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Hansa Rostock

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Energie Cottbus

 

3:2 (1:0)

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Hansa Rostock
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










Kern dreifacher Torschütze

Rostock gewinnt Ost-Derby

Nach einer Viertelstunde bekamen die Rostocker das Spiel unter Kontrolle und gingen in Führung. Auch der Cottbuser Ausgleichstreffer schockte Hansa nicht. Prompt schlugen die Rostocker zurück und brachten den Sieg nach Hause, für den sich vor allem Kern mit drei Toren verantwortlich zeichnete.

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Nach der 0:1-Niederlage in Bremen stellte Frank Pagelsdorf die Hansa-Startelf auf einer Position um. Für den defensiven Rydlewicz kam Stürmer Dorn ins Team und sollte für eine offensivere Ausrichtung sorgen. Bojan Prasnikar auf Seiten der Cottbuser sah nach dem überraschenden 1:0-Sieg gegen Schalke am vergangenen Spieltag keinen Grund seine Startelf zu verändern.

Energie Cottbus begann erstaunlich offensiv und beherrschte in der Anfangsphase den FC Hansa. Bereits nach zwei Minuten kam Angelov zum Schuss, beförderte den Ball aus 22 Metern jedoch über das Tor von Wächter. Auch in der Folgezeit hatte Cottbus Chancen, die größte vergab Sörensen aber in der 15. Minute, als er mit einem Pass von Rost alleine vor Torwart Wächter auftauchte, aber am Rostocker Keeper scheiterte.

Ein Freistoß von Rahn aus gut 30 Metern in der 17. Minute verfehlte sein Ziel zwar knapp, wirkte aber für die Hansa wie ein Startsignal. Nun fingen auch die Rostocker an das gegnerische Tor anzugreifen und wurden schnell belohnt. Agali setzte in der 18. Minute mit einem Querpass vor dem Strafraum den frei durchgebrochenen Kern ein. Der lief allen Cottbusern auf und davon und zog von der Strafraumgrenze ab. Unhaltbar schlug der Ball im linken unteren Eck des Cottbuser Tores ein.

Fast hätte im Gegenzug der FC Energie den Ausgleich erzielt, als ein Missverständnis von Wächter und Sebastian Sörensen in Ballbesitz brachte. Der Däne schoß den Ball aber in aussichtsreicher Position über das Hansa-Tor (22.).

In der Folgezeit bekamen die Rostocker das Spiel zwar immer besser in den Griff, doch konnten beide Teams zunächst keine echten Torchancen herausarbeiten. Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe wieder ein Raunen durch das Stadion ging: Der Cottbuser Angelov blieb mit einem Alleingang zwar in der Rostocker Abwehr hängen, der Ball gelangte jedoch zu Rost, der sofort abzog, aber knapp vorbeischoss.

Jubel über drei Treffer: Enrico Kern
Jubel über drei Treffer: Enrico Kern
© dpaZoomansicht

Beide Abwehreihen waren jedoch zu stark um vor der Pause noch einen weiteren Treffer zuzulassen. Einzig Agali hatte nach Zuspiel von Kern Sekunden vor der Pause noch die Chance zu erhöhen, scheiterte jedoch am Cottbuser Keeper Tremmel.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Cottbus zunächst die besseren Szenen. In der 49. Minute dribbelte sich Angelov durch die halbe Rostocker Abwehr und kam zehn Meter vor dem Tor auch zum Abschluß. Der Schuss des Cottbusers war aber zu schwach um Wächter im Rostocker Tor in Verlegenheit zu bringen.

In der 58. Minute klappte es aber endlich mit dem Cottbuser Ausgleichstreffer. Skela hatte einen Freistoß in den Rostocker Strafraum gehoben, wo die Hansa-Defensive den Ball nicht weg brachte. Nach mehreren Querschlägern kam der Ball schließlich zu da Silva, der nicht lange fackelte und den Ball unten rechts ins Tor hämmerte.

Die Cottbuser feierten aber zu lange. Von Anstoß weg kam der Ball zu Stein, der einen langen Pass auf Kern spielte. Dieser profitierte von einem Stellungsfehler Kukielkas und lupfte den Ball über den aus seinem Tor geeilten Tremmel zur erneuten Hansa-Führung.

Cottbus stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage, ließ aber in der Offensive die nötige Durchschlagskraft vermissen. Einzig ein Schuss von Rangelov an das Außennetz des Rostocker Tores sorgte in der 65. Minute für Gefahr.

Anders Hansa Rostock: In der 74. Minute konnte Kern sein drittes Tor erzielen, nachdem die Cottbuser Abwehr eine Flanke zu kurz und in die Mitte klärte. Rahn versuchte zu schießen, doch Kern nahm den zu schwach getretenen Ball auf und konnte locker zum 3:1 vollenden.

Damit war der Widerstand der Cottbuser gebrochen. Der FC Hansa Rostock konnte den Sieg in Ruhe nach Hause spielen, da die Lausitzer offensiv kaum noch stattfanden. Erst in der Nachspielzeit konnten die Lausitzer durch einen traumhaften Freistoß von Skela in die linke obere Ecke den Anschlußtreffer erzielen. Dieses Tor fiel jedoch zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Nach der Länderspielpause muss Hansa Rostock zum schweren Auswärtsspiel beim HSV antreten, hat aber nach diesem Sieg ein Punktepolster auf die Abstiegsplätze. Für Cottbus wird der Abstand zum rettenden Ufer in der Tabelle immer größer, zumal der Gegner am 14. Spieltag mit Werder Bremen auch keine leichte Aufgabe ist.

10.11.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Wächter (3) - 
Langen (4,5) , 
Sebastian (4)    
Orestes (3,5) , 
Stein (3,5) - 
Bülow (4,5)    
Rathgeb (3) - 
Dorn (5) , 
C. Rahn (4)    
E. Kern (1)            
Agali (3)

Einwechslungen:
37. Lukimya (3,5) für Sebastian
54. Yelen (4) für Bülow
86. Pearce für C. Rahn

Trainer:
Pagelsdorf
Energie Cottbus
Aufstellung:
Tremmel (4) - 
da Silva (3,5)    
Mitreski (5) , 
Kukielka (5) , 
Cvitanovic (4) - 
Bassila (4,5)        
S. Angelov (4)    
Rost (4,5) - 
Skela (4)    
Rangelov (5)    

Einwechslungen:
57. Ziebig (4) für S. Angelov
70. Kioyo für Rangelov
85. Aloneftis für Bassila

Trainer:
Prasnikar

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
E. Kern (18., Rechtsschuss, Agali)
1:1
da Silva (58., Rechtsschuss)
2:1
E. Kern (59., Rechtsschuss, Stein)
3:1
E. Kern (74., Rechtsschuss, C. Rahn)
3:2
Skela (90., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Rostock:
-
Cottbus:
Bassila
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
10.11.2007 15:30 Uhr
Stadion:
DKB-Arena, Rostock
Zuschauer:
20000
Spielnote:  4
abwechslungsreich, bis zum Schluss spannend und garniert mit schönen Toren. Spielerisch aber stand die Partie auf einem dürftigen Niveau.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 3
hatte die Partie mit einer klaren Linie im Griff. Vertretbar die Entscheidung, beim Zweikampf zwischen Cvitanovic und Langen keinen Elfmeter zu geben (43.). Die kurze Nachspielzeit (1 Minute) war allerdings unangemessen.
Spieler des Spiels:
Enrico Kern
Eiskalt vor dem gegnerischen Tor, dazu enorm einsatzfreudig. Der Aushilfskapitän zeigte alle Eigenschaften eines echten Leaders.
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