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Bayern München

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Eintracht Frankfurt

 

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Bayern München
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.








Kahn und Ribery geben Comeback

Frankfurt ermauert sich Punkt

Gegen eine extrem defensiv eingestellte Frankfurter Eintracht zeigte der FC Bayern 90 Minuten Einbahnstraßenfußball, kam letztlich aber nicht über ein torloses Remis hinaus. Die Hessen besannen sich ausschließlich auf Defensivaufgaben und mauerten sich so mit etwas Glück zu ihrem ersten Punktgewinn bei den Bayern in den letzten sieben Jahren.

Toni (re.) gegen Russ
Kein Durchkommen gab es gegen Frankfurt für Luca Toni (re.) und den FC Bayern. Das Frankfurter Bollwerk hielt.
© dpaZoomansicht

Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld änderte seine Mannschaft nach dem 3:1 im Pokal gegen Gladbach auf fünf Positionen. Neben Lell, van Bommel und Klose kehrten Kahn und Ribery nach überstandenen Verletzungen in die Startelf zurück. Rensing, Jansen, Ottl, Schweinsteiger und Podolski mussten dafür weichen. Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel brachte nach dem 1:2 im Pokal in Dortmund ebenfalls fünf Neue in die Anfangsformation. Nikolov, Chris, Galindo, Inamoto und Preuß ersetzten Pröll (fiebrige Erkältung), Kyrgiakos (5. Gelbe Karte), Köhler, Fink und Streit (Knieprobleme).

Die Partie hätte um ein Haar mit einem Paukenschlag begonnen. Direkt nach dem Anpfiff setzte sich Ze Roberto auf der linken Seite durch, Russ unterlief die Flanke des Brasilianers, doch Toni scheiterte aus hervorragender Position an Nikolov. Nicht nur wegen dieser Szene gehörte die Anfangsphase klar den Bayern. Der Rekordmeister ließ die Hessen nicht aus der eigenen Hälfte kommen und belagerte den Strafraum ohne Unterbrechung. Zunächst jedoch ohne Erfolg, denn sowohl van Bommels Distanzschuss (10.), als auch Tonis Direktabnahme (16.) verfehlten ihr Ziel.

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Erst nach knapp 20 Minuten wurden die Hessen etwas mutiger, mehr als angedeutete Konterversuche brachte die Funkel-Elf aber nicht zustande. Allerdings stimmte in der Frankfurter Defensive nun endgültig die Ordnung. Der FC Bayern dominierte zwar das Spiel, Großchancen ließ der Gast vorerst aber nicht mehr zu. Die Hitzfeld-Elf fand die entscheidende Lücke nicht und kam lediglich aus der Distanz zu Torschüssen.

Die Bayern taten sich auch in der Folge schwer, den Abwehrriegel zu knacken. Erst kurz vor der Pause geriet die Frankfurter Hintermannschaft wieder ins Wanken. Erst brachte Toni, nachdem er sich gegen Chris durchgesetzt hatte, nicht genug Druck hinter den Kopfball (39.), zwei Minuten später setzte der Italiener das Leder erneut per Kopf an die Oberlatte. Gegen Lucios wuchtigen Kopfstoß rettete Ochs auf der Linie (42.), ehe Nikolov gegen Klose auf dem Posten war (45.).

Die Bayern begannen den zweiten Durchgang so, wie sie den ersten beendet hatten. Bereits in den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn hätte die Hitzfeld-Elf die Partie entscheiden können, doch trotz bester Chancen fand die Kugel nicht den Weg ins Tor. Van Bommel schoss drüber (48.), Kloses Kopfball-Heber kratzte Galindo von der Linie (49.). Riberys Distanzversuch und Demichelis' Kopfball landeten neben dem Tor, ehe Demichelis eine Kopfballverlängerung von Lucio nur hauchdünn am langen Pfosten verpasste (54.).

Die Begegnung entwickelte sich aus Bayern-Sicht langsam zum Kampf gegen die Uhr. Pausenlos rannte der Rekordmeister an, erspielte sich Chance um Chance und prüfte Nikolov beinahe minütlich aus der Distanz, das Frankfurter Bollwerk wollte aber nicht fallen.

Offensiv fand die Funkel-Elf allerdings fast überhaupt nicht statt. Mehr als zwei Ecken brachten die Hessen bei sporadischen Gegenangriffen nicht zustande. Stattdessen erhielt der Rekordmeister den Druck stetig aufrecht. Einziges Manko der Bayern blieb die Chancenverwertung. Immer wieder scheiterten die Münchner an Frankfurts Schlussmann Nikolov. Die beste Möglichkeit vergab Klose per Kopf, nachdem Ze Roberto mustergültig geflankt hatte (73.).

Auch in der Schlussphase warfen die Bayern, bei denen mittlerweile auch Schlaudraff und Podolski stürmten, alles nach vorne, doch Frankfurt fiel nicht. Zwar wackelte die Hintermannschaft der Hessen zwischenzeitlich bedenklich, letztlich rettete die Funkel-Elf den Punkt aber über die Zeit.

Der FC Bayern München empfängt am Donnerstag im UEFA-Cup die Bolton Wanderers, ehe der Spitzenreiter am kommenden Samstag zum Südschlager beim Meister VfB Stuttgart reist. Eintracht Frankfurt tritt ebenfalls am Samstag bei Borussia Dortmund an.

03.11.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (3) - 
Lell (3,5) , 
Lucio (2,5) , 
Demichelis (3) , 
Lahm (3,5) - 
van Bommel (3) , 
Zé Roberto (2)    
Hamit Altintop (5)        
Ribery (3)    
Toni (5) , 
Klose (5)

Einwechslungen:
67. Schweinsteiger für Hamit Altintop
76. Schlaudraff für Ribery
85. Podolski für Zé Roberto

Trainer:
Hitzfeld
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (1) - 
Galindo (4,5) , 
Chris (3)    
Russ (5) - 
Ochs (5) , 
Inamoto (5)    
Spycher (4,5) - 
Preuß (5)    
Weissenberger (5)    
Amanatidis (5) , 
Takahara (5)    

Einwechslungen:
72. Köhler für Weissenberger
82. Thurk für Takahara

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Bayern:
Hamit Altintop
(3. Gelbe Karte)
Frankfurt:
Chris
(1. Gelbe Karte)
,
Inamoto
(3.)
,
Preuß
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
03.11.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
69000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
unterhaltsamer und bis zum Schluss spannender Einbahnstraßenfußball, dem nur die Tore fehlten.
Chancenverhältnis:
16:0
Eckenverhältnis:
16:2
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
angenehm unauffällig in einer Partie ohne knifflige Szenen
Spieler des Spiels:
Oka Nikolov
Luca Toni kannte ihn bis zum Anpfiff vermutlich nicht. Jetzt schon. Frankfurts Torwart brachte Bayern um zwei Punkte.
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