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Borussia Dortmund

Borussia Dortmund

2
:
2

Halbzeitstand
1:0
Hannover 96

Hannover 96


BORUSSIA DORTMUND
HANNOVER 96
15.
30.
45.


60.
75.
90.










Hecking weiter ohne Niederlage - Wilde fünf Minuten

Zwei Smolarek-Treffer reichen nicht

In einer Partie mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten trennten sich Borussia Dortmund und Hannover 96 am Ende mit einem leistungsgerechten 2:2. Der erste Abschnitt gehörte dem BVB, der verdient das 1:0 erzielte und bei besserer Chancenverwertung sogar höher hätte führen können. Im spektakulären zweiten Durchgang waren die Niedersachsen das dominierende Team und kamen verdient zum Ausgleich.

Thomas Brdaric
Zum Heulen: Thomas Brdaric ging bei zwei Großchancen leer aus. Der BVB und Hannover trennen sich 2:2.
© dpaZoomansicht

Bei Borussia Dortmund schenkte Trainer Bert van Marwijk derselben Startelf wie vor einer Woche bei der 0:1-Niederlage in Gladbach das Vertrauen. Dagegen veränderte Dieter Hecking sein Team im Vergleich zur Partie gegen Leverkusen (1:1) auf drei Positionen. Für Andersson kam Zuraw in die Elf, Tarnat ersetzte Schröter und Lala spielte für Bruggink.

Dortmund begann schwungvoll. Schon in der 4. Spielminute kam Dede aus 16 Metern zum ersten Schuss, der jedoch noch abgeblockt wurde. Dortmund ärgerte sich nicht lange, sondern spielte weiter zielstrebig nach vorne.

In der 5. Minute durften die Westfalen dann auch schon jubeln: Dede führte einen Freistoß von der rechten Außenbahn aus. Der Ball fand Kringe, der das Leder kraftvoll aufs Tor von Enke brachte. Der Schlussmann zeigte, warum er von Joachim Löw für das Länderspiel gegen Georgien ins Nationalteam berufen wurde und lenkte den Ball an den Pfosten. Gegen den Abstauber von Smolarek war jedoch auch Enke machtlos. Der perfekte Start für den BVB, 1:0.

Im Anschluss beschränkte sich der Gastgeber keineswegs auf die Verwaltung der Führung. In der 14. Minute war es Pinaar, der mit einem wuchtigen Schuss von der halbrechten Position abzog - in Enke aber seinen Meister fand. Von Hannover war bis dahin nichts zu sehen. In der 18. Minute kam Hannover dann zu seinem ersten Torschuss: Huszti verfehlte das BVB-Tor aber weit.

In der Folgezeit verflachten die Angriffsbemühungen der Dortmunder etwas. Dadurch kam Brdaric in der 30. Minute fast zur ersten richtigen Möglichkeit seines Teams. Weidenfeller stürmte allerdings aufmerksam aus seinem Kasten und war vor dem 96-Angreifer am Ball.

In der 33. Minute dann eine erneute Schrecksekunde für das Hecking-Team. Der agile Pienaar zog aus 18 Metern ab und traf den rechten Pfosten des gegnerischen Gehäuses. Über einen höheren Rückstand hätte sich die Hecking-Truppe zu diesem Zeitpunkt nicht beklagen können. Mit der verdienten Führung ging es für die Borussen in die Kabine.

Florian Kringe
Seinen Schuss lenkte Enke an den Pfosten und Smolarek staubte ab: Florian Kringe.

Ohne personelle Änderungen ging es zunächst weiter. Und Hannover machte von Wiederanpfiff deutlich, dass sie den Rückstand noch aufholen wollten. Die Niedersachsen dominierten mehr und mehr die Partie, während bei Dortmund der "rote Faden" riss.

