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Karlsruher SC

 - 

MSV Duisburg

 

1:0 (1:0)

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Karlsruher SC
MSV Duisburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.













Dritter Heimsieg der Badener festigt Rang vier

Eggimanns Timing stimmt

Karlsruhe holte sich gegen eine lange Zeit enttäuschende Duisburger Elf in einem mäßigen Aufsteigerduell verdient drei Punkte. Die Badener zeigten den größeren Willen und die nötige Entschlossenheit, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden und münzten ihre deutliche Überlegenheit vor dem Wechsel in den Siegtreffer um.

Schlicke (Duisburg) köpft vor Kapllani (KSC)
Schlicke (Duisburg) köpft vor Kapllani (KSC) - der Abwehrspieler hatte den Albaner meist gut im Griff.
© dpaZoomansicht

KSC-Trainer Edmund Becker änderte seine Mannschaft nach dem 0:1 im Pokal in gegen Wolfsburg auf zwei Positionen: Porcello und Timm ersetzten Aduobe und Iashvili. Im Tor feierte Keeper Kornetzky sein Bundesliga-Debüt. Duisburgs Trainer Rudi Bommer brachte nach dem 0:4 im Pokal in Bremen gleich vier Neue: Lamey, Roque Junior, Caceres und Iashiaku kamen für Weber, Fernando, Willi und Daun.

Nur in den ersten Minuten suchte Duisburg wie Karlsruhe den Weg vor das gegnerische Tor. Eggimann stand vor der frühen KSC-Führung, brachte aber den Ball vollkommen frei am linken Fünfmetereck nicht unter Kontrolle (5.), auf der anderen Seite hatte Idrissou eine erste Halbchance (8.). Die "Zebras" wirkten in der Deckung nicht sattelfest - trotz Neuzugang Roque Junior, der seinen ersten Liga-Einsatz von Beginn an seit eineinhalb Jahren hatte. Am Strafraum aber endete das Latein der Badener, die sich so manche vielversprechende Gelegenheit durch einen schlampigen Abschluss selbst vermiesten. Gefährlich wurde es für den MSV zunächst nur noch durch einen Distanzschuss Porcellos (12.).

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Nach einer Viertelstunde konzentrierten sich die Gäste vornehmlich auf die Defensive, vergaben aber nach Ballgewinn so manche gute Konterchance durch eigene Ungenauigkeiten. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Becker-Elf immer entschlossener. Aus dem Spiel heraus sollten sich aus der klaren Überlegenheit freilich zunächst keine zwingenden Chancen ergeben. Dafür aber nach einem Standard: Hajnals Freistoß aus dem rechten Halbfeld segelte an den Fünfmeterraum, wo sich Eggimann im Luftduell gegen Schlicke behauptete und aus sechs Metern ins linke Eck einnickte (29.).

Bis zur Pause hatte der KSC das Heft klar in der Hand und hätte nachlegen können, doch weder Kapllani (33., 40.) noch Porcello (38.) nutzten ihre teilweise klaren Möglichkeiten.

Nach Wiederanpfiff begannen beide Teams unverändert. Der MSV versprühte bei zwei Eckbällen binnen einer Minute erstmals echte Torgefahr (Ishiaku, Roque Junior, 49.) - KSC-Keeper Kornetzky musste erstmals zupacken. Auf der Gegenseite Glück für sein Gegenüber Starke, dass ein Kapllani-Hechtkopfball Zentimeter rechts am Tor vorbeiflog (51.).

Die "Zebras" nahmen nun aktiver an der Partie teil, die dadurch offener wurde. Roque Junior suchte immer wieder den Weg in den gegnerischen Strafraum, hatte die nächste Chance der Gäste nach Georgievs Freistoß (55.). Aus dem Spiel heraus freilich gelang dem Vorletzten bis dorthin gar nichts - auf dem Weg aus der eigenen Abwehr in den Angriff jagte ein Missverständnis das andere.

Dennoch: Das Verlangen der Bommer-Elf, aus dem Wildpark einen Punkt zu entführen, war nun deutlich zu spüren. Karlsruhe hatte zunächst nicht mehr den Zug zum Tor wie im ersten Abschnitt, lediglich Kapllani hatte noch eine gute Möglichkeit (71.). Beim MSV brachte Bommer mit Mokhtari (68.) und Ailton (74.) frische Offensivkräfte. Und der Coach wechselte fast den Ausgleich ein, denn Mokhtaris Anspiel an den Strafraum fand Ishiaku, der Zentimeter links vorbeizielte (75.).

In der Folge hielten die Karlsruher die Gäste meist vom eigenen Strafraum fern und hatten nach einem Konter die Riesenchance zur Entscheidung: Hajnal wurde von Schlicke als letzter Mann auf der Strafraumlinie von den Beinen geholt - Elfmeter und glatt "Rot" für den Duisburger! Kapllani trat an, doch Starke war im richtigen Eck und parierte (88.). Doch es reichte auch so für die Hausherren, die auch den verzweifelten Schlussspurt der Duisburger überstanden.

Der Karlsruher SC muss am nächsten Samstag zu Werder Bremen, der MSV erwartet schon am Freitag den VfL Bochum.

04.11.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Kornetzky (3) - 
Görlitz (3,5) , 
Eggimann (2)    
Franz (2,5) , 
Eichner (3) - 
Mutzel (3)   
Porcello (3) - 
Timm (3,5) , 
Hajnal (3) , 
Carnell (4)   
Kapllani (5)   

Einwechslungen:
64. Aduobe für Mutzel
88. Staffeldt für Kapllani
90. + 1 Buck    für Carnell

Trainer:
Becker
MSV Duisburg
Aufstellung:
Starke (2) - 
Lamey (3,5)   
Roque Junior (3,5)   
Schlicke (4,5)   
P. Caceres (3,5) - 
Grlic (3)   
Tararache (3)   
Tiffert (5)      
Georgiev (4)      
Idrissou (5) - 

Einwechslungen:
68. Mokhtari für Roque Junior
74. Ailton für Georgiev
82. Daun für Tiffert

Trainer:
Bommer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Eggimann (29., Kopfball, Hajnal)
Rote Karten
Karlsruhe:
-
Duisburg:
Schlicke
(86., Notbremse, Hajnal)

Gelbe Karten
Karlsruhe:
Buck
(1. Gelbe Karte)
Duisburg:
Georgiev
(2. Gelbe Karte)
,
Tiffert
(4.)
,
Tararache
(4.)
,
Lamey
(3.)
,
Grlic
(6.)

Besondere Vorkommnisse
Starke hält Foulelfmeter von Kapllani (87.)

Spielinfo

Anstoß:
04.11.2007 17:00 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion
Zuschauer:
27714
Spielnote:  3
rassige Partie mit hohem Unterhaltungswert und spannend bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
9:2
Eckenverhältnis:
7:6
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 4
in einer sehr verbissenen Partie mit argen Problemen in der Zweikampfbewertung, Ishiaku stand bei seiner Großchance (75.) hauchdünnn abseits. Vertretbar hingegen der Elfmeter und die Rote Karte gegen Schlicke.
Spieler des Spiels:
Mario Eggimann
Souveräner Abwehrchef, zweikampf- und kopfballstark und zudem Schütze des entscheidenden Treffers.
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