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Eintracht Frankfurt

 - 

Hamburger SV

 
Eintracht Frankfurt

2:2 (1:0)

Hamburger SV
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Eintracht Frankfurt
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Eintracht und Hamburg bisher fünf Mal Unentschieden

HSV wieder nur Remis

Nach dem Remis in Frankfurt wartet Hamburg weiterhin auf den ersten Pflichtspielsieg der Saison, damit haben beide Mannschaften aus sechs Spielen fünf Remis geholt. Hamburg zeigte große Moral und konnte zwei Mal eine Frankfurter Führung egalisieren, hatte am Ende aber auch etwas Glück als Takahara Sekunden vor dem Ende die Riesenmöglichkeit vergab.

Jarolim und Huggel krabbeln dem Ball hinterher
Es wurde auch Fußball gespielt: Jarolim und Huggel krabbeln dem Ball hinterher.
© dpaZoomansicht

Mit dem 2:2 gegen Bröndby IF zog die Eintracht souverän in die Gruppenphase des UEFA-Pokals ein. Trainer Friedhelm Funkel, der einige Spieler geschont hatte, wechselte denn auch auf vier Positionen: Cimen, Meier, Takahara und Köhler kamen an Stelle von Streit, Fink, Weissenberger und Thurk von Beginn an.

Nach der 0:1-Niederlage in der Champions League gegen ZSKA Moskau stand beim HSV wieder Kirschstein (Rot-Sperre in der Champions League) für Wächter im Tor. Außerdem spielten für Mahdavikia (Rot-Sperre) und Mathijsen Laas und Trochowski.

Hamburg hatte in den Anfangsminuten mehr Ballbesitz als die Gastgeber. Aber es dauerte bei der Doll-Elf meist zu lange, um das Mittelfeld zu überqueren. Das Spiel war insgesamt sehr zerfahren. Die Eintracht stand teilweise sehr tief, so dass die Stürmer Sanogo und Ljuboja kaum Möglichkeiten hatten, sich in Szene zu setzen. Bei den Frankfurtern wurde zu langsam gespielt und aufgerückt. Der Ball führende Spieler musste deshalb häufig Tempo rausnehmen und Hamburg konnte sich formieren.

Zwingende Aktionen blieben aus. Auch die Distanzschüsse von Ochs (21.), Laas (23.) und Trochowski 26.) waren zu wenig, um den gegnerischen Torwart in Verlegenheit zu bringen. Frankfurt war in der Offensive noch harmloser als die Gäste. Immer wieder wurde Amanatidis gesucht. Dem Griechen fehlten dann jedoch auch die zündenden Ideen und die Angriffe verpufften. Erst in der 34. Minute eine Möglichkeit für Meier: Nach Flanke von Vasoski ging er zum Kopfball, verfehlte allerdings die Kugel um einige Zentimeter.

Dies schien der Weckruf zu sein. Nach einem Freistoß von Köhler herrschte Verwirrung in der Hamburger Defensive. Vasoski konnte per Hacke für Meier auflegen, der aus 14 Metern sicher einschoss (36.). Danach musste Reinhardt verletzt das Feld verlassen und Mathijsen kam in die Partie (39.). Erst durch eine Standardsituation meldete sich der HSV zurück im Spiel. Der Freistoß von Ljuboja landete allerdings nur an der Latte (45.+1).

Zur zweiten Hälfte kam bei den Hamburgern Fillinger für de Jong. Spielerisch begann sie, wie die erste geendet hatte. Sorin schoss einen Freistoß an die Latte - Pröll hatte überhaupt nicht reagiert (50.). Den jetzt fälligen Ausgleich erzielte schließlich Ljuboja. Laas schickte den Ex-Stuttgarter in die Gasse, der dann aus kurzer Distanz souverän das Tor erzielte (51.).

Duo mit Ball: Ljuboja und Kyrgiakos
Duo mit Ball: Ljuboja und Kyrgiakos im Kampf um die Kugel.
© dpa

Längst war die erste Halbzeit vergessen und es entwickelte sich eine unterhaltsame Partie mit Vorteilen für die Funkel-Elf. Wieder stimmte nach einem Freistoß die Zuordnung in der Hintermannschaft des HSV nicht. Amanatidis schnappte sich den Ball und stocherte ihn über Keeper Kirschstein hinweg ins Tor (58.).

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Die Doll-Elf bewies jetzt Moral und steckte den erneuten Rückschlag weg. Der Lohn war ein Kopfballtor durch Sanogo. Guerrero hatte den Treffer mustergültig vorbereitet (69.). Beide Teams spielten auf Sieg und hatten nun auch den nötigen Zug zum Tor, der vor der Pause gänzlich gefehlt hatte. Ein Treffer wollte jedoch keiner Mannschaft mehr gelingen, wobei Takahara in der Nachspielzeit die beste Möglichkeit vergab.

Damit steht Hamburg nunmehr auf einem Abstiegsplatz während sich Frankfurt im Mittelfeld der Liga wieder findet. Am nächsten Spieltag muss die Eintracht bei Hannover 96 antreten, während der HSV die Schalker empfängt.

30.09.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Pröll (3) - 
Kyrgiakos (3) , 
Cimen (5) , 
Vasoski (3) - 
Ochs (3,5) , 
Huggel (3,5)    
Spycher (3) , 
Köhler (4,5)    
Meier (3)    
Amanatidis (3)        

Einwechslungen:
60. Thurk (3,5) für Köhler
76. Russ für Huggel
88. Huber für Amanatidis

Trainer:
Funkel
Hamburger SV
Aufstellung:
Kirschstein (3) - 
N. de Jong (5)    
Reinhardt (4)    
Kompany (4,5) , 
Sorin (4) - 
Wicky (3,5) - 
Jarolim (5)        
Laas (3) - 
Trochowski (4,5) - 
Ljuboja (3)    
Sanogo (3)        

Einwechslungen:
39. Mathijsen (4)     für Reinhardt
46. Fillinger (3) für N. de Jong
60. Guerrero (3) für Jarolim

Trainer:
Doll

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Meier (36., Rechtsschuss, Vasoski)
1:1
Ljuboja (51., Linksschuss, Laas)
2:1
Amanatidis (58., Rechtsschuss)
2:2
Sanogo (69., Kopfball, Guerrero)
Gelbe Karten
Frankfurt:
-
HSV:
Jarolim
(4. Gelbe Karte)
,
Mathijsen
(2.)
,
Sanogo
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
30.09.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
4:1
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 2,5
einige Male etwas kleinlich, insgesamt aber ohne Probleme in einem einfach zu leitenden Spiel
Spieler des Spiels:
Boubacar Sanogo
Holte sich viele Bälle im Mittelfeld, ging weite Wege, war oft gefährlich. Wurde für seinen hohen Aufwand mit dem Ausgleichstor belohnt.
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