 
Pardo (3) - 
Hilbert (4,5)   
Hitzlsperger (3,5) - 
Khedira (4,5)   
Marica (5) , 
Cacau (4)

Einwechslungen:
46. Bastürk (5) für Tasci
62. Osorio für Hilbert
80. Ewerthon für Khedira

Trainer:
Veh
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (2) - 
Blaszczykowski (3)   
Amedick (3) , 
R. Kovac (3,5)   
Dede (3) - 
Kehl (2) - 
Kringe (3,5) , 
Tinga (3) - 
Federico (3)   
Petric (3)    
Valdez (4)   

Einwechslungen:
78. Buckley für Valdez
89. Kruska für Federico

Trainer:
Doll

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Delpierre (11., Eigentor, Hüfte, Dede)
1:1
Fernando Meira (35., Kopfball, Hitzlsperger)
1:2
Petric (79., Linksschuss, Federico)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Delpierre
(1. Gelbe Karte)
Dortmund:
R. Kovac
(3. Gelbe Karte)
,
Blaszczykowski
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
01.12.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion
Zuschauer:
55000
Spielnote:  2,5
eine intensive und bis zum Schluss spannende Partie. Das hohe Tempo verursachte aber auch einige Fehler.
Chancenverhältnis:
7:9
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 3
pfiff in der ersten Halbzeit fehlerfrei, mit guter Vorteilsauslegung. Nach der Pause mit kleinen Fehlern und einer uneinheitlichen Auslegung der Fouls.
Spieler des Spiels:
Sebastian Kehl
Riss sein Team von Beginn an mit: Eroberte vor der Abwehr zahlreiche Bälle, trieb das Spiel unermüdlich an und war stets präsent.
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