Den Anfang machte aber noch der BVB. Kringe kam nach einer Pienaar-Flanke zum Kopfball, verfehlte aber sein Ziel. Dann übernahm aber Hannover das Kommando über die Partie. Und im Gegensatz zu Halbzeit eins erarbeitete sich das Hecking-Team nun auch Chancen.

Gleich zweimal hatte Brdaric den Ausgleich auf dem Fuß: In der 55. Minute traf er nach Stajner-Vorlage den Ball nicht richtig, drei Minuten später brachte er das Kunststück fertig, das Leder aus fünf Metern am rechten Pfosten vorbeizuschießen.

Hecking erhöhte nach einer knappen Stunde Spielzeit den Druck und brachte mit Hashemian einen Stürmer und mit dem jungen Rosenthal einen offensiven Mittelfeldspieler. Und diese Maßnahme sollte sich auszahlen. In der 75. Minute legte Rosenthal per Kopf auf Hasehmian ab, der per Seitfallzieher zum bis dato verdienten Ausgleich traf.

Das 1:1 war der Auftakt zu spektakulären und dramatischen 180 Sekunden. Denn quasi im direkten Gegenzug kam Dortmund, das im zweiten Abschnitt bis dato kaum gefährlich wirkte, zum Ausgleich. Tinga steckte den Ball zu Smolarek durch, der blitzschnell abzog und zum 2:1 ins rechte Toreck traf (76.).

Doch auch die Freude der Schwarz-Gelben währte nicht lange. Zwei Minuten später ähnliche Situation auf der Ggenseite: Hashemian brachte Huszti ins Spiel, der mit links seinen ersten Bundesligatreffer erzielte (78.).

Bis zum Schlusspfiff blieb Hannover das aktivere Team, das dem Siegtreffer näher war. Allerdings blieb es bis beim letztendlich leistungsgerechten 2:2.

Borussia Dortmund hat den anvisierten Sprung Richtung Tabellenspitze verpasst. Am kommenden Spieltag muss das Team von Trainer Bert van Marwijk bei Energie Cottbus antreten. Hannover 96 dagegen bleibt auch im dritten Spiel unter Trainer Dieter Hecking ohne Niederlage und empfängt am nächsten Wochenende Eintracht Frankfurt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (3) - 
P. Degen (5,5) , 
Brzenska (4,5) , 
Wörns (3) , 
Dede (3,5) - 
Kruska (4)    
Tinga (3,5) , 
Kringe (4,5) - 
Pienaar (3,5)    
Smolarek (2)        
A. Frei (5)    

Einwechslungen:
66. Tyrala für A. Frei

Trainer:
van Marwijk
Hannover 96
Aufstellung:
Enke (2,5) - 
Cherundolo (4) , 
Vinicius (4,5) , 
Zuraw (3,5) , 
Tarnat (4) - 
Lala (4,5)    
Balitsch (4)    
Huszti (2,5)        
Yankov (5)    
Stajner (2) , 

Einwechslungen:
59. Hashemian (2,5)         für Lala
59. Rosenthal (3) für Yankov
89. Fahrenhorst für Balitsch

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Smolarek (5., Rechtsschuss, Kringe)
1:1
Hashemian (75., Rechtsschuss, Rosenthal)
2:1
Smolarek (76., Rechtsschuss, Tinga)
2:2
Huszti (78., Linksschuss, Hashemian)
Gelbe Karten
Dortmund:
Pienaar
(1. Gelbe Karte)
,
Kruska
(2.)
Hannover:
Huszti
(2. Gelbe Karte)
,
Hashemian
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
29.09.2006 20:30 Uhr
Stadion:
Signal-Iduna-Park, Dortmund
Zuschauer:
66100
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 3,5
mitunter eine Spur zu theatralisch in seinem Auftreten, hätte auch Weidenfeller Gelb zeigen müssen (90.)
Spieler des Spiels:
Jiri Stajner
Enorm beweglich und dribbelstark, spielte den Dortmundern Knoten in die Beine, tolle Übersicht als Vorbereiter.

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